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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 4130
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hallo, ich bin gestern bei der Corona-Impfung abgelehnt

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin gestern bei der Corona-Impfung abgelehnt worden, da ich 2008 eine Propylenglykol Unverträglichkeit hatte. Seit 2013 nehme ich täglich Pantoprazol in denen ebenfalls Propylenglykol enthalten ist und hatte keinerlei Nebenwirkungen. Ist Ihrer Meinung nach eine Coronaimpfung möglich?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 48, weiblich, Pantoprazol sonst nichts
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: nein, Danke

Guten Abend, ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Propylenglykol gehört zu den Träger- und Hilfsstoffen der Impfstoffe. Sie sind geeignet schwere Allergien auszulösen bis hin zum sog. anaphylaktischen Schock. Die wenigen Fälle gehen sehr wirksam durch die Presse und machen anderen Menschen teils große Angst vor den Impfungen. Da möchte man natürlich jedes Risiko vermeiden, nachdem Sie Ihre Unverträglichkeit angegeben haben. Wenn Sie es inzwischen wieder vertragen, kann 2008 kaum eine schwerwiegende allergische Reaktion vorgelegen haben. Vielleicht lässt sich das auch aus der Welt schaffen, wenn man noch einmal genau recherchiert, was damals war. Es gibt die Möglichkeit, sich an die Fachgesellschaft zu wenden. Ich schicke Ihnen etwas später heute Abend noch einige Links dazu, mit der genauen Adresse. Dort gibt es inzwischen einige Erfahrungen zum Umgang mit solchen Fragestellungen, sodass man sicher organisieren könnte,dass Sie ein Impfstoff ohne Propylenglykol erhalten.

Bis dahin verbleibe ich zunächst mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Es ist also ok, wenn ich geimpft werde? (bin systemrelevant, und impfpriorisiert?

Ich bitte Sie um etwas Geduld, ich muss Ihnen das genauer erklären. Es ist so dass wir Ärzte hier unseren normalen beruflichen Tätigkeiten nachgehen und antworten wenn wir können. Das stimmt nicht mit der Werbung überein, dass es immer innerhalb von Minuten passiert. Die Werbung kommt aus den USA, wo die Verhältnisse anders sind.Leider können wir sie nicht ändern.

Ich kann aber nicht einfach "JA" schreiben. Das würde Ihrer Situation nicht gerecht. Sie können gern morgen früh meine Antwort lesen. Das gibt mir auch etwas mehr Spielraum. Ist das so in Ordnung?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ich brauch das halt als E-Mail! Danke, ***** ***** überhaupt da sind! Läuft ja alles über das Portal,
Bitte nicht falsch verstehen, Meine Situation ist, dass ich nen Allergologen brauche der sagt, dass es keinerlei Reaktionen bei mir die letzten Jahre hervorruft,( ob es das irgendwann macht das kann keiner sagen) Ich brauche jemand, der sagt, ich darf weiterarbeiten (Krisenstab und Kontaktnachverfolgung ! in BW)! ch möchte, ega lmit welchen Konsequenzen eine Impfung bekommen! und nicht weil ich 2008 was bekommen hab, auf was ich allergisch reagiert habe, danach nie wieder!

Verstehe ich völlig. Ich fürchte nur, dass die Bescheinigung eines Allergologen nicht ausreichen wird, um die Ablehnung zu entkräften. Deswegen möchte ich Ihnen schreiben wo Sie sich Hinwenden können, damit dann so viel Autorität entsteht, dass man Ihnen die Impfung trotzdem gibt. Ich schicke Ihnen einige Links. Schauen Sie die bitte nach. Dort finden Sie den Hinweis, dass sie sich bei der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie melden können Mit speziellen alle ökologischen Fragestellungen zur Coronaimpfung.

Das RKI hat ein Schema entwickelt, wie mit Allergien umzugehen ist. Das verlinke ich ebenfalls. Ich habe auch gelesen, dass das RKI Blut Testungen vornimmt, um geeignete Impfstoffe vorher herauszufinden. Darüber weiß ich nichts näheres. Sie können das RKI jedoch anschreiben. Da die Reaktionen auf Hilfsstoffe oft mit dem Komplement zusammenhängen, kann ich nachvollziehen, dass man hierüber die Wahrscheinlichkeit von Reaktionen herausfinden kann.

