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Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3681
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Erfahrung in eigener grosser Praxis
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Dr. Schürmann ist jetzt online.

Hallo und guten Abend, ich nehme seit Februar 2020 15 mg

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und guten Abend, ich nehme seit Februar 2020 15 mg Mirtazapin. Im Februar habe ich es bekommen gegen Schlafstörungen, die sich wiederum durch eine sogenannte Anpassungsstörung entwickelt haben. Ich habe eine Verdachtsdiagnose bekommen, die mich sehr aus der Bahn geworfen hat. Sie hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Mit den Tabletten kann ich gut schlafen. Wie es ohne ist, weiß ich nicht. Aber ich bin sehr unglücklich mit den Tabletten sodass ich ständig daran denke sie abzusetzen. Zum einen habe ich das Gefühl ständig einen Überhang zu haben und zum anderen mag ich tatsächlich keinerlei Medikamente einnehmen. Meine Psychotherapeutin meint, dass sich meine Gedanken ständig um dieses Thema kreisen und es womöglich gut wäre, wenn ich sie absetze. Ich habe aber Ängste, dass meine Schlafstörung oder Ängste sich verstärken. Haben Sie damit Erfahrungen bzw. können Sie mir sagen, wie Mirtazapin in dieser Dosis am besten ausgeschlichen werden kann? Und gibt es ein gutes pflanzliches Mittel, das möglicherweise vorübergehende Einschlafstörungen lösen könnte? Ich bin 52 Jahre alt, 1,60 m groß und 60 kg schwer. Vielleicht ist das von Belangen. Herzlichen Dank und Grüße.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 52, weiblich, 15 mg Mirtazapin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nein

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Hallo, guten Tag. Ich wollte mich noch mal in Erinnerung bringen mit meiner Frage.
Freundliche Grüße

Bitte Entschuldigen Sie meine verzögerte Reaktion!

Grundsätzlich ist Mirtazapin nach Empfehlungen von Schlafmedizinern eine gute Wahl. Es macht nicht abhängig und hat einen schlaffördernden Effekt. Es ist, wie Sie natürlich wissen ein Antidepressivum. Diese Wirkung entfaltet sich bei nur 15 mg täglich nur minimal , es steht die Schlafförderung im Vordergrund. Eine andere bewährte allerdings chemische Substanz wäre noch das Quetiapin (25 mg abends)

Aus meiner Erfahrung heraus gewinnen Sie durch ein Absetzen des Mirtazapins nichts und riskieren ein Wiederauftreten der Schlafstörung. Auch pflanzliche Mittel wie Euvegal können den Wegfall der Mirtazapinwirkung nicht auffangen.

Natürlich möchte man auf Dauer ungern Medikamente einnehmen, aber man sollte versuchen auch daran zu denken, dass jeder Hochdruck- oder Diabetespatient seine Medikamente auf Dauer lebenslang nehmen muss. Dies ist also eine Situation , die man in der Medizin häufig vorfindet.

Wenn man eine Schlafstörung ohne Medikamente in den Griff Griff bekommen möchte, so ist die etablierte Mssnahme die kognitive Verhaltenstherapie. Machen Sie dies bereits bei Ihrer Psychotherapeutin?

Ich danke ***** ***** für Ihre Geduld

Ihr Dr.Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank für die Antwort. Ja, ich mache seit Januar eine Verhaltenstherapie. Meine Psychotherapeutin schätzt ein, da sich meine Gedanken nur um das Absetzen drehen und sie damit ziemlich negativ sind, dass ein Absetzen sinnvoll wäre. Ich habe vor der Verdachtsdiagnose sehr gut geschlafen. Inzwischen ist dieser Grund ja nicht mehr vorhanden. Ich lerne mit meiner Therapeutin derzeit gerade, ein nicht schlafen zu akzeptieren und nicht gegen anzukämpfen. Es fühlt sich sehr gut an, die Tabletten nicht mehr nehmen zu müssen. Ich habe allerdings keine Erfahrung mit dem Ausschleichen. 15 mg so wird mir gesagt, ist eine geringe Dosis, die schnell ausgeschlichen sein kann. Viele Grüße

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn Sie also schon eine Verhaltenstherapie (kognitiv?) machen, könnte es vielleicht doch ohne Mirtazapin gehen. 15 mg abends sind nicht viel, zum Ausschleichen würde man in der Regel 7.5 mg abends über 1 Woche geben und dann absetzen. Dies müssten Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen. Sollte ich mit meiner Antwort Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung (3-5 Sterne ganz oben, rechts auf dieser Seite anklicken), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort. Unser Dialog kann auch nach der Bewertung fortgeführt werden. Vielen Dank ***** ***** Grüße Dr. Schürmann

Dr. Schürmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.