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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3317
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Hallo Ich habe einen vesikoureteraler Reflux Mein Urologe

Kundenfrage

Hallo Ich habe einen vesikoureteraler Reflux Mein Urologe ist in der Beratung leider nicht sehr hilfreich Nun bin ich auf der Suche nach einer selbsthilfegruppe um mich mit weiteren betroffenen zu unterhalten.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Ich bin 22 und weiblich Außer der Pille nehme ich keine Medikamente
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich habe immer wieder Nierenbeckenentzündungen und mein Ziel wäre es diese los zu bekommen
Gepostet: vor 14 Tagen.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schürmann hat geantwortet vor 13 Tagen.

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Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 13 Tagen.

Guten Tag, dies ist leider kein Selbsthilfeportal für Patienten sondern ein medizinisches Beratungsportal.

wenn ein nachgewiesener VUR besteht und sie trotz niedrig dosierte Langzeitantibiose ständig Nierenbeckenentzündung haben, so wird man diesen operativ beheben müssen.

Neben einer vorherigen Röntgendarstellung des Harnleiters, muss auch der Rückfluss radiologisch dokumentiert werden sowie eine Nierenfunktionstestung erfolgen. Dann kann man die Operation planen.

Ihnen alles Gute, bei Rückfragen gerne melden, ansonsten herzlichen Dank für die Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sterne oben rechts, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Das ist mir klar. Ich dachte das sie eventuell mehr Patienten mit dieser Diagnose kennen oder mir raten können wo ich eine selbsthilfegruppe finde. Das gehört ja auch mit zu der Beratung eines Arztes
Es wurde bereits eine mcu gemacht. Ich habe den grad 1. Mein Urologe möchte keine OP durchführen.
Was halten Sie von der strovac impfung in diesem Fall?
Gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten?
Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 13 Tagen.

Bei Grad I muss man in der Regel nicht operieren.

Eine Selbsthilfegruppe diesbezüglich ist mir nicht bekannt.

Folgende tipps kann ich Ihnen zur Infektvorbeugung geben:

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 13 Tagen.

Wenn Sie keine Herzerkrankung haben, trinken Sie mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Es sollten etwa 1,5 bis 2 Liter Harn pro Tag ausgeschieden werden.

Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.

Bei Harndrang sollten Sie möglichst sofort zur Toilette gehen, Sie sollten nicht mit der Bauchmuskulatur pressen und nicht in angespannter Hockstellung Wasser lassen.

Vermeiden Sie Stuhlverstopfungen, am besten durch reichliches Essen von Obst und Gemüse.

Nach jedem Stuhlgang säubern Sie sich, indem Sie sich mit dem Toilettenpapier von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen.

Gehen Sie nach jedem intimen Zusammensein innerhalb von 15 Minuten zum Wasserlassen und trinken Sie reichlich Flüssigkeit.

Waschen Sie Ihren Intimbereich nicht übertrieben häufig, insbesondere nicht mit Seife, Desinfektionsmitteln oder Intimsprays, Sie schaden so dem Säureschutzmantel der Haut.

Die beste Reinigung für den Intimbereich ist ein Sitz- oder Wannenbad im warmen Wasser.

Das tägliche Wechseln von Baumwollunterwäsche ist sinnvoll.

Unterwäsche aus Kunstfasern ist nicht emfehlenswert.

Eine wirksame Vorbeugemethode ist das regelmäßige Trinken von „Cranberry-Saft“ (Preiselbeere), ca. 1 Glas täglich, in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es gibt auch andere Zubereitungsformen wie Granulat oder Kapseln

Andere unterstützende pflanzliche Mittel helfen bei der Durchspülung des Harntraktes.

D-Mannose 1 x 2 g in 200 ml Wasser täglich bindet die Bakterien und schwemmt sie so aus

Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt kann eine niedrig-dosierte Langzeit-Antibiose über circa 50 Tage sinnvoll sein.

Impfverfahren bieten die Möglichkeit, das Immunsystem gegen die häufigsten Harnwegsbakterien zu stärken. Es gibt eine „Schluckimpfung“ über 90 Tage oder eine Schutzimpfung durch drei Injektionen im Wochenabstand. Die entstehenden Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Ihnen alles Gute, bei Rückfragen gerne melden, ansonsten herzlichen Dank für eine Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen, Dr. Christoph Pies

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 12 Tagen.

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