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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 38998
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

2x jährlich mehrere Wochen Bluthochdruck trotz Medikamente

Diese Antwort wurde bewertet:

2x jährlich mehrere Wochen Bluthochdruck trotz Medikamente
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 69, weiblich, BiPreteraxN, L-Thyroxin
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Blutdruck steigt zum Abend hin, nachts besonders hoch mit starken Kopfschmerzen und Angst. Nitro-Spray hilft nur für 1 Std.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich nehme regelmäßig meine Medikamente, dennoch kommt es ca. 2x jährlich zu diesen mehrwöchigen Phasen von Bluthochdruck, hauptsächlich nachts, aber auch schon zum Abend hin steigend, nicht erst durch das Liegen ausgelöst. Mein Blutdruck ist dann bei ca. 170 x 100, nicht sehr hoch, ich weiß, aber ich habe schon ab 135x85 Symptome wie Schwäche, Kribbeln, Kopfschmerzen, Frösteln etc. Jedes Mal bisher habe ich mich kardiologisch untersuchen lassen, Ergebnis jedes Mal das gleiche, minimaler Herzklappenfehler ohne Krankheitswert, leichte Verdickung der Herzwand. Nach einigen Wochen gehen die Beschwerden zurück. Dieses Mal war 5 Tage zuvor die zweite mRNA-Corona-Impfung.

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Hier scheint eine Verwechslung von Ursache und Wirkung vorzuliegen: Nicht der Blutdruckanstieg macht die Angst, sondern innere Anspannung verursacht den Blutdruckanstieg durch Ausschütten von Adrenalin, was gerade nachts Probleme macht. Darum findet man auch kein kardiologisches Problem, udn darum hilft Nitrospray auch nicht gut.

Natürlich können Sie auch keine Symptome bei 135/85 haben, weil Sie diesen Wert bei normalem Ruhedruck zigmal am Tag erreichen, z. B. beim Gehen oder Kochen oder Ärgern oder oder oder, und das meist ohne Beschwerden. Auch hier scheint es so zu sein, dass Ihr Unwohlsein die Beschwerden auslöst, und so sollte man auch mal außerhalb der Kardiologie untersuchen!

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrte Fr. Dr. Gehring,
dass die Angst und die Anspannung die Beschwerden provozieren und/oder steigern können, ist mir klar. Aber warum kommt es denn überhaupt zu diesen Phasen. Immerhin habe ich nicht ständig Angst davor, dass das nun wieder kommen könnte. Ich wache einfach in der ersten Nach auf, weil es mir schlecht geht, messe meinen Blutdruck und - zack, Überraschung! Und das hält sich dann wochenlang.
Meine weitere Nachfrage: Sie meinen, das Problem sollte psychologisch untersucht bzw. behandelt werden?
Wie bewerten Sie denn die Blutdruckhöhe 160-170/100, einige Wochen lang? Gefährlich? Oder kann man abwarten, beobachten und das Nitrospray getrost sein lassen?

Ich würde erstmal mit dem Hausarzt darüber sprechen, der kann das oft schon gut analysieren. Z. B. könnte er autogenes Training empfehlen, manche Yogaarten, Tai Chi oder einfach progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Unterstützend wirkt auch z. B. Lasea. Wenn der Hausarzt das ernster einschätzt, ist psychologische Hilfe sicher sinnvoll.

Ein paar Wochen lang macht dieser Blutdruck nichts. Nitrospray braucht man dann auch nicht, es wirkt ja auch viel zu kurz! Hier sollte man eher auf Entspannungstechniken setzen, und wenn das nicht reicht, kann Ihr Hausarzt Ihnen z. B. Nifedipin Kapseln aufschreiben, die den Blutdruck schnell für ca 4 bis 6 Stunden senken.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Danke Ihnen!

Sehr gern geschehen!