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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 678
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Hallo, kann man testen lassen, ob man den Corona Virus

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, kann man testen lassen, ob man den Corona Virus bereits hatte?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 57 Jahre, weiblich, keine Medikamente
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: ich war vom in der Weihnachtswoche bis 27.12.19 in Düsseldorf. Täglich in der Innerstadt unterwegs und auf dem Weihnachtsmark.Customer: Chat is completed

Guten Tag,

ich bin Fachrazt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und möchte Ihnen gerne bei Ihrer Fragstellung weiterehelfen.

Hatten Sie in den letzten Wochen grippale Beschwerden, die auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus hindeuten können? Geht es speziell um den Zeitraum um den Jahreswechsel?

Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ja, mir ging es ab 02./03.01. richtig schlecht mit Halsweh, trockenem Husten, Fieber und ich habe tagelang nichts gerochen und geschmeckt. ich habe 4 Wochen gebrauch um mich wirklich zu erholen. ich bin seit 22 Jahren selbstständing und hatte so etwas noch nie.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Alexander Franz und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank für das Telefonat.

Ich habe Ihnen nochmal etwas zu lesen mitgegeben. Die Quelle ist das Robert Koch Institut:

Erregernachweis durch RT-PCR

Für eine labordiagnostische Abklärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 wurden PCR-Nachweissysteme u.a. auch vom Konsiliarlabor für Coronaviren (Charité Berlin) entwickelt und vorläufig validiert. Nähere Angaben sind über die Webseite der WHO zu Coronaviren verfügbar.

Proben zur Untersuchung können auch an das Konsiliarlabor für Coronaviren verschickt werden.

Eine Testung ist grundsätzlich bei symptomatischen Personen entsprechend der epidemiologischen Falldefinition sowie im Rahmen der differentialdiagnostischen Abklärung empfohlen, wenn ein klinischer Verdacht besteht aufgrund von Anamnese, Symptomen oder Befunden, die mit einer COVID-19-Erkrankung vereinbar sind und eine Diagnose für eine andere Erkrankung fehlt, die das Krankheitsbild ausreichend erklärt (s. hierzu auch das jeweils aktuelle Flussdiagramm des RKI sowie die Angaben der KBV zur Vergütung der Leistungen).

Ein negatives PCR-Ergebnis schließt die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht vollständig aus. Falsch-negative Ergebnisse können z.B. aufgrund schlechter Probenqualität, unsachgemäßem Transport oder ungünstigem Zeitpunkt (bezogen auf den Krankheitsverlauf) der Probenentnahme nicht ausgeschlossen werden. Wenn ein Patient mit begründetem Verdacht auf SARS-CoV-2-Infektion in der initialen PCR negativ getestet wird, sollte mit dem Labor eine erneute Probenentnahme und -untersuchung abgesprochen werden. Die alleinige Testung von Probenmaterial aus dem Oro- und Nasopharynx ist zum Ausschluss einer Infektion nicht geeignet. Je nach Phase der Erkrankung kann ggf. nur Material aus dem unteren Respirationstrakt oder Stuhl in der PCR positiv sein.

Die Proben sollten bei entsprechendem klinischen Anhalt differentialdiagnostisch auch auf andere in Frage kommende respiratorische Erreger untersucht werden.

Die vom Patienten gewonnenen Proben sollten asserviert werden, um im Zweifelsfall weitere Untersuchungen zu ermöglichen.

Inzwischen stehen auch kommerziell erhältliche Testsysteme zur Verfügung.

 

Antikörpernachweise

Erste Teste zum Antikörpernachweise sind beschrieben. Serumproben sollten möglichst früh in der Akutphase gesammelt und asserviert werden, um eine Serokonversion für SARS-CoV-2 mittels Paarung mit Konvaleszentenserum überprüfen zu können. Es wird auf derzeit nicht auszuschließende serologische Kreuzreaktivitäten von SARS-CoV-2 mit anderen Betacoronaviren hingewiesen.