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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 678
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Ich gehöre selbst zur Risikogruppe, weil ich 65 bin und

Diese Antwort wurde bewertet:

ich gehöre selbst zur Risikogruppe, weil ich 65 bin und Vorerkrankungen habe. Aktuell betreue ich eine 99-Jährige, die in ihrem eigenen Haus wohnt, aber nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu kochen und einzukaufen. Diese Dienste übernehme ich: ich bin zum Kochen ca. 2 Std. bei ihr zuhause. Ich befinde mich in einem großen emotionalen und auch ethischen Dilemma, weil ich nicht weiß, ob ich diese Schutz befohlene sehr alte Dame unbewusst mit dem Virus anstecke und sie damit erst recht in Gefahr bringe. Wie verhalte ich mich richtig, was kann ich tun? VG B. Beyrau
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 65 J, weiblich, Bluthochdruckmedikamente (Metoprolol, Remipril)
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: ich bin Betreuerin, keine medizinisch Ausgebildete. Es würde mir sehr helfen, wenn ich einen Schnelltest machen dürfte, der mich dann wegen der von mir evtl. ausgehenden Infektionsgefahr beruhigen würde

Guten Tag,

ich bin Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und möchte Ihnen gerne bei Ihrer Fragestellung weiterhelfen.

Zunächst einmal möchte ich Ihnen sagen, dass ich es schön finde, dass Sie sich um die ältere Dame so lieb kümmern und auch so besorgt um sie sind. Allerdings ist es nicht zielführend, einen Test durchführen zu lassen und dann beruhigt weiterzuarbeiten.

Denn: was wäre, wenn Sie morgen einen Test durchführen lassen würden, der wäre negativ und wenige Tage später würden Sie sich anstecken. Ich möchte damit sagen, dass ein einzelner Test nicht aussagt, dass Sie nicht in naher Zukunft doch positiv sein könnten.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
wie soll ich mich dann korrekt und hilfreich verhalten? Ich bin nur Altenbetreuerin, keine medizinisch Ausgebildete.

Viel wichtiger ist es, sich sehr genau an die Verhaltensregeln und Hygieneregeln zu halten. Also, möglichst kein direkter Kontakt (1,5 Meter Abstand), regelmäßige Händehygiene, in die Ellenbeuge Husten und Nießen. Und bei dem Verdacht einer Infektion: keinen Kontakt mehr.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Noch ein letzter fragender Hinweis: Sie erhält von gut meinenden "Freunden", alle über 80 Jahre und Familienangehörigen (Tochter, 67, Enkelin, 38) Besuch; die Freunde sind auch mit Vorerkrankungen versehen. Ich habe die 99-Jährige auf dieses Risiko hingewiesen; kann ich denn noch mehr tun?

Sie können den Familienangehörigen das nicht verbieten, sondern (wie Sie es bereits getan haben) auf das deutlich erhöhte Risiko eines schweren Verlaufs, im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus, hinzuweisen und zu informieren. Auch wenn es nicht vermeidbar wäre, sollten doch unbedingt o.g. Regeln eingehalten werden.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Danke für Ihren Rat: Man kann nur hoffen, das Richtige zu tun, ohne selbst Ursache einer - in diesem Fall wohl tödlich verlaufenden - Erkrankung zu sein!

Selten tödlich verlaufenden Erkrankung, aber unter Risikopatienten vermehrt tödlich verlaufenden Erkrankung, stimmt!

Guten Abend,

darf ich Sie höflichst bitten, eine Bewertung abzugeben.

Danke und lieben Gruß.

Alexander Franz und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.