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Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 5437
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, davon 22 Jahre in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr. Schürmann ist jetzt online.

Wenn ich stehe, staut sich das Blut in meinen Armen. Wenn

Diese Antwort wurde bewertet:

Wenn ich stehe, staut sich das Blut in meinen Armen. Wenn ich sitze, staut es sich in den Beinen. Unter den Rippen starkes Stechen, was sich dann anfühlt, als würde jemand mit einem Gürtel meine Rippen einengen. Im Liegen staut sich das Blut nicht, jedoch musste ich mir etwas unter die Schulterblätter legen, um besser atmen zu können. Von Arzt nicht ernstgenommen und von Sanitätern so eingeschüchtert, dass ich nichts mehr sagen konnte. Da war der Blutdruck dann hoch, was unter den Umständen für mich nur zu verständlich war. Im Moment ist der Blutdruck normal. Schmerzen im Kiefergelenk, leichte Kopfschmerzen seit einer Stunde. Nackenschmerzen seit gestern. Schmerzen zwischen den Schulterblättern. KEIN Nervenschmerz. Ich habe empfindliche Adern, DIESE tun weh, wenn sich das Blut staut. Ich weiß grad nicht mehr weiter.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 33 Jahre, weiblich, Candecor 4mg 1x morgens, Doxepin 10 Tropfen abends
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Nein
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
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***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Lieber Kunde, vielen Dank für Ihre Frage. Mein Name ist Dr. Schürmann und werde Ihnen bei Ihrem Anliegen helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage geprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zu komme.

Darf ich fragen, was Sie unter dieser Blutstauung verstehen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Meine Adern sind ziemlich empfindlich, sodass ich spüren kann, wenn eine Kanüle "drin" ist. Wenn ich die Arme locker an meinen Seiten entspanne, füllen sich die Adern, aber das Blut fließt nicht zurück, wie es soll. Sie prägen sich dann durch die Haut und schmerzen. Ich musste meine Arme heben, damit das Blut wieder normal fließen konnte und der Schmerz sich wieder legte.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich sollte generell etwas genauer alles beschreiben, denke ich. Das kann Ihnen vielleicht weiterhelfen. Danke, ***** ***** sich meines Problemes annehmen!
Letzte Woche Montag verspürte ich einen sehr dumpfen Schmerz unter meinen linken Rippen. Ich dachte mir weiter nichts dabei, da ich diesen Druck dort schon seit 15 Jahren immer mal wieder von meiner Milz hatte, die etwas vergrößert ist und ab und zu die Nerven da ärgert. Der Schmerz wurde allerdings im Laufe des Tages stärker. Da wurde meine Aufmerksamkeit etwas bewusster, jedoch wollte ich erst einmal abwarten und beibachten. Am nächsten Morgen kamen starke drückende Rückenschmerzen im mittleren Brustwirbelbereich hinzu. Im Laufe des Tages wurden diese Schmerzen noch stärker, bis sie sich dann anfühlten wie hm... ein langes Messer, das mir von hinten unter den Rippen her nach vorne in die Brust geschoben wurde. Zumindest würde ich es so beschreiben. Ich legte mich daraufhin aufs Sofa, da der Schmerz kaum auszuhalten war. Ich ging von einer Bandscheibe aus, die verletzt sein könnte und rief meinen Hausarzt an, leider ohne Erfolg, da er auf Grund von Weiterbildung nicht da war. Also wollte ich am nächsten Morgen zur Vertretung. Den Tag verbrachte ich im Bett und versuchte, mich zu entspannen und meine Schmerzen iirgendwie erträglicher zu machen. Am nächsten Morgen erreichte ich auch den Vertetungsarzt nicht und telefonierte mit meiner Freundin, um mich abzulenken und sie um Rat zu bitten, wobei sich mein Brustkorb immer schmerzhafter anfühlte. Aus dem Stechen wurde ein Druck um sie herum, als würde jemand einen breiten Gürtel um ihn geschnallt haben und kräftig zuziehen. Beim Toilettengang spürte ich dann zum ersten Mal, dass sich das Blut in meinen Armen staut und in meinen Beinen dann im Sitzen. (Nicht nur auf Toilette durch eventuelles falsches Sitzen.) Zwischen den Schulterblättern spürte ich einen dumpfen Druck und irgendwie fühlte sich was im Rücken zu den Armen "verstopft"? an. Mein Blutdruck war in Ordnung, mein Puls auch. Um mir den Schmerz zu lindern, legte ich mir eine Wolldecke zusammengerollt unter den Rücken auf mittlerer Höhe, knapp unter den Schulterblättern, um quasi ein Hohlkreuz zu bilden. Das nahm mir den Schmerz weitestgehend und ließ mich wieder besser atmen. Auch dieser Blutstau hörte dann auf. Da ich den Arzt weiterhin nicht erreichen konnte, musste ich leider den Notdienst rufen. Dumm war leider, dass ich besser hätte den Bereitschaftsdienst in Anspruch nehmen sollen, woran ich leider gar nicht gedacht hatte. Allerdings bekam ich langsam Panik, dass die Schmerzen nicht von meinem Rücken kamen, sondern von meinem Herzen. Ich leide seit dem letzten Jahr an Herz-Rhythmus-Problemen und leichtem Bluthochdruck. Mein Vater starb an den Folgen des hm. Broken Heart Syndroms. (Ich hoffe, das war der richtige Name.) Mein Großvater hatte ebenfalls Bluthochdruck und später einen Herzschrittmacher. Da ich von ihnen viel gesundheitlich geerbt habe, ging mir das durch den Kopf. Die Sanitäter machten dreimal einen EKG-Check und da sie mich so... leider unfreundlich zurechtstutzten vorher wegen des Bereitschaftsdienstes war natürlich mein Blutdruck absolut durch die Decke, beruhigte sich dann aber und das EKG an sich war in Ordnung. Da in ihrem Ton beim Angebot zum Krankenhaus deutlich zu hören war, dass sie das für unsinnig hielten, beließ ich es bei einem nein und wartete dann ab zum nächsten Morgen, um den nächsten Arzt aufzusuchen. Dummerweise hört dieser dann auch noch schlecht, checkt auch ein EKG und ließ Blut abnehmen. Beim Beschreiben meiner Symptome bekam ich die Antwort: "Joa, das sind typische Symptome." ...Ja... Hm... :) Gut... Hier wird mir nun nicht geholfen... Später wieder zuhause fingen Schweißausbrüche an und am nächsten Tag sehr starke Nacken-, Kopf- und Gesichtsschmerzen. Ich lebte noch, immerhin ließ dieses schlimme Stechen nach und ich hielt Bettruhe. In der kommenden Nacht dann verzeichnete mein Pulsmesser, der bisher immer sehr genau war einen Puls von 180 über 5 Minuten auf, was ich allerdings dann erst Samstag sah, als ich routinemäßig die Appaufzeichnungen der Woche kontrollierte. Ins Krankenhaus konnte ich nicht, da ich niemanden für meine Töchter fand. Ich lebte ja auch noch. Also, Bett-und Sofasurfing. Die Symptome linderten sich wieder mit Meditation und ganz viel Schlaf, jedoch sind bis heute diese Schmerzen im Rücken und dieses Blutgestaue in den Armen geblieben. Die Beine sind wieder besser. Da ich Spritzen in den Rücken ablehne.... Oder besser gesagt, unsinnige Symptombehandlung, habe ich diese heute morgen abgelehnt und bekam von meinem eigentlichen Hausarzt eine Überweisung für die Radiologie, um ein MRT der BWS einzuholen, da ich lieber die Ursache geklärt haben möchte. Leider kam ich nicht dazu, alle Symptome zu beschreiben, da Dok am Telefon am Empfang saß... zumindest schon mal halbwegs Hilfe nun. Ich habe jedoch Bedenken, was diesen Blutstau angeht. Ich hab nur diesen einen Körper. Deswegen m ich ihn verstehen

