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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 4375
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Guten Tag. Ich habe eine deutlich erkennbare Hautveränderung

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Ich habe eine deutlich erkennbare Hautveränderung an der Glans. Vorgeschichte: ProstataOP. Danach immer wieder Entstehung von Smegma und rezidivierende Balanitis. Nach Empfehlung meines Urologen sollte ich dies mit Kamillosan-Bädern behandeln. Da dies keinen erkennbaren Erfolg mit sich brachte habe ich die Entzündungen dann (eigenmächtig) mit Clotrimazol bzw. Hydrocort 5% behandelt (guter Erfolg). Nun diese Hautveränderung. Sieht aus als habe sich ein Teil der Haut sehr oberflächlich abgelöst. Da mein nächster Termin beim Urologen zeitlich sehr entfernt ist, bin ich etwas besorgt. Daher meine Fragen: 1. Kann ich Ihnen ein Photo schicken, das die Veränderung zeigt? 2. Handelt es sich bei einer solchen Hautveränderung um ein Akutproblem? Vielen DSank im Voraus für Ihre Antwort. Thomas Löffler
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Lebensalter 77, bin Diabetiker, nicht spritzenpflichtig, Medikamente Ass 100, B12 Ankermann, Colicalciferol Aristo 20.000 I.E., L-Thyrox 75 mg, Metformin 1000 mg/Tag, Perindopril 2/0,625 mg, Atorvastatin Aristo 20 mg.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Urologe wissen sollte?
Fragesteller(in): nein

Guten Tag,

ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Sie können gern die Fotos über die Büroklammer anhängen, möglichst deutliche, aus der Nähe und mit etwas Abstand aufgenommen. Haben Sie Beschwerden: Juckreiz, Brennen oder Schmerzen?

Können Sie bitte den zeitlichen Zusammenhang schreiben: seit wann genau ist die jetzige Hautveränderungen vorhanden?

Und von wann bis wann haben Sie die beiden Cremes benutzt? Hatten sie Hydrocort wieder abgesetzt ?

Wie lange lag zwischen dem Absetzen von Hydrocort und der jetzigen Hautveränderung ?

Gibt oder gab es bei Ihnen oder Blutsverwandten Hauterkrankungen, Asthma, Heuschnupfen, Allergien?

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Guten Tag noch mal, ich habe noch nichts von Ihnen wieder gehört. Ich bin heute unterwegs. Daher kann es sein, dass ich technisch bedingt nicht antworten kann. Ich werden es versuchen. Ggf. melde ich mich morgen wieder. MFG

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Habe vorhin eine differenzierte Antwort auf Ihre Fragen geschickt. Die Übertragung des Photos ist mir aber unsicher. Bitte Info ob meine Antwort und Photo bei Ihnen angekommen ist. Danke ***** ***** und freundliche Grüße Thomas Löffler

Leider nein, es ist beides nicht angekommen. Versuchen Sie es bitte noch einmal. Es ist sehr ungewöhnlich. Haben Sie beides hier im Chat geschickt? Die E-Mails die Sie an Just answer schreiben, kann ich nicht einsehen. Die Dialoge sollen hier im Chat geführt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Guten Tag für Ihre Antwort. Hier meine Antwort auf Ihre Fragen:
1. Symptome: Juckreiz, Brennen (mäßig) kein Schmerz.
2. Erste Feststellung vor ca. 2 Monaten bei Genitalhygiene. Dachte, dass das nur eine kurzfristige Symptomatik in Verbindung mit Balanitis ist.
3. Clotrimazol und Soventol 5 % wurden jeweils bei Auftreten von Balanitis angewendet, jeweils 3- 4 Tage. Soventol schon längere Zeit nicht mehr angewendet, da ich gelesen habe, dass die cortisonhaltige Creme ggf. zu einer Reduzierung der Hautdicke führen kann. Statt dessen in der Annahme, es handle sich um eine Mykose, Anwendung von Clotrimazol.
4. medikation:
Metformin 1000 mg/ Tag. 2 mal je 500 mg,
Ass
L-Thyrox 50 mg
Atorvsastatin 20 mg
Perindopril 2/0,625 mg
Colacalciferol aristo 1 pr Woche
B-12 Ankermann alle 2-3 Tage
5.Keine rezenten Allergien. Als Kind und ca bis 50 J. Heuschnupfen, Mutter und Schwester hatten das lebenslang.
Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus
Mt freundlichen Grüßen Thomas Löffler

Prima, jetzt hat es funktioniert. Aus Ihrem Bericht geht hervor, daß Sie die Veranlagung für Ekzeme haben (Atopie - Heuschnupfen und Asthma gehören auch dazu). Die Fotos passen ebenso gut zu einem Ekzem wie die Tatsache, daß Soventol hilft, das Pilzmedikament aber nicht.

Soventol ist das schwächste Cortison, da wird die Schleimhaut nicht so schnell dünn. Man begegnet dem, indem man die sog. Intervalltherapie macht, z.B. nur jeden 2. oder 3. Tag auftragen oder 4 Tage auftragen, 4 Tage Pause.

Dazwischen medizinische Pflege wie Dermatopbasiscreme oder Deumavan intim neutral. aus der Apotheke.

Cortisonfrei gibt es für Ekzeme Protopicsalbe und Elidelcreme zur Langzeitanwendung, anfangs 2 x tgl., nach Besserung reduzieren. Beides ist rezeptpflichtig und wird in der Regel nur vom Hautarzt rezeptirert, evtl. Ihre Hausarzt.

Im Zweifelsfall können Sie beim Hautarzt bei so etwas immer eine Pilzkultur anlegen lassen.

Ekzeme sind oft chronisch. Daher paßt das auch zu Ihrem Verlauf.

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Vielen Dank.

Alles Gute für Sie !

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Eine letzte Frage nur zu meiner Sicherheit: könnte es sich bei der auf dem Photo erkennbaren Hautveränderung auch um die beginnende Entwicklung eines Hautkrebses handeln. (Entschuldigung, dass ich in meiner Anfrage meine diesbezügliche Sorge nicht so deutlich gemacht habe!) Und wer ist hier eigentlich für eine Diagnose zuständig, wenn ich das Problem evtl weiter verfolgen muß: Urologe oder Dermatologe? Für Ihre Antwort im Voraus herzlichen Dank! Thomas Löffler

Danke für Ihr Feedback. Bzgl. Hautkrebs brauchen Sie keine Sorge zu haben. Ich habe auf den Fotos flächige Rötungen an der Eichel und auch dem Vorhautinnenblatt gesehen. Das Bild ist recht typisch für Ekzem. Hautärzte sind zuständig für Haut und die hautnahen Schleimhäute - vor allem betrifft das Mund und Gebitalbereich. Es überschneidet sich etwas, weil Urologen auch Pilze und Bakterien dort behandeln. Die Differenzierung und Behandlung von nicht infektiösen Immunreaktionen gehört jedoch zur .Dermatologie. Ich vermute, dass es an den langen Wartezeiten bei Hautärzten liegen kann, dass viele Patienten dann doch zum Urologen gehen. Tumoren sollen beide Fachgruppen behandeln können. Danke für die Sterne und Ihre Wertschätzung. Schönen Abend !

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort
Herzliche Grüße
Thomas Löffler

Gern geschehen !