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AlexandraVent
AlexandraVent, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 473
Erfahrung:  Expert
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AlexandraVent ist jetzt online.

Guten Tag, ich war bis vor drei Wochen über einen Zeitraum

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich war bis vor drei Wochen über einen Zeitraum von 1 Monat höheren Dosen Formaldehyd ausgesetzt. Seitdem habe ich ein brennen im Kopf und Konzentrationsstlörungen. Im MRT ließen sich keine organischen Schäden feststellen, lediglich eine chronische Sinusitis wurde diagnostiziert. Allerdings habe ich keine Atembeschwerden und bin auch nicht verschleimt. Ich vermute, dass durch das Formaldehyd meine Stirnhöhle gereizt wurde und damit auch mein Trigeminusnerv. Ist es möglich, dass daher das brennen in meinem Stirnbreich kommt? Werden diese Symptome wieder verschwinden? Was sollte ich jetzt am besten unternehmen?
Guten Tag, vielen Dank ***** ***** Anfrage. Ich bin Ärztin und helfe Ihnen gern weiter. Haben Sie das Formaldehyd eingeatmet? Bei welcher Gelegenheit? Die Symptome können sehr unterschiedlich sein, daher könnten Ihre Beschwerden durchaus daher kommen, wenn sie nicht schon vorher bestanden haben. Eine chronische Sinusitis erklärt die Beschwerden auch teilweise. Wenn es vom Formaldehyd ist, wird das schon wieder verschwinden. Die Reizung wird von alleine vergehen, da kann man nicht viel machen. Wird Ihre Sinusitis nun behandelt?
AlexandraVent und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

der Telefonanruf funktioniert leider technisch nicht, tut mir sehr leid (die Kosten werden Ihnen erstattet!)

Wir können aber weiter chatten. Können Sie meine obigen Fragen beantworten? Dann kann ich Ihnen besser Auskunft geben.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich habe meinen neuen Parkettholzboden bearbeitet und nicht ausreichend trocknen lassen, wodurch eine ungewöhnlich hohe Emission von Formaldehyd entstanden ist. Was mir zunächst jedoch nicht bewusst war. Anschließend habe ich in meiner Wohnung mit dem stechenden Geruch geschlafen für ca. 6 Stunden. Danach traten die ersten Symptome in Form einer depressiven Verstimmung auf. Danach verließ ich die Wohnung ( Arbeit, usw.). Nach der zweiten Nacht verschlimmerten sich die Symptome und ich bekam Panikattacken und mein Kopf begann zu brennen im Stirnbereich. Die darauffolgenden Wochen konnte ich auch nur 2-4 Stunden schlafen im Schnitt, hatte häufig Panikattacken und verrückte Träume.Ich war gestern beim HNO-Arzt, und der meinte, dass er mir leider nicht helfen könne. Ich inhaliere relgemäßig und nehme ein Nasenspray. Allerdings habe ich keinen Schleim.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Die Psychischen Symptome sind inzwischen alle wieder verschwunden und ich kann auch wieder besser schlafen. Lediglich das brennen in meinem Kopf und meine Konzentrationsstörungen sind noch vorhanden. Es scheint mir, als ob mein Kopf die Informationen aus meinem Alltag nur noch sehr langsam verarbeiten kann. Immer wenn ich lese oder mich Konzentriere, wird das brennen in meinem Kopf stärker und ich brauche einige Stunden ruhe anschließend bis mein Kopf sich wieder entspannt.Hauptsächlich interessiert mich an der ganzen Geschichte, ob ich etwas unternehmen muss, oder ob die Symptome wieder verschwinden nach einer bestimmten Zeit. Immerhin war das MRT unauffällig, was ja zeigt, dass keine irreversiblen Schäden in meinem ZNS vorliegen? Oder kann es trotzdem sein, dass ich irreversible Schäden an meinem Nerven habe?

Ich verstehe. Wohnen Sie aktuell in der Wohnung? Dann könnten Sie das Formaldehyd neutralisieren, zB. mit einem Luftreiniger und bestimmten Pflanzen,

Arecapalme.

Da die Exposition nur kurz war, sind eher keine dauerhaften Schäden zu erwarten. Permanente Schäden können bei einer längeren Exposition bestehen.

Inhalieren Sie auch mit einem Cortisonspray? Ich könnte mir vorstellen, dass dies generell gegen die Reizung wirkungsvoll wäre.

Wenn die Symptome aber allerdings wieder zunehmen anstatt langsam aber stetig besser zu werden, dann ist die Ursache nicht das Formaldehyd (vorausgesetzt Ihre Wohnung ist befreit davon). Bei Konzentrationsstörungen u v.a. Panikattacken wäre ein Psychiater der richtige Ansprechspartner.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Nein seit den ersten zwei Nächten nach dem Symptombeginn schlafe ich nicht mehr in der Wohnung, ich habe mich anschließend ca. 1 Monat lang noch für 05,h bis 1h am Tag in der Wohnung aufgehalten, bis ich dahinter kam, dass meine Symptome durch den stechenden Geruch (das Formaldehyd) bedingt sind. Seitdem ich mich garnicht mehr in der Wohnung aufhalte, kann ich wieder besser Schlafen und meine Panikattacken sind vollständig verschwunden.Nein mit einem Cortisonspray inhaliere ich nicht, dass hatte ich mir allerdings von dem HNO erhofft verschrieben zu bekommen.

gut, ich denke auch die restlichen Symptome werden in dem Fall wieder verschwinden. Gönnen Sie sich viel frische Luft und viel trinken. Wenn es nicht besser wird, würde ich probatorisch Cortisontabletten nehmen, nur für 3 Tage, ein sog. Cortisonstoss.

Das kann Ihnen eventuell auch der Hausarzt verschreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Alles klar, vielen Dank für die ausführlichen Informationen.

gerne. Gute Besserung!