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Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3672
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Erfahrung in eigener grosser Praxis
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Dr. Schürmann ist jetzt online.

Hallo, Ich bin 33 Jahre, weiblich und leide an panikattacken

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Ich bin 33 Jahre, weiblich und leide an panikattacken seit meiner Schwangerschaft vor vier Jahren. Nehme venlafaxin und bin gerade am absetzen da ich wieder schwanger werden möchte.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Ich bin seit 1.5. bei 37,5mg und hatte gestern meine erste Attacke wieder.

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Im Hinblick auf die geplante Schwangerschaft scheiden Medikamente gegen die Panikattacken aus.

Sie könnten und sollten sich auf Entspannungsmassnahmen (autogenes Training, progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Yoga ) konzentrieren.

Auch sollten Sie mit kognitivem Verhaltenstraining beginnen.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen. Sollte ich mit meiner Antwort Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung (3-5 Sterne ganz oben, rechts auf dieser Seite anklicken), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort. Unser Dialog kann auch nach der Bewertung fortgeführt werden. Vielen Dank ***** ***** Grüße Dr. Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Das habe ich schonmal ausprobiert und konnte mich da nicht richtig rein finden.
Wie ist das denn mit der Serotoninausschüttung, macht es Sinn diesen Wert mal testen zu lassen? Weil in dem Sinn ist es ja kein psychisches Problem sondern die Regulierung des Serotonin Haushaltes, oder seh ich das falsch? Wie sieht es mit tryptophan aus? Macht das einen Sinn bzw wie verhält sich das zum Venlafaxin? Oder besteht die Gefahr eines Serotonin Syndrom?
Vielen Dank

Danke für Ihre Rückmeldung

Eigentlich ist es doch offensichtlich, dass Panikattacken nur ein -wie auch immer geartetes-psychisches Problem zugrunde liegen kann. Dieses Problem könnte dann natürlich auch eine Veränderung des Serotoninspiegels im Synapsenspalt (Spalt zwischen den Nervenzellen im Gehirn) bewirken. Dies wird durch sie bekannten Serotoninwiederaufnahmehemmer behoben. Diese können Sie aber nicht nehmen. Also würde sich aus der Serotoninbestimmung keine Konsequenz ergeben.

Ausserdem entspricht der im Blut gemessene Serotoninspiegel nicht dem Spiegel im Synapsenspalt. Gleiches gilt für Tryptophan, dem Vorläufer des Serotonins. Venlafaxin hemmt unter anderem auch die Serotoninaufnahme. Sie sollten dies daher nur langsam unter ärztlicher Betreuung absetzen.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Zwei letzte Fragen hätte ich noch.
Wäre es aus Ihrer Sicht eine Option das Medikament zu nehmen und bei schwangerschaft dann einfach weg zu lassen?
Und wäre eine evtl. Hypnose eine Option der Verarbeitung der Psyche?
Vielen Dank

Nein, plötzliches Absetzen des Venlafaxin würde zu einer Serotoninübeflutung des Gehirns führen mit unvorhersehbaren Nebenwirkungen. Das Medikament müsste wenn schon jetzt unter ärztlicher Anleitung ausschleichend abgesetzt werden. Das könnten Sie ab sofort in Angriff nehmen.

Die Hypnose ist eine weitere interessante Therapiemöglichkeit zur Kontrolle von Panikattacken.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Das absetzen erfolgt bereits seit September letzten Jahres unter ärztlicher Aufsicht, gestartet bei 150mg und jetzt bin ich bei 37,5mg, der letzte Schritt sozusagen, nur leider stellen sich allmählich leichte Attacken wieder ein.
Ich bedanke ***** *****ür ihre Auskünfte.
Viele Grüsse

Danke für Ihre ergänzende Information. Damit sind Sie schon auf einem guten Weg und könnten jetzt z.B. mit einer Hypnosetherapie beginnen, um den nachlassenden Effekt des Venlafaxins aufzufangen.

Bitte denken Sie noch an eine positive Bewertung meiner Antworten.

Vielen Dank ***** ***** Gute.

Ihr Dr.Schürmann

Dr. Schürmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.