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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2416
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Ich bin 39 Jahre, weiblich, sehr schlank, sportlich. Meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin 39 Jahre, weiblich, sehr schlank, sportlich.

Meine Beschwerden: Magenbrennen, Sodbrennen, Aufstoßen manchmal nur Luft, manchmal sauer, unangenehmen Geschmack im Mund seit nunmehr mehreren Monaten, täglich; Beschwerden bessern sich durch Essen und Trinken und Verschlimmern sich im nüchternen Zustand;

Was wurde bisher gemacht: Bauch-Sono unauffällig; 06/2020 Magenspiegelung unauffällig, geringe Gastritis; in früherer Magenspiegelung im Jahr 2006 wurde Refluxösophagitis diagnostiziert sowie Hyperplasie im Antrum; Magenspiegelung im Jahr 2014 unauffällig bis auf leichte Rötung im Antrum; Blutwerte: erhöhtes Bilirubin 29,5 (Meulenkracht? lt. Hausarzt); Glom. Filtrationswert 87; DAO 12 (Histaminintoleranz? lt. Hausarzt); Ernährungsumstellung seit mehreren Wochen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgetestet und unwahrscheinlich, kompletter Verzicht auf Alkohol und Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Ernährung vorbildlich lt. Ernährungsberater.

Ich habe jetzt vom Hausarzt Medikament gegen Reizmagen (Duspatal) bekommen, hilft aber auch nicht. Ich möchte gern abklären lassen, wo das ständige Brennen herkommt. Produziert mein Magen zuviel Säure? Für mein Hausarzt scheint klar zu sein, dass es keine organische Ursache gibt. Stress hab ich keinen, mir geht’s psychisch gut. Belastend sind für mich die täglichen Beschwerden, auf die ich keinen Einfluss zu haben scheine.

Was kann ich tun, an wen kann ich mich wenden? Ist es sinnvoll, Gastrin überprüfen zu lassen? Vielen Dank, ***** *****

Lactoseintoleranz liegt bestätigt vor, verursacht Beschwerden aber nicht, da seit mehreren Wochen laktosefreie Ernährung

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Guten Tag,
danke, ***** ***** sich an Justanswer wenden.
Vor dem Hintergrund Ihrer Angaben möchte ich Ihnen wie folgt antworten:

Ihre Anamnese spricht recht eindeutig für ein "Säureproblem".

Dazu passen die wiederholt festgestellten Reizungen (Rötung) bzw Entzündungen (Gastritis) am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen (Refluxösophagitis) bzw am Mageneingang (Antrum).

Ich gehe daher davon aus, dass Sie von der Einnahme eines Säureblockers wie z.B. Pantoprazol oder Omeprazol profitieren würden. Leider ist die dauerhafte Einnahme dieser Substanzen nicht unproblematisch. Das sollten Sie ggf mit Ihrem Hausarzt besprechen.

Ich kenne Ihre Essgewohnheiten ja nicht, aber falls Sie das nicht ohnehin schon tun, würde ich Ihnen empfehlen, die Kohlehydrate zu reduzieren. Für Sie sind lange Zeiten ohne Essenszufuhr nicht gut, also sicher keine 16/8 Diät oder Ähnliches, im Gegenteil sollten Sie viele kleine Mahlzeiten täglich zu sich nehmen, nur eben wenn möglich keine Kohlehydrat-Snacks, also kein Müsli z.B. Höufiges trinken von Wasser oder anderen zuckerfreien Getränken (auch kein Süßstoff!) ist ebenso sinnvoll und zielführend.

Hilft Ihnen das weiter?
Sonst fragen Sie bitte nach!
Dr. Schaaf

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Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Sehr geehrte Frau Dr. Schaaf,
vielen Dank für die Antwort. Ich würde gern wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, medizinisch zu ergründen, woher die Säurebildung herkommt? Macht es Sinn, den Gastrin-Wert überprüfen zu lassen? Mein Hausarzt konnte mit dem Wert zunächst nichts anfangen, müsse sich erst dazu belesen. Wie schon erwähnt, ist meine Ernährung seit Monaten vorbildlich (lt. Ernährungsberater), als Getränke ausschließlich stilles Wasser oder Tee, keine Süßigkeiten usw. Dies als Ursache ist somit ausgeschlossen und dennoch halten die Beschwerden weiterhin an. Säureblocker sind für mich zunächst keine Alternative, solange die Ursache der Übersäuerung nicht geklärt ist. Sie bekämpfen lediglich die Symptome oder auch nicht. Ich hatte Säureblocker bereits eingenommen, aber keine deutliche Besserung der Beschwerden verspürt. Freundliche Grüße, S. Lehmann

Der Gastrinwert steigt bei Entzündung, gibt aber keinen Aufschluß auf den Ursprung der Säurebidlung, hilft Ihnen also nicht weiter.

Die möglichen Gründe für eine vermehrte Säureausschüttung sind bei Ihnen alle sicher untersucht und dann bleibt nur noch Stress oder "idiopathisch", sprich, man findet nichts, es ist einfach so. Das ist leider ziemlich häufig.

Wenn Sie keine weiteren Fragen haben, würde ich Sie bitten, meine Antworten zu bewerten - Danke für Ihre Fairness!

Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
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