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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6438
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Guten Tag Ich bin Mutter eines Dreijährigen und von der

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag
Ich bin Mutter eines Dreijährigen und von der Kategorie überbesorgt ;-)
Obwohl es keinen Anlass dazu gibt, habe ich immer mal wieder Phasen, wo ich Angst habe, mein Kind könnte ernsthaft krank sein… geht wohl in die Richting Fremd-Hypochonder, falls es das gibt. Lieblingsgrund zur Besorgnis ist das Thema Lymphknoten.
Ich weiss, dass Kinder im Rahmen der täglichen Abwehr immer mal wieder geschwollene Lymphknoten haben können… bei meinem Sohn kann ich bei genügend langem Suchen immer irgendwo Lymphknoten finden (winzig Kleine, alle unter 0.5mm und das gilt ja nicht mal als geschwollen).Im Internet findet man ja immer sofort Horrorszenarien. Etwas, das mich aber beschäftig/ was ich nicht einordnen kann… weshalb sind gemäss einiger Quellen Lymphknoten im Bereich des Schlüsselbeins immer als pathologisch anzusehen? Gilt das auch bei Kindern? Mein Sohn hat dort keine geschwollenen Lymphknoten. Ich möchte das nur gerne verstehen, weshalb die dort „gefährlicher“ sind als am Hals/ Leiste/ Achsel etcBesten Dank für Ihre Hilfe
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Guten Tag,

ich bin Ärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Ich nehme an, dass das folgendermaßen gemeint ist: Oberhalb des linken Schlüsselbeins liegt ein besonders wichtiger Lymphknoten, der sogar einen speziellen Namen hat: die Virchowdrüse oder der Virchow-Lymphknoten. Für einige bösartige Erkrankungen ist er wegen der guten Tastbarkeit dort in der Früherkennung besonders wichtig. Ich könnte mir vorstellen, dass man deswegen schreibt, dass diesem Lymphknoten eine hohe Aufmerksamkeit gewidmet werden soll.

https://flexikon.doccheck.com/de/Virchow-Lymphknoten

https://de.wikipedia.org/wiki/Virchow-Lymphknoten

Bei Kindern gibt es öfter Lymphknotenschwellungen ohne Symptome, weil das Lymphsystem praktisch noch lernt. Es beschäftigt sich mit vielem, womit es in Kontakt kommt. Als Zeichen der Aktivität könnte Lymphknoten anschwellen. Das gilt auch für die Lymphknoten am Schlüsselbein.

https://www.netdoktor.de/symptome/geschwollene-lymphknoten/

Zitat hieraus:

Besonderheit bei Kindern: In den ersten Lebensjahren beobachtet man oft anhaltend geschwollene Lymphknoten, da das kindliche Immunsystem noch in seiner Lernphase ist. Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn Leistungseinbußen und Wachstumsstörungen hinzukommen und die Schwellung länger als vier Wochen bestehen bleibt.

Zitat Ende.

Wenn damit Ihre Frage noch nicht beantwortet ist, dann schreiben Sie mir, was Sie noch beschäftigt. Geben Sie mir vor allem bitte auch die Literaturstellen an, wo das so geschrieben ist. Dann kann ich das nachvollziehen und Ihnen erklären.

Hier noch unser organisatorischer Hinweis:

Wenn Ihnen meine Antwort weiterhilft und Sie keine Rückmeldung mehr haben, bewerten Sie sie bitte mit 3-5 Sternen. Nur mit einer solchen Bewertung kann das System uns Experten einen Teil des eingezahlten Honorars zuordnen. Die Sterne finden Sie ganz oben rechts, ggf. nach hochscrollen. Notfalls können Sie das Wort Danke ***** ***** nächste Zeile eintragen, dann kann die Zuordnung per Hand erfolgen.

Das Geld ist zwar bei Ihnen abgezogen, jedoch kommt die Hälfte davon erst bei den Experten durch eine Bewertung an. Es handelt sich um einen Verwaltungsvorgang, der Ihnen keine Kosten verursacht.

Vielen Dank.

Alles Gute für Sie !

