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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3145
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Guten Tag, ich hätte gerne eine Auskunft über eine Babysalbe

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich hätte gerne eine Auskunft über eine Babysalbe und deren Inhaltsstoff. Ob dieser gefährlich für mein Baby ist. Es geht um die Bäuchlein-Salbe von Babynos der Firma Dentinox
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Baby, 6 Wochen, Bäuchleinsalbe Babynos von Dentinox. Inhaltsstoff u. A. Sternanisöl. Jetzt habe ich gelesen, dass Estragol und Mythyleugenol im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Und dies ist ja im Sternanis enthalten.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nein :)

Guten Morgen,

Ich binCustomermit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Dass Sternanis krebserregend sein soll, ist schwer vorstellbar. Sternanis ist eine traditionelle Heilpflanze. Möglicherweise handelt es sich um synthetisch hergestellte Bestandteile ? Können Sie bitte Ihre Quelle angeben, wo Sie das gelesen haben ? Dann recherchiere ich das.

Wikipedia.org Echter Sternanis

Mit freundlichen Grüssen Dr.med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Guten Tag,
Vielen lieben Dank, dass Sie sich meiner Sorge und Anfrage annehmen. Auf den Nachfolgenden Seiten wird über die BEIDEN Stoffe informiert. Diese sind natürliche Bestandteile u. A. Von Sternanis, Fenchel, Basilikum und co. Laut Der Firma Dentinox sind 5 Prozent Anisöl in der Creme enthalten.
Ich kam darauf, weil ein ätherisches Öl (Sternanis) das Gefahrenzeichen aufweist und dies in dem HP Satz steht. Alle Links sind unten aufgeführt. HABEN SIE GANZ LIEBEN DANK!https://www.caelo.de/apotheken_aetherische-oele.htmlhttps://mobil.bfr.bund.de/de/presse/presseinformationen/2002/16/estragol__und_methyleugenolgehalte_in_lebensmitteln_verringern-1066.htmlhttps://www.gesundheitstabelle.de/index.php/schadstoffe-gifte/gifte-lebensmittel

Gerne. Ich bin heute unterwegs. Ich schaue mir das morgen in Ruhe an und melde mich wieder. MfG Dr. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Guten Tag, leider habe ich seither nichts mehr von Ihnen gehört.

Nein, leider noch nicht. Bitte vielmals um Entschuldigung. Es gab eine lange Reise mit Komplikationen. Ich möchte das in Ruhe recherchieren. Daher melde ich mich wieder, wahrscheinlich am besten am Samstag. Danke für Ihre Geduld !

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Okay kein thema. Anbei noch die Studien, die ich ihnen gerne zukommen lassen möchte. Lieben Gruß und bis zum Wochenende dann.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2004/daz-28-2004/uid-12255https://www.medicoconsult.de/Estragol/https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/pflanzliche_stoffe_mit_toxischem_potential_in_lebensmitteln_und_futtermitteln.pdf&ved=2ahUKEwiij6zavc3rAhUHjqQKHVhdCF4QFjAAegQIBhAC&usg=AOvVaw12FmSf9yukdjTV3-JwVizV

Ok.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/nadc.201490091https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.toxikologie.de/fileadmin/user_upload/GT/Arbeitskreise/Regulatorische_Toxikologie/Veranstaltungen/2019/2019_Wiesner.pdf&ved=2ahUKEwjUmu_t5tHrAhUusaQKHdkcAtkQFjAAegQIARAB&usg=AOvVaw3rkObONnSI3VpRC8Eq8evKDiese beiden Einschätzungen hatte ich vergessen.Mir geht es darum dass man die kleinen Babys ja dann auch wieder anzieht nach der Verwendung der Salbe, sie selbst vielleicht mal ans Bäuchlein langen und möglicherweise so etwas von der Salbe in den Mund gelangt.

Danke für die Geduld. Ich habe mir einiges angeschaut:

Bei Gesundheitstabelle....steht: Methyleugelol in höheren Dosen krebserregend. Estragol in höheren Dosen vermutlich krebserregend.

Die Deutsche Apothekerzeitung benennt das Problem: die Studien werden mit der isolierten Substanz gemacht, ohne diese im Verbund aller Stoffe, die in einer Pflanze enthalten sind, zu bewerten. Dann sieht die Sache meist ganz anders aus bzw. wird dies gar nicht untersucht. Um ein möglichst naturgetreues Abbild zu haben, müsste man Versuchtieren hohe Dosen Sternanis verabreichen und testen, ob sie krebserregend sind. Hier kopiere ich Ihnen den wichtigsten Ausschnitt aus dem Artikel, der zeigt, weshalb man nicht einfach schließen kann, die im Sternanis enthaltenen Stoffe seien krebserregend:

Zitat:

