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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 32126
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo Frau Doktor Gehring, ich bin 37 Jahre alt. Ende Januar

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Frau Doktor Gehring,
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: ich bin 37 Jahre alt. Ende Januar habe ich mich gegen Grippe impfen lassen. Ende März hatten meine Tageskinder mit grippalen Infekten und Husten zu tun. Dann erfolgte die Schließung der Tagespflege wegen den Coronavorschriften. Danach fing es bei mir an. Ich hatte 2 Wochen Kopfschmerzen, allerdings nur nachts. Als diese verschwunden waren setzten Ohren und Halsschmerzen ein. Dann begann ich immer mal wieder zu husten. Allerdings trocken ohne Schleimbildung. Seit 2 Wochen bemerkte ich Schleim im Hals ( Kehlkopfbereich ) seit ca. 1 Woche ist der trockene Husten ein richtiger Reizhusten. Schleim ist weiterhin unproduktiv und ich verschlucke ihn nur. Teilweise waren die Nächte sehr unschön, da ich durch den bellenden, trockenen Reizhusten kaum schlafen konnte. Ich war am Montag beim Hausarzt. Lunge ist frei. Ich bekam ACC akut 600 mg verschrieben, welches ich nur morgens neben soll und für die Nacht gab es codein Tropfen, die ich jedoch nur einmal genommen habe. Gestern war die Nacht besser, jedoch ist es heute Abend wieder schlimmer. Der Husten wird einfach nicht produktiv. Was ich dazu noch sagen kann: meine Nase ist seit acht Wochen verstopft und ich niese immer mal wieder. Fieber habe ich keines jedoch fröstelte es mich die Tage mal, ist allerdings wieder weg. Sonst fühle ich mich fit. Vor drei Wochen war ich joggen, danach war der Reizhusten auch da. Kurzatmig bin ich aber auch nicht. Was kann das sein? Kann ein Infekt so lange dauern, durch die Grippeimpfung? Vielen Dank ***** *****
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nein

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute. Hat man einen Abstrich auf Covid19 gemacht? Sind Sie gegen Keuchhusten geimpft? Wurden ein Blutbild und ein Lungenfunktionstest gemacht?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Hallo Frau Doktor Gehring,
Danke für Ihre rasche Antwort. Es wurde kein Abstrich auf Covid 19 gemacht, da die Annahme eher auf einen Infekt zurückgeht, der jetzt am Abklingen ist, so der Hausarzt. Gegen Keuchhusten bin ich nicht geimpft, hatten den als Kind allerdings sehr ausgeprägt. Auch das war eine Vermutung meines Hausarztes. Wusste bis Montag gar nicht, das man diesen mehrmals im Leben bekommen kann. Blutbild und Lungenfunktionstest wurde nicht gemacht. Blutbild wird aber die nächste Stufe sein, so mein Hausarzt, sollte es nicht besser werden.Muss noch erwähnen, das ich tagsüber so gut wie gar nicht huste. Es ist dann eher nachts, wobei das auch keine Hustenanfälle sind. Bemerke eben nur diesen Schleim im Kehlkopfbereich, der mich kitzelt und ich somit Husten muss. Wenn ich schlafe, schlafe ich ruhig, fest und auch durch. Ansonsten bin ich ganz normal belastbar, keine Kurzatmigkeit... nichts dergleichen

Angesichts Ihres Berufes und der Epidemiologie sollte man bei jedem Infektpatienten abstreichen, aber erst recht, wenn es so hartnäckig ist! Bitte dazu einen Lungenfunktionstest, um ein hyperreaktives Bronchialsystem oder Asthma auszuschließen und einer Untersuchung auf Keuchhusten Antikörper. Im Blutbild kann man c dann auch gleich einen bakteriellen Infekt ausschließen. Nach sechs Wochen Husten ist immer auch ein Röntgenbild fällig, wenn man kein keine andere Erklärung findet.

Ich würde ruhig Hustenblocker nehmen, um während der Diagnostik etwas zur Ruhe zu kommen. Gute Besserung!

Dr. Gehring und 3 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ich danke ***** ***** für die Antwort. Liebe Grüße und bleiben Sie gesund .

Sehr gern geschehen und danke!