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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2788
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Haarausfall durch Hirsutismus. Was kann man tun, oder ggfs

Diese Antwort wurde bewertet:

Haarausfall durch Hirsutismus. Was kann man tun, oder ggfs noch testen?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 40, weiblich, Androcur 10, Bella hexal 35
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: nein.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Es wurde schon einmal ein MRT gemacht, um nach einem Tumor zu schauen, keiner vorhanden. Zwischenblutungen nur mit Pille, seit dem zusätzlichen Androcur nicht mehr. Keine erhöhten Testosteron Werte, sind noch im Grenzbereich. 2/3 der Haare sind bereits ausgefallen.

Guten Abend,

ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Bin momentan noch beschäftigt, ich melde mich dann gleich wieder.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Danke für die Geduld, ich hatte einen familiären Notfall. Diese Art von Haarausfall ist sehr schwer zu behandeln. Es gibt die Regainelösung für Frauen 2%ig. Diese kann den Haarausfall stoppen und auch dafür sorgen, dass wieder Haare nachwachsen, solange man sie täglich aufträgt. Erste sichtbare Ergebnisse sind nach 3 Monaten zu erwarten. Es ist aber zu überlegen, ob Sie sich die Mühe machen möchten oder ob Sie nicht besser mit einer Perücke oder einem Haarteil versorgt sind. Wenn 2/3 der Haare fehlen, ist es schon eine erhebliche psychische Belastung. Die Krankenkasse zahlt zu einer solchen Versorgung Zuschüsse.

Ihre Medikation ist ein Behandlungsversuch, leider aber oft nicht von Erfolg gekrönt. Insofern brauchen Sie diese nicht fortzuführen, wenn Sie nach 6 Monaten keinen deutlichen Erfolg sehen.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich nehme auf Empfehlung sogar die 5%ige Lösung und leider bringt es nur bedingt etwas. Wenn ich mit dem regaine aufhöre, dann wird der Ausfall noch massiver. Dann werde ich mich wohl mit dem Gedanken an einer Perücke gewöhnen müssen ��.

Insbesondere wenn Sie Nebenwirkungen haben sollten, wäre dann Absetzen sinnvoll. Wichtig ist noch die Frage nach den Auslösern. Sind die Haare über lange Zeit langsam weniger geworden ? Dies kann veranlagungsbedingt der Fall sein. Der Testosteronwert ist selten erhöht. Es geht um ein Enzym, das Testosteron in eine aktive Form überführt. Wenn die Aktivität erhöht ist, kann man ein sog. männliches Behaarungsmuster an der Haut entwickeln.

Hatten Sie eine akute Erkrankung ? Haben Sie Medikamente genommen, wonach das Probelm begann ? Haben Sie Stress irgendeiner Art gehabt als es begann oder schockartige Erlebnisse, einen Unfall oder Operation ? So etwas kann beitragen.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich habe mit 30 die Pille abgesetzt und dann die Spirale einsetzen lassen. Scheinbar wurden die Hormone dadurch etwas aktiver und seitdem ist der Haarausfall angefangen. Ich hatte dann stark Akne und habe ein Medikament bekommen, das man 2 Monate nehmen musste. Lippen schälen sich ab, Schleimhäute reagieren und Haarausfall kann auch ausgelöst werden. Ist wohl alles zusammengekommen. Von da an begann der Haarausfall eben. Zudem habe ich 2014 die Diagnose MS bekommen und musste Interferon spritzen, welche den Haarausfall noch mehr begünstigt hat.

Ich sehe gerade Ihre Reaktion. Der Gedanke ***** ***** Perücke ist anfangs verständlicherweise belastend. Jedoch ist der Haarersatz heutzutage sehr ausgereift. Viele Patientinnen gewöhnen sich sehr gut daran, und für viele ist es eine Erleichterung, da man das von aussendet kaum von eigenen Haaren unterscheiden kann und der Druck, noch etwas erreichen zu müssen, wegfallen kann, wenn man die Perücke annimmt. Sie können ja einfach sich einmal wünschen und informieren, ausprobieren und sich so dem Thema langsam nähern.

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Jetzt kommt gerade Ihr Beitrag. Ich schicke meinen erstmal ab und lese dann, da ich fragil mobil unterwegs bin.

Ja, das passt alles zusammen. Nach Absetzen der Pille kann es durch hormonelle Verschiebungen Akne und den sog. hormonbedingten Haarausfall geben. Auch Medikamente können den Hirsutismus auslösen (wenn eine Veranlagung da ist).

Hautaerztin und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Dann gibt es außer Perücke wirklich keine Hoffnung mehr. ��

Es wäre die beste Lösung, wenn Sie das für sich akzeptieren können. Danke für die Sterne.