So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Hautaerztin.
Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2305
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
59970358
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Hautaerztin ist jetzt online.

Hallo, ich, weiblich, rauche seit ca. 13 Jahren nicht mehr.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich, weiblich, rauche seit ca. 13 Jahren nicht mehr. Mittlerweile bin ich sogar ein echter Rauchgegner geworden. Kann mir nicht erklären,warum ich damals rauchte. Ärgert mich bis heute. Rauchte vom ca. 16-28 Lebensjahr. Vielleicht so im Schnitt maximal 10 Zigaretten, die letzten Jahre eher weniger und meist in Gesellschaft. Mich überfällt regelmäßig die Angst vor Lungenkrebs. Ich wurde letztes Jahr mal an der Lunge geröntgt. Alles ok. Kann ich das Thema abschließen?
Vielen Dank ***** ***** Grüße
P.

Guten Abend,

Sie können aufhören, sich Sorgen zu machen, daß Sie den Lungenkrebs wegen Ihres früheren Rauchens bekommen können. Der Körper hat eine erstaunliche Fähigkeit zur Regeneration. Wenn kein neues Gift zugeführt wird, fängt er automatisch an, das noch vorhandene auszuscheiden, so daß es nach und nach reduziert wird. Unterstützen kann man diese Prozesse mit den sog. Antioxidantien wie Vitamin C (möglichst Beerenextrakte), Traubenkernextrakt OPC, Vitamin E und Mineralstoffen, z.B. durch Kristall- oder Steinsalz in der Küche. Eine Ernährung, die viel Gemüse, Kräuter und Obst enthält, weniger weißen Zucker, Weizenmehl, Schweinefleisch, Kuhmilch und chemische Zusatzstoffe ist dafür ebenso hilfreich. Und immer reichlich trinken, am besten stilles Wasser oder Kräutertees, je nach Vorliebe. Googeln Sie den Begriff basenbildende Ernährung. Da finden Sie weitere Informationen und Lebensmitteltabellen.

Ich vermute, Sie haben ein Schuldgefühl sich selbst gegenüber, daß Sie Ihrem Körper die Zigaretten zugemutet haben. Es wäre gut, wenn Sie sich das selbst verzeihen und dann loslassen, damit Ihre Psyche damit nicht mehr belastet ist. Sie brauchen diese Art Selbstvorwurf nicht mehr, und es tut Ihnen nicht gut. Das Immunsystem arbeitet umso besser, je besser die Psyche drauf ist.

Bitte bewerten Sie meine Antwort mit 3 bis 5 Sternen. Nur mit einer solchen Bewertung kann das System uns Experten einen Teil des eingezahlten Honorars zuordnen. Danke. Die Sterne finden Sie ganz oben rechts.

Ich wünsche Ihnen alles Gute !

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Hallo, vielen Dank für Ihre Antwort. Ich komme auf ca. 6 Packungsjahre, das ist ja eigentlich wirklich nicht viel. Habe mal gelesen, dass die Aufgabe des Raucherns vor dem 30. Lebensjahr besonders günstig ist. Ich treibe sehr viel Sport, ernähre mich gesund (habe Histaminintoleranz und koche daher immer selbst und frisch), trinke daher auch kaum Alkohol. Meine Freundin ist vor 2 Jahren an Krebs verstorben eine Bekannte an Krebs mit Lungenbeteiligung.Daher bin ich leicht panisch. Hätte man in einem Röntgenbild was gesehen, was letztes Jahr angefertigt wurde? Wann wäre man auf dem Stand eines Nie-rauchers?
Dies liegt mir noch auf der Seele.
Beste Grüße

Danke für das Feedback. Ich melde mich etwas später wieder.

Zur Frage der Regeneration:

https://www.stern.de/noch-fragen/wie-lange-braucht-der-koerper-um-sich-nach-dem-rauchen-komplett-wieder-zu-regenerieren-1000453102.html

https://www.fitbook.de/health/regeneration-des-koerpers-nach-dem-rauchen

https://www.fitbook.de/health/regeneration-des-koerpers-nach-dem-rauchen

https://www.apotheken-umschau.de/Rauchen/So-erholt-sich-der-Koerper-nach-dem-Rauchstopp-8338.html

Spätestens nach 15 Jahren sind Sie auf dem Stand des Nichtrauchers.

Auf dem Röntgenbild sieht man natürlich nicht jede einzelne Krebszelle, aber wenn die Tumoren kompakt werden, sieht man sie schon.

Aus Ihrem Beitrag geht ganz klar hervor, daß Sie die Sorge vor dem Lungenkrebs umtreibt, und das ist verständlich, wenn Sie solche Verluste erlitten haben.

Es kann gut sein, daß sich hinter Ihrer Panik der nicht verarbeitete Trennungsschmerz verbirgt. Sinnvoller wären daher Gespräche mit einerm Psychologin/en,

damit Sie Ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden. Wenn Sie innerlich dazu ja sagen können, dann gehen Sie bitte diesen Weg.

Für Ihren Körper tun sie schon alles.

Bitte denken Sie noch an die Sterne. s.o. Ich wünsche Ihnen, daß Sie in die Gelassenheit kommen können.

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.