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Dr. med. Moser
Dr. med. Moser, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 58
Erfahrung:  Expert
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Die Tochter (9) meines Partners möchte nicht, dass wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Die Tochter (9) meines Partners möchte nicht, dass wir zusammen sind, obwohl wir uns alle super verstehen und viel Zeit zusammen verbringen. Die Mutter ist vor 9 Monaten verstorben. Wir wissen nicht wie wir damit umgehen sollen.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 30, weiblich, keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Kinderarzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Nein

Hallo, lassen Sie sich etwas Zeit, v.a. lassen Sie dem Kind Zeit. Kennen Sie die Kreisregel? Stellen Sie sich vor Sie stehen in einem Kreis und entscheiden wen sie da hinein und hinauslassen, so etwas haben auch die Kinder und die entscheiden wen Sie an sich ranlassen. Das Kind scheint das Trauma vom Tod der Mutter nicht verkraftet zu haben.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Wir dachten wir sind auf einem richtigen Weg, haben uns langsam kennen gelernt, sie hat sogar versucht uns zu "verkuppeln", wir haben sehr behutsam versucht uns aneinander zu gewöhnen. Sie ist auf der einen Seite auch zu mir ganz anhänglich, möchte mit mir kuscheln und mich sehen. Und im nächsten Moment ist ihr das alles zu viel. Soll ich mich erst einmal zurück ziehen oder machen wir weiter wie bisher und nehmen noch mehr Rücksicht als am Anfang? Sie sollte ja auch nicht das Gefühl bekommen, dass ihre "Laune" alles beeinflusst. Oder sehe ich das falsch? Vielen Dank vorab!

machen Sie weiter, achten sie aber auf das Kind, auf das Verhalten, nehmen Sie sich zurück wenn Sie nicht mehr will, kuscheln Sie wenn sie es möchte...

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich bzw. wir achten immer darauf. An Tagen an denen sie eher ungesprächig ist, lasse ich sie komplett in Ruhe. Aber jetzt nicht mehr dort hinzufahren obwohl ich sonst regelmäßig da war, wäre auch das falsche Signal, oder?
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Wenn wir das Tempo jetzt wieder runterfahren, es super läuft, wir das Gespräch noch einmal suchen und sie wieder sagt, dass sie keine Gründe hat aber trotzdem nicht möchte, dass ich Papas Freundin bin, was machen wir dann? Richten wir das Tempo jetzt immer nach ihr? Kann ich auch mal mit ihr darüber sprechen oder sollte ich das lieber ein "Papa/Tochter"-Thema sein lassen?

Ja, richten Sie das Tempo nach ihr, versuchen Sie Ihr den Kreis zu lassen, d.h. den nötigen Freiraum. Sie sollten nicht weiter present sein. Sprechen Sie nicht zu oft mit Ihr darüber, seien sie einfach da wenn Sie sie braucht

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Okay, also wir haben jetzt mit ihr besprochen, dass wir zusammen sein möchten. Somit weiß sie es jetzt und wir machen langsam und behutsam weiter wie bisher. Gefühlt lässt sie mich in ihren Kreis und schmeißt mich aber auch ganz schnell wieder raus. Ist das normal?

Ja, Sie zeigt Ihnen genau wann Sie da reindürfen und wann Sie den Kreis wieder für sich alleine möchte. Lassen Sie ihr Zeit.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich möchte morgen das erste mal nach dem Gespräch wieder dort zum Abendessen hinfahren. Meine Idee ist es, dass wir gemeinsam essen, vielleicht noch etwas zusammen spielen wenn sie das möchte und ich dann fahre bevor sie ins Bett geht damit sie merkt, dass am Ende des Tages Papa und sie ein Team sind. Ist das eine gute Idee?
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Haben Sie vielleicht noch einen allgemeinen Tipp um ihr zu helfen oder wie man behutsam mit ihr umgehen kann um ihr die Situation so leicht wie möglich zu gestalten?

Scheint eine tolle Idee zu sein, sie können Sie auch fragen ob es ok ist wenn Sie bleiben, ich denke sie wird die Antwort gebeb

Der Vater kann mit der Tochter über den Tod seiner Frau/Mutter mit ihr reden (der vorsichtig), ihr sagen dass er Mama auch vermisst, aber dass sie jetzt da sind und er mit Ihnen zeit verbringen möchte

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Er hat es ihr in der Art schon gesagt. Dass sie die Nummer 1 bleibt, dass er sein Leben aber nicht alleine verbringen möchte, wir zusammen alles so machen, dass es sich für sie auch gut anfühlt. Sie weiß das alles, sie wird es auch verstehen aber sie ist mit der Situation und der Tatsache, dass eine andere Frau ihre Mama "ersetzt" überfordert. Sie kann ja nicht mal einen Grund benennen, warum sie das nicht möchte, dass ich die Freundin von Papa bin. Sie sagt auch, dass sie mich mag aber sie möchte es einfach nicht. Also wird wohl wirklich die Zeit der Schlüssel zum Erfolg sein...

hier eine Kleinigkeit: sie sollen die Mama nicht ersetzen. Geben sie ihr Zeit, seien sie da und dann wieder nicht, das wird sich alles richten.

Ich würde Ihnen Bachblüten für die Tochter empfehlen...

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich möchte die Mama auch auf einen Fall ersetzen, aber ich glaube sie hat das Gefühl oder redet sich das ein. Ich weiß es nicht. Wir reden sogar zu zweit oft über ihre Mama, ich habe da immer ein offenes Ohr für. Ich glaube sie ist einfach Überforderung ... und wir haben Angst etwas falsch zu machen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Deshalb bin ich auf der Suche nach Ratschlägen damit wir nichts falsch machen
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
können das vielleicht auch schon die ersten Anzeichen der Pubertät sein? Dieses auf und ab?

überlasten Sie die Tochter nicht mit den Gesprächen, mir kommt vor Sie drängen sich einfach zu schnell in das Leben der Tochter. Wie gesagt, geben Sie ihr Zeit

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Sie hat mich da mehr oder weniger "reingedrängt" weil sie mich jeden Tag sehen wollte, mich überall dabei haben wollte, mich mit ihrem Papa verkuppeln wollte. Wir haben quasi nur "mitgespielt" und jetzt ist es gefühlt etwas rückläufiger.

auch das gibt es 2 Schritte vor 1 Schritt zurück..

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich halte mich wirklich zurück, es kam in der Vergangenheit alles von ihr aus. Ich bin da extrem vorsichtig und versuche nur das zu machen, was sie möchte. Deshalb mache ich aktuell nichts, da sie gefühlt etwas zurück haltender ist
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Okay, also Zeit, Zeit und nochmal Zeit! Ich habe verstanden. Vielen Dank!

Sie machen das gut, aber wie gesagt versuchen Sie es mit Bachblüten bei der Tochter um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich werde das mal bei dem Papa ansprechen. Ich habe davon noch nie etwas gehört
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Welche Wirkung haben die Bachblüten? Und würden Sie eine Therapie vorschlagen oder empfehlen?

Bachblüten müssen nach dem Gemütszustand der Tochter ausgewählt werden, dazu braucht es ein längeres Gespräch. Bachblüten wirken auf die psyche, sind aber sehr sanft. Die richtigen Blüten werden dann ausgesucht und über mehrere Wochen als Tropfen eingenommen

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Und wo kann man ein solches Gespräch führen?

Im Internet therapeuten suchen (Bachblütentherapie eingeben)

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
super, das mache ich! vielen lieben Dank!

Machen sie es gut und viel glück mit der neuen Familie

Dr. med. Moser und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Dankeschön!