So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Gehring.
Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 31637
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, mich arbeite in Gesundheitswesen und gehöre zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: mich arbeite in Gesundheitswesen und gehöre zu Risikogruppe. Ich muss aber weiter arbeiten trotz Corona Pandemie.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Aus der Arbeit muss ich Chirurgische Maske tragen, darunter kann ich nicht gut atmen. Ich habe Asthma und Herz- Kreislaufprobleme

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute, aber wie kann ich Ihnen dabei helfen?

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Weiblich, 60 Jahre alt. Ich nehme Pulmicort. Ich habe Zahlreiche Medikamenten Allergien auch auf Antibiotika. Ebenfalls eine Hepatitis B.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Wieso muss ich noch extra bezahlen? Ich bitte wie besprochen um schriftliche Korrespondenz
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Meine Frage. Ich gehöre Risikogruppe, warum werden diese Personen vom Dienst nicht befreit?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich habe die telefonische Beratung abgelehnt.

Danke für Ihre Frage. Das Telefonat bekommen Sie erstattet.

 

Sie werden nicht befreit, weil unter den geltenden Hygienerichtlinien eine Ansteckung im Gesundheitsbereich noch unwahrscheinlicher ist als z. B. beim Einkaufen, es sei denn, Sie arbeiteten auf einer Infektionsstation. Wenn wir alle Risikopatienten (d.h alle mit Vorschäden und über 60) aus dem Gesundheitswesen abziehen würden (dann wäre auch ich weg), dann würde es schlichtweg zusammenbrechen.

 

Ich muss in de Praxis übrigens selbst dann weiter abreiten, wenn ich Corona positiv getestet wäre und ansonsten gesund. Müsste meine Patienten dann halt durch Tragen eines Mundschutzes schützen. Was arbeiten Sie?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Als Krankenschwester
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich kann mit den Chirurgischen Mundschutz nicht arbeiten. Bekomme kein Luft, Tachykardie nach kurzer Zeit.

Ok, dann ist Ihnen ja klar, dass auch auf Ihren Schultern das System ruht.. Wir haben es derzeit echt schwer, aber wir haben ja wenigstens Desinfektionsmittel! Privat oder beim Einkaufen haben Sie das nicht, und unsere Infektionswahrscheinlichkeit auf einer Nicht- Infektionsstation ist daher geringer als im Privatleben.

 

Auf welcher Art Station sind Sie?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich gehe nicht einkaufen. Mein Sohn geht für mich einkaufen. Ich arbeite auf eine offene Station in psychiatrischen Bereich.

Dann brauchen Sie aber doch nicht mit Mundschutz zu arbeiten!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Eine Kollegin ist bereits erkrankt. Und sie trug ein Mundschutz. Ich bin überwiegend auch im Kontakt zu Patienten. Bei mir besteht die Gefahr, dass ich zahlreiche Allergien auf Medikamenten habe und hinter mir anaphylaktischen Schock.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Besonders bin ich gefährdet durch meine Herzerkrankung. Mitralklappeninsuffizienz
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Und auch Asthma

Der chirurgische Mundschutz schützt die Patienten vor Ihnen, nicht umgekehrt! Für einen eigenen Virenschutz bräuchten Sie viel dickere Masken, aber dann auch in der (gefährlicheren ) Öffentlichkeit.

 

Mitralinsuffizienz ist kein Risikofaktor, Asthma schon.

 

Wenn Ihnen das so gruselig scheint, können Sie ja Ihre Klinikleitung um Urlaub bitten, Ansonsten bin ich überzeugt davon, dass Sie in der Klinik sicherer sind als draußen, wo sich sicher die Kollegin auch angesteckt hat.

 

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Danke

Gern!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich bitte nicht zufrieden mit Ihrer Beratung und das habe ich auch mit mein Telefonat mitgeteilt und um eine Erstattung meines Betrages gebeten. Sie müssen als Ärztin wissen, dass es vorgeschrieben ist im Gesundheitswesen ein Mundschutz zu tragen bei Tröpfcheninfektion. Trotz das ich zu Risikogruppe gehöre und trotz RKI Vorschriften, empfehlen Sie mir ohne Mundschutz zu arbeiten. Die viel dickere Masken die Sie benennen ist kein Fachausdruck wenn diese eine bestimmten Name haben wie FFP2 -Masken.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Diese Beratung nenne ich gefährliche Beratung.

Da Sie sich im Fachlichen nicht so auskennen, habe ich FFP2 nicht genannt (wir verwenden übrigens FFP3, denn nur die sind ganz sicher). Wenn Sie in der Psychiatrie mit Mundschutz arbeiten müssen, dann dient das, wie ich schrieb, dem Schutz der Patienten, nicht Ihrem.Es ist NICHT überall Pflicht. Sie selbst werden nur durch FFP3 richtig geschützt, und darum riet ich Ihnen, Urlaub zu nehmen, weil Sie schon eine simple OP--Maske nicht tolerieren. Ihr Wunsch, nicht arbeiten zu wollen, klang immer durch.... Ihre Kolleginnen und Kollegen werden es Ihnen danken. Leben Sie wohl, auf Ihr Geld verzichte ich gern..

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Es ist unfassbar mir vorzuwerfen, dass mein Fachwissen unzureichend ist. Ich bin eine examinierte Krankenschwester und kenne mich mit den Vorschriften in Epidemie und Pandemie aus.
Wie kann ich mit eine FFP3 Maske arbeiten, wenn der Arbeitgeber keine zu Verfügung stellt.
Mir vorzuwerfen, dass ich nicht arbeiten will, ist eine bodenlose Unverschämtheit.
Ich gehöre zur Risikogruppe.

:-)