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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 890
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Guten Morgen, Vor 2 Jahren Beginn Räuspern, steigerte sich

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen,
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Vor 2 Jahren Beginn Räuspern, steigerte sich bis zu starken Hustenanfällen, starke Schleimbildung im Rachen, sehr zähflüssig, permanentes Räuspern und Raufziehen des Schleims, um ihn auszuspucken. erste Diagnose war Reflux oder stiller Reflux. Esomeprazol 80 mg viele Monate. es wurde immer schlimmer anstatt besser. es folgten Magenspiegelung, 3 x MRT/CT - alles ohne Befund. Schleim und Husten wurden immer schlimmer - Bronchoskopie, mit dem Befund: Wahrscheinlich PNDS. Seit Monaten nehme ich bereits Budesonid und Momerta Hexal - hilft ein bisschen. Mein Hausarzt ist der Diagnose PNDS nicht abgeneigt, hat mich jedoch zum 3. Mal um HNO geschickt. Wieder Reinschauen in den Mund und in die Nase. Befund: Reflux. Ich möchte gerne wissen, ob mein Hausarzt mich auf den Befund PNDS behandeln kann. Ich habe gelesen, dass die bisherigen Medikamente dafür o.k. sind plus Antibiotikum. ich bin 63 Jahre alt, weiblich
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nehme nur ein Mittel gegen Bluthochdruck - wieder Ramipril 5 mg, nachdem mein Arzt mir in den letzten Monaten 3-4 andere Mittel verschrieben hatte, die mir alle nicht gut bekamen.

Guten Tag,

ich bin Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und möchte Ihnen gerne weiterhelfen.

Die Diagnose PNDS, was für postnasal drip Syndrom steht, wird in der Regel durch einen HNO-Arzt gestellt und auch behandelt. Ist denn von den 3 MRT und CT-Untersuchungen eine Aufnahme dabei, die die Nasennebenhöhlen zeigt?

Das postnasal drip Syndrom ist im Prinzip ein mögliches Symptom einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, welche mit cortisonhaltigen Nasensprays, konsequenter Nasenschleimhautpflege (Nasenspülung, Nasensalbe, Meerwasserspray etc.) oder gar operativ behandelt wird.

Hilft Ihnen das weiter? Können Sie mir einen Befund der Nasennebenhöhlen schicken?

Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Vom Kopf wurde letztes Jahr auch ein MRT/CT gemacht - ohne Befund. damit war für den HNO das Thema erledigt, er plädierte weiter für Reflux. Davon war mein Hausarzt dann aber nicht mehr so überzeugt. Da sich auch auch die Sympthome erweitert/verändert hatten, hat er mir das Nasenspray und das Cortisonspray verschrieben. Vorher, bei der Diagnose Reflux, war mir nicht klar, dass der Schleim ggf. gar nicht aus Magen nach oben fließt, sondern von der Nase in den Rachenraum runterfließt. Das wurde mir erst bewusst, nachdem ich instinktiv plötzlich immer die Nase hochzog und den Schleim dann ausspuckte. Der Schleim kam von oben. Wenn ich den nicht ausspucke, was natürlich tagsüber im Büro nicht immer funktioniert, schlucke ich ihn runter - und holen ihn später dann irgendwann wieder rauf.Mein Hausarzt hatte mir daher die Bronchoskopie verordnet. Ich habe das Gefühl, dass in mir alles wund ist, ich habe Druck in der Brust, bin ab nachmittags immr sehr heiser - räuspere mich unentwegt, ich sehe das inzwischen als Hardwareschäden an. In mir ist alles in Mitleidenschaft gezogen worde, weil ich immr veruche, den Schleim loszuwerden.Trotz der möglichen Diagnose ist mein HNO der Meinung: Reflux. recht widerwillig hat er mir Überweisung für neues CT vom Kopf ausgestellt und Nasenspülungen verordnet. Ich habe das Gefühl, dass ich seit 2 Jahren falsch behandelt werden, dass ich meine alljährliche WIntererkältung mit starkem Husten nicht richtig ausgeheilt habe und ich nun chronische Beschwerden habe (auch Kopfschmerzen, Müdigkeit, Erschöpftheit, Zahnschmerzen usw). Ich habe gelesen, dass meine Sprays o.k.wären in diesem Fall, dass man daber bei hartnäckigen Fällen ein Antibiotikum über bis zu 12 Wochen nehmen sollte. Mein HNO sieht das alles völlig anders und beharrt grundsätzlich auf seiner urspr. Diagnose Reflux. Nur, weil ich so hartnäckig war, hat er mir ein weiteres MRT/CT verschrieben.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich möchte meinen HSO-Arzt nicht mehr konsultieren, möchte gerne nochmals mit meine Hausarzt sprechen, befürchte nur, mir fehlen entsprechende Argumente. Ich möchte gerne herausfinden (lassen), ob ein Antibiotikum mir helfen könnte, weil ich ggf. tats. eine Infektion in mir habe

