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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 4134
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hallo, wir haben seit 5 Monaten Krätze, die wir nicht

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben seit 5 Monaten Krätze, die wir nicht wegbekommen.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 40 Jahre, weiblich, Permethrincreme
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Ich habe 15mal Ivermectintabletten genommen in 4 Wochen und jeden Tag Permethrincreme.

Guten Morgen,

ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Ich kann Ihnen nach dem Mittag ausführlicher schreiben. Können Sie mir bis dahin einige Fotos schicken, über die Büroklammer? Wer genau ist Wir? Es gibt bei der Krätze das Phänomen, dass nach der Behandlung ein Ekzem weiter bestehen können, für einige Wochen oder auch Monate. Die Ekzemreaktion entsteht, weil die Medikamente aggressiv sind, sein müssen, und die abgetötet Milben vom Immunsystem erst nach und nach abgebaut werden. Wenn man ständig die Behandlung wiederholt, läuft man Gefahr, dass dieses Ekzem dadurch unterhalten oder sogar weiter verschlechtert wird. Was Sie beschreiben klingt danach.

Wer hat diese 15 Behandlungen verordnet? Haben Sie eine hautärztliche Betreuung?

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,
ich schreibe Ihnen unsere Krankheitsgeschichte von Anfang an auf. Anfang Dezember habe ich einen schlimmen Juckreiz in der Nacht gespürt, ich konnte nicht mehr schlafen und am nächsten Tag war ich bei meiner Hautärztin, die sofort Krätze diagnostiziert hat und Infectoscab für die ganze Familie (mich, meinen Mann, unsere zwei Töchter (11,13 J.) und unseren Sohn (5 J.) verschrieben hat. Wir sollten das nur einmal anwenden und den Kopf und das Gesicht aussparen. Darin lag das ganze Problem, dass wir uns nur einmal eingecremt haben, keine Tabletten bekommen haben. In den nächsten 4 Wochen hat sich der Befall bei mir rasant zugenommen. Mein Kopf, Hände und Füße waren stark befallen. Die Hautärztin hat nur Infectoscab und einmal Tabletten verschrieben und glaubte mir nicht, dass der Befall auch den Kopf betrifft. Meine Kinder habe ich nach dem Schema am 1,3,5,8,15, 23 Tag mit Infectoscab behandelt, was auch bei Ihnen funktioniert hat und sie keine Beschwerden mehr hatten. Ich war leider immer noch stark befallen. Ich habe mehrere Hautärzte konsultiert, die bei mir nur postscabiöses Exem diagnostiziert haben. Kein Arzt dieser Welt kann einen aktiven Befall von postscabiösem Exem unterscheiden, da die Hautveränderungen nahezu identisch sind. Das weiss ich inzwischen nach fast 6 Monaten dieser Krankheit. Deswegen diagnostizieren die Hautärzte fast immer postscabiöses Exem, obwohl der Befall aktiv ist. Nur der Patient weiss es selbst, ob er von einer Krätzmilbe "gestochen" wurde, weil man es sofort spürt und die Stelle sofort lokalisieren kann. Die Hautärzte können es einfach nicht wissen.
In Januar, Februar und Anfang März habe ich jeden Tag Antiscabiosum bei mir angewendet, was Linderung nur für einen Tag gebracht hat. Irgendwann hat Antiscabiosum hat nicht mehr funktioniert und ich war komplett befallen von Kopf bis Fuß, sogar das Gesicht war betroffen. Da Hautärzte es nur als postscabiöses Exem hielten, bekam ich auch keine Medikamente mehr. Ich habe jeden Tag über diese fürchterliche Krankheit im Internet gelesen und habe alles Mögliche ausprobiert, leider hat mir nichts geholfen.
Über einen Bekannten habe ich aus dem Ausland Ivermectintabletten und Permethrincreme bekommen und habe mir selbst nach langer Recherche eine Kur verordnet: jeden Tag Permethrincreme und jeden zweiten Tag Tabletten 3 mg. Ab da ist mein Befall sofort besser geworden, ich konnte wieder schlafen, meine Haut und die ganzen Wunden sind fast verheilt.
Aber das Schlimme, was in dieser Zeit passiert ist, ist das, dass ich meine drei Kinder wieder angesteckt habe. Das ist der Beweis, dass ich kein postscabiöses Exem die ganze Zeit hatte, sondern einen aktiven Befall. Meinen zwei Töchtern geht es inzwischen besser, leider ist mein Sohn ziemlich befallen und hat fast jeden Tag "Stiche". Meine Frage wäre, wie ich das weiter machen soll. Ich kann nicht unendlich Tabletten und Infectoscab nehmen, obwohl der Befall jetzt nur Füße und ein wenig den Kopf betrifft. Und mein Sohn bereitet mir große Sorgen, da ich ihn nicht so wie mich behandeln kann.
Entschuldigung für die lange Krankheitsgeschichte, aber Sie müssen das Ganze wissen, um die richtige Meinung zu bilden.
Die Hygienempfehlungen werden von mir penibel ausgeführt: jeden Tag alles putzen, Wäsche bei 90 Grad waschen, Matratzen und die Couch sind in Folie verpackt, alles ist in Plastiktüten verpackt, was nicht gebraucht wird. Es ist eine enorme psychische Belastung für die ganze Familie und ein Albtraum seit 6 Monaten.
Mit freundlichen Grüßen
Anna Koschnitzki
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Datei angehängt (SM54VMQ)

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre ausführliche Schilderung. Ich denke, dass ein Telefonat das Beste wäre, weil es sinnvoll ist, da noch viel hin und her zu sprechen / fragen, damit ich alle Einzelheiten bewerten kann. Daraus ergibt sich dann das Gesamtbild. Deswegen biete ich Ihnen ein Telefonat an, so günstig wie es mir möglich ist. Wir können das morgen oder übermorgen machen.

Mit freundlichen Grüßen

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank. Ich sehe Ihr Nummer nicht. Können Sie sie noch eintragen ? Danke.

Morgen wäre sehr gut. Sind Sie am Nachmittag erreichbar ? MFG

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo, ja, ich bin heute Nachmittag erreichbar. Liebe Grüße Anna Koschnitzki
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo Frau Dr. Hoffmann,
Wir waren heute Nachmittag zum Telefonieren verabredet, oder?Liebe Grüße Anna

Geht in Kürze. Ich habe Ihre Antwort heute früh nicht gesehen. Auch unser System ist leider nicht vollkommen.....Ich beantworte noch eine Frage fertig, dann melde ich mich gleich.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,
Ich glaube, ich habe Ihre E-Mail-Adresse falsch aufgeschrieben, daher schicke ich Ihnen auf dieser Seite die Bilder. Meine E-Mail-Adresse ist***@******.***
Liebe Grüße
Anna Koschnitzki
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Hallo Frau Dr. Hoffmann,
Sobald Sie heute Zeit haben, können wir gerne telefonieren. Meine Handynummer ist 017647741757
Liebe Grüße
Anna Koschnitzki

Besser morgen. LG