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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 35639
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Schönen guten Tag, ich wurde im vergangenen Jahr von meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Schönen guten Tag, ich wurde im vergangenen Jahr von meiner Hausärztin zu einem Neurologen überweisen. Grund war: Mein Partner äußerte gegenüber mir, dass ich ihm des Öfteren nicht zuhöre oder Dinge vergesse die er mir gesagt hat. Da dies unsere Beziehung belastete lies ich das - ihm zu liebe - abklären und habe insgesamt 3 Termine bei einer entsprechenden Praxis gehabt. 1 Termin - Vorstellung. 2 Termin - Gehirnleistungstest. 3 Termin - Auswertung. Mein Gehirnleistungen waren völlig normal, jedoch meinte der Psychologe er würde es als Konzentrationsschwäche bzw. Aufmerksamkeitsdefizit (ADHS) deklarieren. Danach hatte ich keine weiteren Termine. Keine Behandlungen, keine Therapie, keine Medikamente, nichts. Ich fühle mich bei der Arbeit oder im privaten auch nicht eingeschränkt. Lebe ganz normal mein Leben. Im privaten Bereich ist ebenfalls alles in Ordnung. Es war eine Zeit in der unser erstes Kind geboren wurde und ich ehrlicherweise nur Augen für meine Tochter hatte. Da ging mein Partner schon einmal unter - auch bei dem was er gesagt hat. Nun meine Frage: Ich habe die Möglichkeit einer beruflichen Beförderung. Wie handhabe ich nun meine erfolgten 3 Termine. Handelt es sich bei den Terminen um eine gesicherte Diagnose? Habe ich jetzt eine aktenkundige Erkrankung namens ADHS, welche ich beim Amtsarzt melden muss? Zählt das jetzt als richtige Erkrankung bei mir obwohl ich nie irgendwelche Medikamente oder Hilfen in Anspruch genommen habe? Wie werte ich diese Termine? LG M.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 30, weiblich
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Nein.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Zwischen einer Konzentrationsschwäche, die gerade als junge Mutter eher die Regel als die Ausnahme ist, und einem ADHS bestehen ja nun gravierende Unterschiede! Ich würde darum angesichts Ihres ungestörten Lebens die Diagnose ADHS zunächst überhaupt nicht für wahrscheinlich halten, geschweige denn als gegeben anerkennen. Ich würde jederzeit darauf bestehen, dass Sie eine hormonbedingte Konzentrationsschwäche hatten, die therapie- und folgenlos wieder verschwunden ist, und auf keinen Fall ADHS annehmen oder gar angeben!

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Also ist eine gestellte Diagnose nicht zwingend eine bestätigte Erkrankung? Ich habe die Möglichkeit einer Verbeamtung und will dem ärztlichen Fragebogen ehrlich gegenüberstehen. Dort aufgeführt ist eine Frage ob ich in Behandlung, Beratung oder Untersuchung wegen Beschwerden/Erkrankungen der Psyche war. Mit aufgeführt auch ADS/ADHS. Da der Neurologe seine Diagnose aktenkundig vermerkt hat, habe ich Bedenken, dass dies nun eine festgelegte Erkrankung von mir ist. Darf ich als Patient die Diagnose einfach so als gegenstandslos ansehen bzw. diese - wie Sie es nennen - nicht anerkennen? FG

Ich verstehe genau Ihre Bedenken, hatte Sie aber so verstanden, dass er "Konzentrationsstörung ODER ADHS" geschrieben hat, was damit immer noch eine Verdachtsdiagnose bleibt, da sich ADHS im Nachgang nicht bestätigt hat. Wenn Sie sicher gehen wollen, stellen Sie sich noch einmal bei dem Kollegen vor, aber ich denke, dass Sie sich da auch ahnungslos stellen können mit der Sicht: "Ich hatte mal Konzentrationsstörungen, da war auch über ADHS nachgedacht worden, aber da alles folgenlos abheilte (das tut ADHS nicht) und ich nie Therapie brauchte, war das dann wohl auch kein ADHS". Finde ich legitim!

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 35639
Erfahrung: Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für das Gespräch. Jetzt bin ich beruhigt. Ich teile Ihre Meinung. Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Pfingstwochenende. Bewertung folgt sogleich. FG M.

Das wünsche ich Ihnen auch! Danke und:: Gern geschehen.