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Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6631
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, davon 22 Jahre in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr. Schürmann ist jetzt online.

Es geht um meine Schwester, 68 Jahre alt. Seit mehreren

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um meine Schwester, 68 Jahre alt. Seit mehreren Wochen ist sie in Behandlung, nachdem sie einen Zusammenbruch hatte, Sie hat ein sehr schwaches Herz. Vor einigen Jahren hatte sie eine Herzklappenoperation, Ihr wurden ein Herzschrittmacher, ein Defibrillator und ein sogen. Optimizer eingesetz. Seit einigen Wochen hat sie periodisch Bewuusstseinsstörungen. Ein Schlaganfall wurde vermutt
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Es geht um meine Schwester, 68 Jahre alt. Seit mehreren Wochen ist sie in Behandlung, nachdem sie einen Zusammenbruch hatte, Sie hat ein sehr schwaches Herz. Vor einigen Jahren hatte sie eine Herzklappenoperation, Ihr wurden ein Herzschrittmacher, ein Defibrillator und ein sogen. Optimizer eingesetzt. Seit einigen Wochen hat sie periodisch Bewuusstseinsstörungen. Ein Schlaganfall wurde vermutet, aber durch bisherige Untersuchungen nicht bestätigt. Sie war mehrfach in einer Reha-Klinik. nach kurzzeitiger Besserung trat jesemal wieder eine deutliche Verschlechterung ein (undeutliche Sprache, eine Art epileptischer Anfall, Verwirrung). Zur Zeit befindet sie sich wieder in einer Klinik. Wodurch könnte dieser periobisch wechselde Verlauf zwischen Besserung und plötzlicher Verschlechterung des Zusatandes Verursacht werden? Welche Klinik könnte bei diesem komplexen Problem helfen?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Leider kann ich zur Medikamenteneinnahme meiner Schwester nichts aussagen, zumindest im Moment nicht. Untersuchungen unterschiedlichster Art CT, usw. wurden bereits gemacht.

Lieber Kunde, vielen Dank für Ihre Frage. Mein Name ist Dr. Schürmann und werde Ihnen bei Ihrem Anliegen helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage geprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zu komme.

Die Symptomatik spricht sehr deutlich für wiederkehrende Schlaganfälle. Die gilt auch dann, wenn diese im MRT nicht sichtbar sind.

Nachdem kardiologisch alles abgeklärt worden ist , sollte Ihre Schwester jetzt in einer neurologischen Klinik betreut werden.

Vorrangig wird die Einnahme eines gerinnungshemmendes Mittel sein.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Welches Mittel würden Sie empfehlen? Wie könnte die Behandlung in einer neurologischen Klinik aussehen?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Mir würde die Antwort auf meine obigen Fragen genügen.

Sollte sich der Verdacht auf abgelaufene Schlaganfälle bestätigen so wäre zur Gerinnungshemmung z.B. Xareltro geeignet. Dies ist eines der neueren Antikoagulantien, die nicht mehr regelmässige Blutgerinnungskontrollen wie bei Marcumar erfordern.

In der neurologischen Klinik müsste vor allem ersteinmal die Diagnostik komplettiert werden. Also unter anderem auch ein MR Angio, um die Durchblutung des Gehirnes darzustellen. Durch eine Videoüberwachung könnte versucht werden eine bisher nicht bewiesene Epilepsie aufzudecken. Würde sich eine Epilepsie herausstellen, müsste mit Antiepileptika therapiert werden.

Wenn Sie noch Fragen an mich haben sollten, so kann ich diese gerne ab morgen vormittag beantworten.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Zwischenzeitlich habe ich von der Tochter meiner Schwester erfahren, dass die Ärzte von 2 möglichen Schlaganfällen ausgehen, die mittlerweile schon einige Wochen zurück liegen. Jedoch ihre letzte Bewusstseinstrübung in der Reha kurz vor ihrer Entlassung wird nicht auf einen Schlaganfall zurückgeführt. Kann es sein, dass ihre Freude über die bevorstehende Entlassung zu einer erneuten Verschlechterung ihres Zustandes geführt hat und was könnten Sie da für die weitere Behandlung empfehlen.

Ich würde eher davon ausgehen, dass es sich bei dem letzten Ereignis kurz vor Entlassung doch wieder um einen Schlaganfall gehandelt hatte, der nur nicht in der Bildgebung zu erkennen war. Dass der Zustand durch Freude über die bevorstehende Entlassung bewirkt wurde halte ich nicht für denkbar. Zur Vorsorge bedarf es jetzt dringend einer Gerinnungshemmung.

zusätzlich sollte immer noch die weitere Möglichkeit einer Epilepsie verfolgt werden. Denn es würden sich hier therapeutische Konsequenzen mit der Gabe eines Antiepileptikums ergeben.

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Dr. Schürmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.