Das Wichtigste in Kürze

  • Bisher gibt es weder klinische noch epidemiologische Studien oder Fallberichte, die eine Gefährdung des Menschen durch den Verzehr oder den Gebrauch von ME-haltigen pflanzlichen Produkten belegen.
  • Die Abschätzung des ME-Risikos stützt sich derzeit ausschließlich auf Untersuchungen, die mit der Monosubstanz an Ratten und Mäusen durchgeführt wurden, wobei die Dosierungen die ME-Mengen, die der Mensch mit der Nahrung, über Naturkosmetika und pflanzliche Arzneimittel aufnimmt, um das 100- bis 1000fache überstiegen.
  • ME-haltige Lebensmittel, Gewürze, Phytopharmaka und Naturkosmetika sind Vielstoffgemische, die sich in ihren Wirkungen, Nebenwirkungen und ihrer Toxizität ganz erheblich von der Monosubstanz ME unterscheiden.
  • Die Ergebnisse der Tierversuche mit ME lassen sich auch deshalb nicht auf den Menschen übertragen, weil Nager und Mensch einen anderen Stoffwechsel haben. Zitat Ende. Ich schreibe weiter im nächsten Kästchen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Besonders die letzten Beiden Links, die ich Ihnen geschickt habe verweisen auf die Problematik der Stoffe Estragol und Mythyleugenol. Ich bitte Sie, dass sie sich diese bitte bitte auch noch anschauen. Ea tut mir leid für den ganzen Spam.. Aber ich mache mir große große Sorgen, dass mein Kind wegen dieser doofen Salbe mal einen Leberttumor entwickeln könnte. ������
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Das kam von der Firma :Bäuchleinsalbe Babynos enthält zu rd. 5% Anisöl, welches aus dem echten Sternanis (Illicium verum) gewonnen wird. Diese Öl enthält ca. 3% Estragol.Eine Anwendungsmenge von 2 g Bäuchleinsalbe Babynos enthält also 0,1 g Anisöl und demzufolge 3 mg Estragol. Sollte Ihr Kind nun etwas von dieser aufgetragenen Menge an die Finger bekommen, so liegt dann die darin enthaltene Menge an Estragol sicherlich unterhalb der Bestimmungsgrenze.Es gibt keine Bestimmungsgrenze laut den letzten beiden Links...

https://www.toxikologie.de/fileadmin/user_upload/GT/Arbeitskreise/Regulatorische_Toxikologie/Veranstaltungen/2019/2019_Wiesner.pdf

Ich füge hier den Link ein, da dieser etwas schwierig zu finden war. Man prüft traditionelle Arzneistoffe, die es schon lange gab, bevor Gesetze erlassen wurden nach deren Maßstäbe für Zulassungen. Auf Seite 47 finden Sie Punkte, die die Schwierigkeiten bezeichnen, die traditionellen Mittel in nach diesen Maßstäben zu beurteilen.

In erster Linie muss das Zitat von Paracelsus erwähnt werden: Die Dosis macht das Gift. In falscher Dosierung kann jede Substanz giftig werden. Hier können Sie genau nachlesen:

https://de.wikiquote.org/wiki/Paracelsus

Die Firma könnte es sich nicht leisten, eine krebserregende Creme auf dem Markt zu lassen. Ich werde nächste Woche dort telefonisch versuchen in Erfahrung zu bringen, wie sich die Erkenntnisse zu dem Thema konkret entwickelt haben. Das ist interessant ! Meines Erachtens muss damit zu tun haben, dass letztlich Krebsentstehung durch das Gewürz Sternanis nicht zu belegen ist. Ich melde mich wieder, wenn ich das Telefonat geführt habe.

Jetzt kommen gerade ihre neusten Beiträge.

Machen Sie sich bitte keine Sorgen wegen eines Lebertumors ! Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Ich hoffe ich konnte sie erst einmal beruhigen. Gegebenenfalls antworte ich Ihnen morgen schon, ich muss jetzt gleich weg. Wie in meinem ersten Beitrag von heute beschrieben, entsteht der Verdacht bezüglich Krebs durch Untersuchung der Einzelsubstanz, in hoher Dosis, bei Tieren. Das alles entspricht nicht der Nutzung des natürlichen Gewürzes durch den Menschen in normaler Dosierung, siehe Paracelsus. Genau das versucht die Firma mit der Antwort auszudrücken.

Ich schicke Ihnen ein Telefonangebot mit, falls Sie den Wunsch haben, mit mir zu sprechen. Wenn ja, nehmen Sie es einfach an und tragen Ihre Nummer ein.

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich habe das Angebot angemom. 017655194650.
Sie können sich gerne jederzeit bei mir melden, wenn Sie wieder zuhause sind. Haben Sie großen großen Dank!

Prima. Und sehr gern geschehen.