Es ist ja so, dass bei Allergien und Unverträglichkeiten auch andere Trigger wie Stress mitwirken, weil sie das Immunsystem beeinflussen. Von daher muss es nicht immer so sein, dass sich alle Allergien und Unverträglichkeiten wiederholen. Wenn sowas jedoch schon einmal da war, dann ist die das Risiko eben höher, dass es noch mal passiert.

Können Sie mir inzwischen schreiben, welche Symptome genau die Unverträglichkeit 2008 hatte und was Sie damals eingenommen oder äußerlich benutzt haben, propylenglykolhaltig ?

Das RKI hat eine Empfehlung entwickelt, wie man mit Allergikern bei der Impfung umgeht:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/Flowchart_Allergieanamnese.pdf?__blob=publicationFile

Bei früheren Allergien besteht die Möglichkeit, sich vor der Impfung an die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie für nähere Abklärung zu wenden. Die Kontaktdaten finden Sie ganz unten.

https://dgaki.de/wp-content/uploads/2021/01/Impf_info_A4_web_neu.pdf

https://www.allergieinformationsdienst.de/aktuelles/schwerpunktthemen/coronavirus/impfen-gegen-covid-19.html ca. in der Mitte

Möglicherweise gibt es einen Impfstoff, der gar kein Polyethylenglykol enthält, der nur bei Ihnen nicht verfügbar war. Wenn Sie das RKI oder die DGAKI einschalten, steht viel mehr Autorität dahinter, alles in die Wege zu leiten, damit Ihnen ein solcher Impfstoff besorgt wird. Wenn Sie sogar im Krisenstab arbeiten, dann ist das noch ein gewichtiges Argument mehr, dass man sich um Sie kümmert.

Offizielle Kontraindikationen für die Impfungen sind in der EU bekannte Allergien auf Inhaltsstoffe der Impfung. Insofern konnte Ihr Impfarzt nicht anders als Sie abzulehnen.

Hier noch einige Informationen zu den Allergien auf die Impfungen. Wenn Sie vom Fach sind, können die Texte für Sie gut verständlich sein.

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/news_773453.html

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/peg-als-ein-anaphylaxie-ausloeser-nach-covid-impfung-bestaetigt-124884/seite/2/

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/peg-als-ein-anaphylaxie-ausloeser-nach-covid-impfung-bestaetigt-124884/

https://www.pei.de/DE/newsroom/positionen/covid-19-impfstoffe/stellungnahme-allergiker.html

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Vielen Dank. Alles Gute für Sie !

Bei Rückfragen antworte ich morgen.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Aussage vom Impfzentrum ist die, dass ich einen Allergologen brauche! 8 Allergologen sagen ich brauche mind. 8 Mon. um anzukommen, Dass was ich von der Beratung ihrerseits bekommen habe, ist meines Erachtens genug und müsste ausreichen. Falls nicht, nehm ich das auf meine Kappe! Danke schön!

Dann versuchen Sie es. Bestehen Sie einfach darauf, dass man Sie in Notfallbereitschaft impft vorsichtshalber 1 Stunde nachbeobachtet. Außerdem können Sie alle diese Artikel ausdrucken und mitnehmen zu Impfung. Dann spielen sie gewissermaßen den Ball dem Impfzentrum zu. Das Impfzentrum kann wahrscheinlich viel leichtsd Kontakt zum RKI und zur DGAKI aufnehmen bezüglich eines möglichen Bluttestes oder Informationen über propylenglykolfreie Impfstoffe.

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PS: Noch eine Idee: In BW haben Sie die Hautkliniken Heidelberg und Tübingen mit besonders gutem Ruf. Möglicherweise kommen Sie da weiter. Spezielle Fragestellungen sind an Unikliniken meist am besten aufgehoben.

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ich möchte Ihnen recht herzlich für Ihre Hilfe danken und werde mein Glück erneut versuchen.

Gern geschehen. Bei so viel Engagement denke ich, werden Sie es schaffen. Vielen Dank für die Sterne.