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ich werde mir das alles genau anschauen und mich im Laufe des morgigen Tages zurückmelden. Gute Nacht.

Guten Tag,

das hat jetzt doch etwas länger gedauert. Sorry.

Um es möglichst einfach darzustellen und nichts unnötig kompliziert zu machen meine Meinung zu Ihren Problemen:

-Die Rippen- , Brust- , und Rückenschmerzen sind eindeutig durch eingeklemmte Nerven im Bereich der BWS erklärt.

Das MRT der BWS ist vermutlich sinnlos. Wichtig ist die körperliche Untersuchung, die der Hausarzt ja wohl schon durchgeführt hat.

Zur Therapie eignet sich (Verträglichkeit vorausgesetzt) Diclofenac. Dazu konsequente Krankengymnastik mit Rückenschule.

-Die Blutdruckschwankungen sind durch die diversen Aufregungen im Zusammenhang mit Ihren gesundheitlichen Problemen zu sehen.

Der Blutdruck muss im Hinblick auf Ihre erbliche Belastung jedoch unter Beobachtung bleiben, da schwankende Blutdruckwerte nicht selten das Vorstadium einer tatsächlichen Bluthochdruckerkrankung darstellen.

-Bei den "Blutstauungen" handelt es sich am ehesten um Phänomene übersteigerter Selbstbeobachtung. Hinzu kommt, dass der subjektive Erklärungsbedarf für körperliche Beschwerden einem manchen Streich spielen kann.(Ich weiss, dass Ihnen der 3.Teil meiner Antwort nicht behagen wird, aber lassen Sie das ganz einfach einmal zu)

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte zur Bewertung oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an. Vielen Dank ***** *****ürmann

Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 5437
Erfahrung: Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, davon 22 Jahre in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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