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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 32907
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ist es möglich dass man innerhalb von 3-4 Wochen eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: ist es möglich dass man innerhalb von 3-4 Wochen eine COPD 3. Grades entwickeln kann. Obwohl man vorher aktiver Sportler war? Ohne erkennbaren Grund oder Ursache?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: ich frage für meine Mutter, weiblich, 65, Tennisspielerin

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute. Nein, das ist nicht möglich. Das C in COPD steht für chronisch und setzt daher einen Verlauf über Monate hinweg voraus.

Man wird, falls Ihre Mutter eine Verengung der Atemwege hat, nach einer anderen Ursache wie Asthma oder Lungenfibrose suchen müssen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Man hat ihr leider nur gesagt, dass Sie damals nicht hätte rauchen dürfen. das ist allerdings über 25 Jahre her. Aktuell gibt es keinerlei für uns erkennbaren Grund, warum sich Ihre (vorher nie vorhandene Atemnot) von Tag zu Tag verschlechtert hat.

Da stimmt etwas nicht! Wer hat die Diagnose nach welchen Untersuchungen gestellt? Niemals entwickelt sich eine COPD 25 Jahre nach Rauchstopp, und schon gar nicht so schnell!

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Bevor ich darauf antworte, möchte ich noch gerne weiter ausholen: bei meiner Mutter wurde im letzten Jahr Leukämie diagnostiziert. Sie hatte eine erfolgreiche Knochenmarkspende und hat sich sehr gut erholt. Seit Dem Frühjahr konnte Sie wieder Tennis spielen und ist täglich teilweise bis zu 60km Rad gefahren. Sie galt als geheilt und war körperlich fitter als vor der Leukämie. Dann fing es an mit Mund- und Augenentzündungen. Man tat das als Abwehrreaktionen des Immunsystems ab. Dann begann die Kurzatmigkeit. Man tat das auch als Abwehrreaktion ab. Bis es so schlimm wurde, dass sie in die Klinik musste und Sauerstoff brauchte. Die Suche nach der Ursache dort blieb erfolglos. Man vermutet zwischenzeitlich auch Toćxoplasmose. im Krankenhaus hatte sie dann plötzlich einen Lungenflügeleinfall - der operativ behoben wurde. Entlassen wurde sie jetzt mit der (für uns) komischen und spontanen Diagnose COPD 3. Grades aufgrund von Rauchen vor >30 Jahren. Abwehrreaktion könnte ich ja nachvollziehen - aber dann müsste man doch die Ursache der starken Reaktion suchen und beseitigen, oder? Wenn es wirklich COPD ist - ausgelöst durch was auch immer - sollte man doch den Auslöser beseitigen, damit es nicht noch schlimmer wird, oder?

Nochmal: Es ist keine COPD, denn die wäre völlig unmöglich! Ihre Mutter gehört zur Diagnostik in eine gute Lungenklinik, ich denke z. B. an eine Lungenfibrose. Hier stimmt etwas nicht!

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich abschließned noch einmal über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihrer Mutter das Allerbeste!

Dr. Gehring und 3 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Hilfe

Sehr gern geschehen!