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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3232
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Mein Freund ist 58 und bei ihm wurde ein aggressiver

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Freund ist 58 und bei ihm wurde ein aggressiver Blasenkrebs diagnostiziert. Bei der 1.OP wurde der Tumor entfernt. Selbiger hatte die Größe eines Tischtennisballs, Stadium T 1.Nach der 2.OP wurden weitere weiteres Material untersucht, der Tumor ist nicht im Muskelgewebe, trotzdem wird ihm dringend geraten die Blase zu entfernen, da eine Chemotherapie nicht viel Aussicht auf Erfolg hätte. Wir sind ratlos was jetzt zu tun ist. Metastasen haben sich nicht gebildet. Für einen Rat wären wir dankbar.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 58 Jahre, männlich, keine Medikamente.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich bin in guter körperlicher Verfassung und habe keine Schmerzen.

Guten Tag. Ich gehe davon aus, dass Zusatzuntersuchungen mit Röntgen der Lunge und CT des Bauchraumes erfolgt sind. Eine Alternative im Tumorstadium T1 G3 ist die Installation des mittels BCG nach einem festen Schema in die Harnblase. Dies ist in diesem Stadium sogar eigentlich der Standard, um die Blase erhalten zu können. Ihnen und dem Partner alles Gute, bei Rückfragen gerne melden, ansonsten herzlichen Dank für eine Bewertung, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Guten Tag, danke für die Antwort. Ja ,Lunge und Bauchraum wurden untersucht, war alles in Ordnung. Meinem Freund wurde gesagt ,es wäre sinnvoll die Blase zu entfernen, da man nicht einzuschätzen könne ob Krebszellen im Fettgewebe seien. In diesem Fall müsse die Blase eh entfernt werden. Die Ärzte gehen davon aus, dass die Chance den Krebs zu entfernen bei der Entfernung der Blase bei 99%liegt, also sei es besser die Blase zu entfernen. Mein Partner hat Angst die Chemo Therapie sei sowieso nicht so hilfreich. Ihm wurde außerdem gesagt, wenn er älter wäre könne man die Blase erhalten. Ich denke ebenfalls eine Chemo ist die bessere Wahl, jedoch mein Partner ist total verunsichert und hat einer Blasenentfernung Mitte Juni zu -gestimmt, wobei er sich überhaupt nicht sicher ist das dies die richtige Entscheidung ist. Noch eine Frage,sollte er sich doch für die Chemotherapie entscheiden und selbige ist nicht erfolgreich, wann kann danach operiert werden?Wie lang ist die notwendige Zeitspanne zwischen Chemo und OP?Vielen Dank für ihre Hilfe.

BCG ist keine Chemotherapie sondern eine Immunisierung gegen die Krebszellen durch blasenspülungen. Wenn man diesen Weg wählt, muss alle 3 Monate eine blasenspiegelung ggf. Mit Gewebeprobe erfolgen. Sobald wieder etwas nachwächst ist dann die Entfernung der Blase notwendig. Mir erschließt sich nicht, wieso die Kollegen einen Verdacht auf fettinfiltration geäußert haben, wenn doch die dazwischen liegende Muskelschicht tumorfrei ist. Da sollten Sie nochmal nachfragen. Letztlich muss er sich entscheiden, ob er die Blase erhalten und dafür mehr arzttermine und Kontrollen auf sich nehmen möchte oder ob er von vorneherein den sichereren Weg wählt, der jedoch mit organverlust und einer großen Operation verbunden ist... für diese Entscheidung wünsche ich Ihnen alles Gute und bedanke ***** *****ür eine Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen, Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.