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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2309
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Guten Tag, Derzeit vermeiden wir alle möglichen Kontakte

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Derzeit vermeiden wir alle möglichen Kontakte schon seit 1 Woche. Nur Einkaufen ca 1x Woche. Mann arbeitet zu Hause. Wir haben jetzt aber im selben Haus die Großeltern. 60/62 Jahre. Großmutter hatte vor einiger Zeit auch eine Erkrankung, die aber derzeit in Remission ist und soweit fit. Das Haus hat grundsätzlich in zwei Wohnungen geteilt jedoch mit gleicher Haustüre und Keller etc der auch gleichermaßen genutzt wird für Wäsche. Wie soll ich nun bzgl Kontakt vorgehen. Ist es zu gefährlich sie zu sehen bzw die gleichen Räumlichkeiten zu nutzen? Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

Guten Abend,

von gefährlich kann man nicht sprechen, wenn Sie selber sich ja auch fast ausschließlich zu Hause aufhalten. Sie können im Umgang mit den Großeltern die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten, 1 bis 2 m Abstand halten, kein Händeschütteln. Zwar erhöht es die Sicherheit, wenn Sie sich gar nicht sehen, aber es gibt ja kaum eine Möglichkeit, daß Sie etwas zu den Großeltern schleppen könnten. Händewaschen 40 Sekunden werden Sie sicher auch, wenn Sie vom Einkaufen nach Hause kommen ? Und regelmäßig kann das jeder im Haushalt mehrmals am Tag zur Sicherheit machen. Ein englischer Arzt, der die Regierung berät, hat als Motto ausgegeben: Ruhig bleiben und Hände waschen.

Die tägliche Routine mit Wäschewaschen, Sachen aus dem Keller holen einzuschränken würde vermutlich nur noch Ängste schüren. Ängste können das Immunsystem wiederum auch schwächen. Insofern kann es hilfreich sein, wenn Sie etwas Normalität erhalten. Ihr Zuhause ja ein Ort, an dem es noch möglich ist. Schauen Sie auch, wie die Großeltern drauf sind - sind sie verängstigt, unsicher, dann sprechen Sie ihnen Mut zu und unterhalten sich öfter mit ihnen. Es spielt auch eine Rolle, wie oft Sie sonst beisammen sind: wenn der Kontakt für die Großeltern wichtig ist, geben Sie ihn nicht ganz auf. Sie können das auch etwas intuitiv entscheiden.

Sie können gern noch nachfragen. Wenn Ihre Frage soweit beantwortet ist, bitte ich um eine positive Bewertung mit 3 bis 5 Sternen. Nur mit einer solchen Bewertung kann das System uns Experten einen Teil des eingezahlten Honorars zuordnen. Danke. Die Sterne finden Sie ganz oben rechts.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Der Kontakt war quasi täglich. Mahlzeiten wurden teilweise gemeinsam eingenommen und auch der Garten Freundschaftlich geteilt. Für die Kinder (unter 3) ist das schwer zu verstehen warum nicht zu sen Großeltern etc.
Ich versuche mit bestmöglichem Gewissen alles zu beachten und halte mich schon knapp 2 Wochen nur zu Hause auf oder im Garten.

Dann hat es ja quasi den Charakter, daß Sie in einer Wohung leben. Ich sehe nicht, daß eine große Ansteckungsgefahr vorhanden ist, wenn Sie ohnehin alle zu Hause sind.

Welche Befürchtungen genau haben Sie ?

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Eine Ansteckung der Großeltern hinsichtlich der Erkrankung meiner Mutter. Hier ist für mich unklar ob eine Erkrankung in Remission eine eventuelles Risiko ist.

Welche Erkrankung hatte sie ?

Gibt es außer dem Einkauf 1 mal wöchentlich noch Berührungspunkte mit der "Außenwelt" ?

Wie verkraften Ihre Eltern eine komplette Trennung in 2 Haushalte psychisch ?

Sind Sie noch da ? Ich schreibe Ihnen noch einen Satz für heute, damit heute erst einmal ein gewisser Abschluß da ist.

Ich weiß nun nicht genau, was Ihre Mutter hatte, ich nehme an eine Tumorerkrankung ?

Ich habe den Eindruck, daß Sie es bevorzugen würden, die beiden Haushalte komplett getrennt zu lassen, weil Ihnen der Schutz Ihrer Mutter am wichtigsten ist. In der Tat ist der maximale Schutz vor Virusübertragung die Isolation.

Wenn mein Eindruck stimmt, dann machen Sie das bitte so. Es ist meistens richtig, dem eigenen Bauchgefühl zu folgen. Das kann sogar zutreffen, wenn die Vernunft etwas anderes sagt.

Das Mindeste ist, daß Sie dann sich selbst gegenüber kein schlechtes Gewissen oder Zweifel haben oder sich Vorwürfe machen, etwas falsch gemacht zu haben, sollte Ihre Mutter eine Virusinfektion bekommen. Es gibt immer wieder Menschen, die sich Vorwürfe machen, etwas nicht richtig oder nicht ausreichend getan zu haben, wenn ein/e Angehörige/r erkrankt oder stirbt, gerade wenn sie jemanden im Haus betreuen. Und meistens sind das genau die, die sehr viel von sich selbst geben, um Eltern oder Großeltern gut zu versorgen.

Gehen Sie daher bitte in sich und entscheiden das so, wie es sich für Sie richtig anfühlt.

Möglicherweise sind Sie beruhigter, wenn Sie zwei Wochen lang beide Haushalte getrennt haben und Sie selbst mit Ihrem Mann und Kindern keine Symptome entwickelt haben.

Bitte bewerten Sie meine Antwort mit 3 bis 5 Sternen. Nur mit einer solchen Bewertung kann das System uns Experten einen Teil des eingezahlten Honorars zuordnen. Danke. Die Sterne finden Sie ganz oben rechts.

Ich schaue morgen nach, wenn es in Ihrem Interesse liegt, können wir den Dialog morgen fortsetzen.

Alles gute für die ganze Familie !

MFG Dr. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Eine Autoimmunerkrankung ist es.
Ich denke es wäre grundsätzlich gut soweit wie möglich alles zu trennen nur fällt mir und des Kindern das natürlich sehr schwer alles.
Die Oma muss auch noch arbeiten und muss also sowieso ausser Haus.

Das bedeutet, daß die Oma noch täglich außer Haus zur Arbeit geht ?

Dann wäre es ja eher umgekehrt, daß die Oma anfälliger sein könnte für das Virus und Sie Sorge haben, daß sie es mit nach Hause bringt ?

Wir schreiben so viel hin und her, und mir fehlen entscheidende Fakten für eine korrekte Beantwortung der Frage. Das ist nicht gut. Es wäre besser, zu telefonieren. Darum schicke ich Ihnen ein Telefonangebot mit, so günstig es geht. Dann haben wir das in wenigen Minuten geklärt.

Sie können es annehmen und Ihre Nummer eintragen.

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.