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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2409
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Guten tag, Guten Tag, Mein Sohn ist 31 Jahre alt und hat das

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten tag, Guten Tag, Mein Sohn ist 31 Jahre alt und hat das down-syndrom.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Mein Sohn ist 31 Jahre alt und hat das down-syndrom.Aufgrund einer Psychose ( war in einer absolte Scheinwelt unterwegs)und heftigen spätpupertären Phase (totale Ablehnung uns gegenüber u.a. ) bekommt er Olanzapin 10 mg .Anfangs eine Tablette täglich, seit einem Jahr eine halbe Tablette täglich .Durch die Coronakrise war er 3 Monate bei uns und ich hatte in der Zeit die Dosierung 1/2 Tablette alle 2 Tage gegeben. ihm ging es sehr gut damit, er war sehr offen, interesseirt an allem.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Customer: Nun kam er wieder ins Wohnheim zurück vor 2 Wochen , ich hatte das leider nicht mit dem hiesigen Neurologen abgeklärt und nach längreern hin und her hat man die Dosierung 1/2 jeden zweiten Tag beibehalten.Letzten Donnerstag war ein Betreuer wieder mit Patric beim Neurologen und dieser meinte, das das einer Nulldosierung entsprechn würde und im Falle einer erneuten Dosierung, falls wieder eine Psychose auftreten würde, das Medikament Olanzapin nich mehr wirken würde. Ich war gestern zu Besuch bei Patric und er machte einen abwesenden, traurigen und müden Eindruck, war einsilbig Ganz im Gegensatz zu dem , als ich ihn vor 2 Wochen zurück gebracht habe.Meine Frage ist, stimmt es denn, das das Olanzapin nach einer vollkommenen Absetzung und Neumedikamentation wirkungslos ist ?Übrigens hat er schon seit Jahren keine Auffälligkeiten mehr.

Guten Tag,
danke, ***** ***** sich an Justanswer wenden.
Vor dem Hintergrund Ihrer Angaben möchte ich Ihnen wie folgt antworten:

Eine Resistenz gegen den Wirkstoff nach vorübergehender Dosisreduktion oder Absetzen ist mir nicht bekannt und ich habe auch beim erneuten Literaturstudium keinen Hinweis darauf finden können.

Zudem spricht die chemische Struktur der Substanz gegen diese Annahme.

Was Sie wissen sollten im Hinblick auf Ihr weiteres Vorgehen: Man muss diese Substanz unbedingt langsam ausschleichen und darf sie nicht nicht schlagartig absetzen.

Was Sie sicher auch interessieren wird: Olanzapin wird heute nicht mehr so großzügig eingesetzt wie früher. Das Spektrum der möglichen Nebenwirkung ist doch erheblich und Ihr Vorgehen - Reduktion der Dosis bei klinisch stabilem Verlauf - hätte durchuas auch ein Vorschlag Ihres Neurologen sein können.

Hilft Ihnen das weiter?
Sonst fragen Sie bitte nach!
Dr. Schaaf

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Falls alles beanwortet ist, würde ich Sie bitten, die Antwort mit 3-5 Sternen zu bewerten - Danke für Ihre Fairness

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen Dank für die Information. Ich habe mich schon mit dem Arzt, bzw., der Sprechstundenhilfe in Verbindung gesetzt. Interessant ist auch , mit der Aussschleichung, der Neurologe meinte schon vor einger Zeit, das man das Olanzapin von heute auf morgen absetzen könnte.
Selbstverständlich habe ich mich auch in der vorhandenen Fachliteratur erkundigt, konnte aber auch nichts finden, bez. Resistenz, ebenso, das man das Olanzapin von heute auf morgen absetzen könnte.
Ich bedanke ***** ***** Ihnen für die Auskunft, vielleicht sollte man mal den Neurologen wechseln.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Noch eine Frage : was wäre denn ein Alternativmedikament zu Olanzapin?

Gern geschehen.

Es gibt Alternativen zu Olanzapin, aber an die würde ich vorrangig nicht denken.

Das richtige Vorgehen meiner Meinung nach wäre die erneute Einschätzung des Befindens und sich dann die in Frage kommenden Möglichkeiten anschauen.

Der Wechsel des Neurologen ist vielleicht eine gute Idee.

Alles Gute

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Bitte die Bewertung nicht vergessen - danke!

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Dann ist es nicht so, das die Dosierung 1/2 Tablette alle 2 Tage einer Nulldosierung entspricht ?

Was ist eine Nulldosierung? Das muss man aus zwei Blickwinkeln betrachten

Diese Dosis hat die Wirkung "Null" laut Studienlage und wäre also zur Therapie ungeeignet, so gesehen eine "Nulldosierung"

Sie ist aber gut und richtig zum ausschleichen und zur Verhinderung des Entzuges - weil mehr als Null

Ist das verständlich?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ja, vielen Dank für Ihre Antworten !

Gern geschehen.

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Bitte die Bewertung nicht vergessen - danke!

Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.