So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Gehring.
Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 32962
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

Bei meinem Vater wurde Myelodysplastisches Syndrom

Diese Antwort wurde bewertet:

Bei meinem Vater wurde Myelodysplastisches Syndrom diagnostiziert. Aktuell gibt es in Rumänien nur eine Therapie des MDS mit (Blut)Transfusion. Er muss jede 2 Wochen zum Krankenhaus um die Transfusion durchzuführen, damit sein Zustand ein bisschen verbessert wird. Anbei finden Sie die Übersetzung des Briefes von Krankenhaus wo er behandelt war.Ich wäre Ihnen sehr verbunden wenn Sie mir weiter helfen könnten und mir sagen würden, was unternommen werden kann, damit die Gesundheit meines Vaters sichtbar und dauerhaft verbessern kann.Wenn Sie Info über experimentelle Forschungen und Studien an der Entstehung und Behandlung des MDS haben bitte geben Sie mir Bescheid, Selbstverständlich möchten wir an einer klinischen Studie/experimentelle Therapie des MDS teilnehmen.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Mein Vater, 70. männlich Transfusion
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Bei ihm wurde Myelodysplastisches Syndrom diagnostiziert.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Datei angehängt (1LGM56Q)
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Was die Entstehung angeht, handelt es sich um eine Art Blutkrebserkrankung. Die Blutbildung ist kompliziert, und bei jedem von uns entstehen, wie auch in den Organen immer bösartige Zellen (Fehlbildungen) entstehen, die dann aber repariert werden. Wenn die Reparaturmechanismen versagen, bricht die Krankheit aus.

Man behandelt mit Chemotherapie, die im Arztbrief auch erwähnt wird, so das sich hoffe, dass Ihr Vater die auch bekommt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Sein Arzt meint es geht nicht um Krebs sondern um eine Art von Anämie. Wir haben mehrmals darüber nachgefragt. Dann Ihrer Meinung nach gibt es keine andere Art von Therapie in seinem Fall? Ein Medikament oder ein Mittel das seiner Heiligung von MDS dienen kann? Oder wäre vielleicht eine OP hilfreich? Vielen Dank ***** *****
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Es geht nicht um Blutkrebs. Wir suchen eine andere Art von Therapie oder ein Mittel das seiner Heilung von MDS helfen könnte. Oder eine entsprechende OP. Chemotherapie ist aus.

Das myelodysplastische Syndrom IST aber eine Form des Blutkrebses, wenn auch nicht so dramatisch wie eine Leukämie, und nur bei Krebserkrankungen bekommt man eine Chemotherapie. Im Brief steht : Chemotherapiesitzung wegen bösartiger (!) Neubildung. Das ist eindeutig. Anfangs behandelt man nicht mit Chemo, sondern tatsächlich mit Transfusionen, man kann auch Stammzellentherapie oder eine mit Wachstumsmodulierenden Immunotherapeutika machen. Operieren kann man das nicht, es ist ja ein Versagen des gesamten Knochenmarks.

Für Ihren Vater käme also als Alternative die Stammzellentherapie oder eine mit Wachstumsmodulierenden Immunotherapeutika in frage. das müsste man besprechen.

Es wäre nett, wenn Sie mir Ihren Dank mit einer besseren Bewertung ausdrücken würden! Ich konnte Ihnen nicht postwendend antworten, weil die Praxis derzeit so voll ist.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Wie gesagt, derselber Arzt hat gemeint das ist kein Krebs sondern eine Anämie. Chemo steht da einfach aus bürokratischen Gründen. Wir haben sehr viel über diese Krankenheit gelesen. Die Grundlagen und Allgemeine Info sind uns bekannt. Wir suchen aktuell eine detaillierte Beschreibung einer Therapie die tatsächlich în seinem Fall funktionieren könnte. Wenn Sie solche detaillierte Informationen haben oder wenn Sie ein Krankenhaus/eine Klinik/ einen Fachartz mit Hämatologie Erfahrung wissen/ kennen, bitte lassen Sie uns solche Informationen zukommen. Vielen Dank.

Gut. Brauchen wir nicht mehr zu diskutieren.

Ich schlage subkutanes Erythropoetin 40 000 IE/Woche, bei unzureichender Wirkung ggf. steigern auf 80 000 IE/Woche, einmal pro Woche, vor. Ein Mangel an Blutplättchen behandelt man mit Romiplostim oder Eltrombopag. Da das MDS nicht selten ist, wäre Ihr Vater an jeder hämatologischen Universitätsklinik gut aufgehoben, denn da hat man eine Menge Erfahrung und auch die Möglichkeit, ihn in Studien einzuschließen. Man kann dort auch immunmodulierende Therapien mit z. B. Lenalidomid diskutieren.

Und nun bitte ich um eine faire Bewertung meiern Hilfe. Danke!

Fehlt noch etwas? Dann fragen Sie gern!

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Können Sie mir bitte sagen ob diese Empfehlung mit einem Fachartz mit Spezialisierung Hämatologie vorher abgestimmt wurde? Habe seine Werte aus Krankenhaus Ihnen mitgeteilt damit ich eine personalisierte Antwort kriegen kann. Bei Uniklinikum Frankfurt habe ich ihn schon angemeldet. Hoffentlich kriege ich eine positive Rückmeldung wie Sie auch glauben.

Im Uniklinikum Frankfurt kommt Ihr Vater an alles, was die Wissenschaft bietet, da ist er sehr gut aufgehoben! Meine Empfehlung beruht auf den Leitilinien für diese Erkrankung, die wie hier als Internisten befolgen. Mit einem Hämatologen habe ich darüber nicht sprechen (müssen), den haben wir auch nicht im Team. Eine ganz personalisierte Empfehlung darf man nur nach genauer Untersuchung und Befragung des Patienten aussprechen, die bekommt er dann in Frankfurt.

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 32962
Erfahrung: Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Uniklinikum Frankfurt hat gerade antwortet dass ihre Klinik für Hämatologie und Onkologie gar keine Kapazitäten hat. Ich muss woanders versuchen. Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Zeit!

Eine sog. "Fernbehandlung" ist in Deutschland ja auch nicht erlaubt, insofern auch keine konkretere Therapieempfehlung.

Schade mit Frabkfurt, aber jede Universitätsklinik hat die gleichen Leitlinien und Therapiestandards, ich hoffe, Sie finden woanders einen Platz.

Ihre schlechte Bewertung bedeutet, dass ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars für meine Beratung bekomme, ändern Sie die bitte nochmal ab? Danke!

Seh ich gerade. herzlichen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ja, sie meinen es geht in Prinzip um Corona.... Danke schön.

Gern geschehen!