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Besten Dank schon mal für Ihre Ausführungen. Macht es überhaupt Sinn, wenn ich bei meinem Kind vorsorglich nach Lymphknoten taste, wenn er sonst gesund ist? Oder kann man darauf vertrauen, dass etwas Besorgniserregendes sich deutlich zeigen würde, ohne zu „suchen“?Anbei noch die Quellen/ Screenshots, wo ich das Ganze gefunden habe.
Es ist bei allen Quellen auf Kinder bezogen und unabhängig, welche Körperseite…Hier noch eine weitere Quelle (Bereich Warnzeichen)
Sowie der Link zum Springer Artikelhttps://www.helios-gesundheit.de/kliniken/berlin-buch/unser-angebot/unsere-fachbereiche/kinderkrebszentrum/vergroesserte-lymphknoten/https://link.springer.com/article/10.1007/s00***-***-****-9

Vielen Dank. Beim Artikel von Helios steht nicht, daß die Lymphknotenschwellungen immer pathologisch sind. Dort sind die verschiedenen möglichen Ursachen erklärt.

Bei dem Springer Artikel wird auf andere Weise gesagt, was ich oben im Zitat benannt habe:

Zitat:

Da die meisten Lymphadenopathien bei Kindern einen selbstlimitierenden Verlauf nehmen, kann durch ein stufenweises, aber konsequentes Vorgehen ein Zuviel an Diagnostik vermieden werden, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Zitat Ende.

Das bedeutet, die meisten Schwelllungen gehen von selbst wieder zurück.

Zu Ihrem zweiten Anhang: Harte und bei Druck nicht schmerzhafte Lymphknoten weisen am ehesten auf eine bösartige Erkrankung hin.

Bösartige Erkrankungen der Lymphkonten (Lymphome) kann es auch bei Kindern geben. Das ist es sicher, was Sie mit Horrorszenario meinen. Das ist genauso wie bei Erwachsenen: da die Lymphknoten dort gut tastbar sind im Gegensatz zu denen im Inneren des Körpers, soll man hier wachsam sein, weil man selbst etwas entdecken kann, bevor mehr Symptome kommen.

Deswegen sind Sie aber nicht gefährlicher.

Ich denke aber, daß Sie jetzt unbedingt an Ihrer Hypochondrie arbeiten sollten, weil Sie diese sonst auf Ihr Kind übertragen. Damit können Sie nicht unerhebliche psychische Schäden bei Ihrem Kind verursachen. Das wäre nicht fair. Kennzeichen der Hypochondrie ist es, daß die Erkrankungen, vor denen man sich fürchtet, in der Regel nicht da sind. Das sollten Sie sich immer ins Gedächtnis rufen, wenn Sie der Drang befällt, ihn zu untersuchen. Denkbar ist z.B. daß Sie in psychologische Behandlung gehen und Regeln erarbeiten, was sinnvoll zu tun ist und was nicht. Ein gewisses Maß an Gesundheitsfürsorge für ein Kind ist notwendig, aber im Rahmen. Alles darüber hinaus sollte der Kinderarzt übernehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt offen darüber, damit er Sie unterstützt. Möglicherweise ist es gut, wenn Sie mit einem Kinderpsychologen / in sprechen, der / die Ihnen erklären kann, was in einem Kind vorgeht, wenn Sie selbst massive Ängste vor einer Erkrankung an / in ihm haben. Wenn Sie selbst in Ihren Ängsten gefangen sind, dann werden Sie wahrscheinlich in diesen Momenten nicht darüber nachdenken, wie das auf ihn wirkt und was es bei ihm auslöst. Vielleicht motiviert Sie das, an sich selbst zu arbeiten. Machen Sie es ihm zuliebe.

Die kleinen Lymphknotenschwellungen, die Sie bei Ihrem Sohn finden, bedeuten, daß sich sein Lymphsystem normal entwickelt. Es bedeutet NICHT, daß da eine Erkrankung im Anmarsch ist.

Wenn Sie noch Kommentare oder Rückfragen haben, melde ich mich morgen wieder.

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Vielen Dank.

Alles Gute für Sie !

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Da Hypochondrie eine Form von Angsterkrankung ist, werden Ihnen Gespräche mit Psychologen von der Krankenkasse bezahlt.

Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6438
Erfahrung: Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich danke ***** ***** herzlich, für die nochmalige sehr detaillierte Antwort und Ihre Geduld.
Sie haben recht, dieses Problem muss ich angehen, vor allem für meinen Sohn. Das Letzte was ich möchte ist, dass er wegen meiner Ängste leidet. Reicht schon, wenn ich geplagt bin deswegen. Schlagwörter wie „supraclaviculär“ im gleichen Satz wie „malignomverdächtig“ oder „an ungewöhnlichen Stellen“ im Zusammenhang mit „Schlüsselbein“ machen mir dann sofort Angst und schaffen Anreiz, dort mal genauer hinzuschauen beim Kind.
Und das mit dem Drang und in der Angst gefangen sein, haben Sie genau richtig ausgedrückt!