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Die Diagnose eines PNDS ist bei fehlender Schleimhautschwellung in der Nase, dem Nasennebenhöhlensystem eher unwahrscheinlich. Umgekehrt kann ein stiller Reflux bis in das Nasennebenhöhlensystem gelangen und dort dafür sorgen, dass Beschwerden oder eine vermehrte Sekretion entsteht.

Von daher kann ich den HNO etwas verstehen.

Sie haben aber die Möglichkeit, das cortisonhaltige Nasenspray und Nasenduschen regelmäßig anzuwenden und smoit Ihre Beschwerden zu reduzieren oder gar zu beseitigen.

Von einer Antibiotikatherapie bin ich ehrlich gesagt auch nicht überzeugt, da es sich gezeigt hat, dass ein Antibiotikum in den allermeisten Fällen zu keinerlei Verbesserung geführt hat. Es denn schon einmal ein Abstrich entnommen worden oder eine Blutentnahme?

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Der HNO hat bei kedem der 3 Termine immer nur ganz kurz in die Nase und den Mund geschaut - Diagnose: Reflux.
Abstrich hat er keinen gemacht. Blut hat mein Hausarzt abgenommen. Ich glaube aber, nur eine normale Untersuchung. Muss ggf. das Blut auf etwas Bestimmtes hin getestet werden?
Da ich nie Probleme mit Ausstoßen/Magensäure hatte, hätte ich nun also plötzlich STILLEN Reflux bekommen, der ja anders ist als normaler Reflux. Mir dann also 80 mg pro Tag Esomeprazol über Monate zu verabreichen, war ja dann nicht die richtige Lösung, wirkt ja nicht bei stillem Reflux. Bei der Magenspiegelung wurde auch nichts festgestellt. Mir geht es extrem schlecht seit fast 2 Jahren.
Und: Mein HNO hat mir gestern gesagt: Kein Inhalationsspray mehr, das sei großer Mist. Und am besten solle ich auch gar keine Tabeletten gegen Bluthochdruck einnehmen. Ich soll Nasenspülung machen, das hilft - wogegen frage ich mich, denn seine Diagnose ist ja Reflux ist, und er schließt alles andere kategorisch aus.
Ich werde meine Blutdrucktabletten nicht absetzen und wollte auf jeden Fall nochmals mit meinem Hausarzt sprechen, der ja inzw. nicht mehr so überzegt ist, dass es Reflux ist.
Danke für das Gespräch. Ich werde nun also mit meien Hausarzt sprechen und mir - so oder so - einen anderen HNO suchen.

Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit, den HNO-Arzt zu wechseln, wenn Sie ihm nicht zufrieden sind. Der Blick in die Nase ist nicht so ergiebig, wie eine CT Untersuchung, auf der mal das gesamte Nasen- / Nasennebenhöhlensystem erkennt. Die Spülung ist zur Pflege, Schonung, Befeuchtung der Schleimhäute geeignet und kann sowohl bei einer chronischen Entzündung als auch bei gereizten Schleimhäuten durch Reflux helfen.
Einige Tabletten (z.B. Blutdrucktabletten, insbesondere Entwässerungstabletten) können derartige Beschwerden auslösen, sollten aber nicht ohne Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt abgesetzt werden.
Bei der Blutentnahme wäre insbesondere die Entzündungswerte interessant.

Ich bitte noch um eine Bewertung. Auch nach der Bewertung haben Sie die Möglichkeit, Rück- oder Verständnisfragen zu stellen.

Alexander Franz und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.