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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2416
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Ich suche nach Alternativen zum Kortison bei Polymyalgia

Kundenfrage

ich suche nach Alternativen zum Kortison bei Polymyalgia rheumatica, welche gäbe es da?

55, männlich, 20 mg Prednisolon oder 3mg Dexa muss ich mind. nehmen, sonst ist der Tag versaut, sonst nur Vit D zusätzlich, bin labortechnisch o.B. und ansonsten gesund

begonnen nach viraler Bronchitis im März 2020, bin Borreliose und auch Corona negativ (AK)

Gepostet: vor 22 Tagen.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 22 Tagen.

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Die einzige Alternative, die in den Leitlinien empfohlen und auch wirksam ist, ist MTX (https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/060-006l_S3_Polymyalgia-rheumatica_2018-05.pdf).

Das ist im Allgemeinen auch gut verträglich und wird nicht nur bei Kortisonunverträglichkeit eingesetzt, sondern auch, um die Kortisondosis kleiner zu halten, die bei Ihnen ja wirklich recht hoch ist. Ach Physiotherapie sollten Sie bekommen. Seit wann nehmen Sie das Kortison?

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Seit Mai, Reduktions- und Auslassversuche scheiterten, IBU usw. helfen Bekannter Weise auch nicht , ich bin sportlich aktiv, 2-3x /Wo. Egym, 1x Volleyball und 2x 6km Joggen,
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ich schreibe lieber und die erneute Zahlungsaufforderung kränkt mich dabei, ihre bisherigen Informationen sind hinlänglich bekannt, Ich erwarte etwas Neues , Alternativen, Ideen!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 22 Tagen.

Das ist keine Zahlungsaufforderung, sondern ein automatisch generiertes Premiumangebot für ein Telefonat. Wenn Sie dadurch schon gekränkt sind.... Sie müssen es ja keineswegs annehmen!

Außerdem gibt es nun mal nichts Neues außer Biologika, die Sie (wenn Sie mit MTX schon gescheitert sind, aber darüber schreiben Sie ja nichts?) im Rahmen von Studien evtl. versuchen könnten, die aber nicht so gut untersucht sind bisher, dass man sie empfehlen könnte.

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 21 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
leider haben wir noch immer keinen Experten für Ihre Frage finden können.
Bitte teilen Sie uns mit, ob Ihre Frage erneut allen Experten zur Verfügung gestellt,- oder geschlossen, werden kann?
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich bitte um eine Expertenmeinung Danke
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 17 Tagen.

Guten Tag,

danke, ***** ***** sich an uns wenden.

Die gängige Lehrmeinung ist Ihnen offenbar schon bekannt, ich füge Sie dennoch der Vollständdigkeit wegen unten nochmals an.

Sie suchen nach einer neuen Möglichkeit.

Diese gibt es, die Substanz heißt Tocilizumab, sie wurde bereits in Studien eingesetzt, allerdings noch nicht im großen Umfang.

Wenn Sie diese Substanz probieren möchten, müssten Sie sich eine Rheumatologen finden, der mit dieser Substanz ERfahrung hat und sie Ihnen dann auch verordnet. Der Hausarzt wird das vermutlich nicht tun. Ich kenne ja Ihre bisherigen Versorgungssituation nicht.

Auch der Vollständigkeit halber möchte ich Ihnen die Expertenmeinung zum ausschleichen zur Verfügung stellen, da hier oft nicht optimal vorgegangen wird. Bitte lassen Sie mich wissen, ob Ihnen diese Informationen weiterhelfen bzw in welcher Richtung Sie weitere Infos wünschen.

Vielen Dank

Dr. Schaaf

Zum Thema Ausschleichen :

Die folgenden Prinzipien zur Reduktion bzw. Anpassung der Glukokortikoid-Dosis werden empfohlen:

•Bei der initialen Reduktion sollte eine orale Dosis von 10mg/Tag Prednison-Äquivalent innerhalb von 4 bis 8 Wochen erreicht werden.

•Danach sollte die tägliche orale Prednison-Dosis um etwa1 mg alle 4 Wochen bis zum Absetzen reduziert werden. Wird während des Absenkens der Glukokortikoid-Therapie die Krankheit wieder aktiv (Rezidiv), sollte die orale Prednison-Dosis zumindest auf die Prä-Rezidiv-Dosis erhöht und dann schrittweise innerhalb von 4 bis 8 Wochen wieder reduziert werden auf die Dosis, bei der das Rezidiv auftrat.

Zum Thema medikamentöse Therapie

Zusätzlich zur Glukokortikoid-Therapie sollte die Gabe von Methotrexat frühzeitig in Betracht gezogen werden, insbesondere bei Patienten mit hohem Risiko für Rezidiveund/oder für eine lange Therapiedauer sowie bei Patienten mit Risikofaktoren, Komorbiditäten und/oder Begleitmedikationen, bei denen Glukokortikoid-induzierte Nebenwirkungen mit höherer Wahrscheinlichkeit auftreten. Methotrexat kann auch erwogen werden bei Patienten mit Rezidiv(en), unzureichendem Ansprechen auf Glukokortikoide oder bei Auftreten Glukokortikoid-induzierter Nebenwirkungen