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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 35584
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo. Ich hatte vor 3 Wochen eine darm-op nach invagination

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Ich hatte vor 3 Wochen eine darm-op nach invagination in der 15 cm Dünndarm und 15 cm Dickdarm entnommen wurden. Es wurde sicherheitshalber auch ein Stück Bauchfett und die zum Darm gehörigen Lymphknoten entfernt. Allerdings keine Anzeichen eines Tumors oder Polyps. Der Bauchschnitt verheilt soweit ganz gut. Seit gestern habe ich aber an der OP Stelle (rechter Bauch) ein ziehen und brennendes Gefühl. Die Schmerzen sind nicht sehr stark aber einschränkend und verstärken sich zb. beim aufstehen.Sonst geht es mir gut. Ist das ein normaler Teil der Heilung nach einer solchen OP dass Schmerzen erst 3 Wochen danach auftreten können?
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Weiblich, 32, Eliquis (2x5mg)
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Nach der Op hat sich eine Thrombose in der linken Wade gebildet, wegen der ich nun mit Eliquis behandelt werde

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

das ist ein typischer Verwachsungsschmerz, der eben auch erst dann auftritt, wenn die Narbenbildung fortschreitet. Ärgerlicherweise neigt gerade Darmgewebe zu Verwachsungen, da bilden sich dann feine Stränge zwischen den Darmschlingen. Ändert man seine Haltung, zieht man daran, aber auch Darmbewegungen können diesen Schmerz auslösen.

Jetzt kommt die gute Nachricht: Solche Verwachsungsstränge muss man nicht wieder operieren, sondern meist "ziehen sie sich zurecht", so dass man sie nicht mehr merkt. Das kann ein bisschen dauern (ich hatte nach einer Bauch OP auch 10 Jahre danach noch ganz selten so einen Schmerz, aber dann Jahrzehnte keinen mehr), aber wenn es nicht schlimm ist, kann man gut damit leben. Nur bei quälenden Schmerzen würde man versuchen, im Rahmen einer Bauchspiegelung Verwachsungsstränge zu lösen. Muss man fast nie.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Das heisst ich kann auch erstmal nichts dagegen tun gegen die Verwachsung? Ist es zb. gut in den Schmerz reinzugehen/zu dehnen? Damit konstant zu leben kann ich mir nicht vorstellen, auch wenn die Schmerzen nicht vernichtend sind, sind sie doch sehr unangenehm.

Ja, man kann nichts dagegen tun, außer Blähungen durch angepasste Kost zu vermeiden. Bitte auch nicht dehnen, Sie dürfen dem ruhig ausweichen. Die Schmerzen werden normalerweise schnell wieder weniger, keine Sorge.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank!

Sehr gern geschehen!