So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Schürmann.
Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 5272
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, davon 22 Jahre in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
76282548
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Schürmann ist jetzt online.

Hallo, ich nehme aufgrund meiner zyklusbedingten Migräne

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich nehme aufgrund meiner zyklusbedingten Migräne relativ regelmäßig Suma- oder Naratriptan und Metamizol (1-2 Novaminsulfon 500-Tabletten) sowie in der ersten Zyklushälfte bzw. zu Migräne-Phasen täglich Naproxen (1-2 250er Tabletten) zur Vorbeugung (mit Neurologin so abgesprochen).Nun habe ich Montag früh (24.5.) meinen ersten Covid 19-Impftermin mit Moderna und habe gelesen, dass Schmerzmittel vor und kurz nach der Impfung deren Effektivität herabsetzen können.Bis wie lange vorher sollte ich die o.g. Medikamente nicht mehr nehmen, damit jegliche Medikamente vollständig abgebaut sind und mein Körper sozusagen „rein“ ist und ich mir keinen Kopf um mögliche Beeinträchtigungen der Impfwirkung machen muss.Meine letzte Dosen waren:
Naproxen 250 mg (1,5 Tabletten) - ca. 15. Mai (abends)
Novaminsulfon 500 (1,5 Tabletten) - 17. Mai (morgens)
Triptan - 11.5. (morgens)Das mit den Halbwertszeiten ist mir soweit geläufig, allerdings weiß ich nicht, wie es sich verhält, wenn man sich - wie ich - durch regelmäßige Einnahmen erstmal einen gewissen Pegel mit einem sich langsam abbauenden Wirkstoff wie Naproxen aufgebaut hat. Zählt man da trotzdem ab der letzten Dosis „runter“?Ich hoffe, Sie können mir da helfen.Vielen Dank ***** ***** Grüße!

Guten Tag,
Ich bin Dr. Schürmann, Internist mit über 30 Jahren Berufserfahrung und werde mein Bestes tun um auch Ihnen zeitnah & kompetent zu helfen!

Auch bei schon aufgebautem Wirkspiegel der Schmerzmittel ist davon auszugehen, dass nach einer 3 tägigen Einnahmepause die Spiegel wieder auf 0 sind.

Es stellt sich aus meiner Sicht allerdings die Frage, ob diese Massnahme überhaupt erforderlich ist. Denn die Beeinträchtigung des Impfschutzes durch Schmerzmittel entbehrt derzeit einer wissenschaftlichen Grundlage. Dieser Effekt ist nur für Immunsuppressiva (Cortison,Cyclosporin,Methotrexat,Cyclophosphamid, Arava...)dokumentiert.

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte zur Bewertung oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an. Vielen Dank ***** *****ürmann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke! Eine Rückfrage habe ich noch: Naproxen hat lt. Embryotox eine HWZ von max. 18 Std. Reichen da die drei Tage auch?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Und noch eine kleine Zusatzfrage (gegen Trinkgeld): Ich habe lt. Blutuntersuchung (Ende März) einen stark erhöhten ANA-Titer von 1:1280 ohne jegliche Symptome (Zufallsbefund, es wurde eigentlich nach was anderem geschaut), die restlichen Blutwerte waren i.O. Steht dieser Wert einer Impfung mit dem mrna-Impfstoff irgendwie im Wege?

Nach 54 Std.Einnahmepause mit Naproxen sind noch 1/8 des steady state Spiegels zu erwarten,nach 3 tagen also noch 1/16 , womit es absolut kein Problem mit Naproxen bedeuten würde.

Die ANA stehen der Impfung nicht entgegen, da mit diesem Blutwert ja noch längst keine Autoimmunerkrankung bewiesen ist und natürlich noch keine immunsuppressive Therapie erfolgt.

Dr. Schürmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
okay, super danke!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Letzte Frage: Es kann dann auch nicht zu unerwünschten (gefährlichen) Reaktionen auf den Impfstoff durch den hohen ANA-Titer kommen, oder?

Nein, das ist nicht zu befürchten, den es handelt sich ja nicht um eine Neigung zu Allergie.