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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 31721
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich suche einen Arzt in Schleswig, der meine Mutter

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich suche einen Arzt in Schleswig, der meine Mutter palliativmedizinisch betreuen kann. Sie hat eine schwere neurologische Krankheit (supranukleäre Blickparese im Endstadium ; vereinfacht wurde das früher als Parkinson plus bezeichnet); sie kann sich verbal nicht mehr äußern, stöhnt und schreit jedoch sehr häufig. Sie liegt in einer ambulant betreuten Wohngruppe in Schleswig. Der Hausarzt hält eine SAPV VO für nicht nötig, hat mir aber gesagt, ich könnte entscheiden, sie vom Tropf zu nehmen, da sie ja kaum noch essen und trinken kann, damit dann weniger Flüssigkeitszufuhr den Sterbeprozess beschleunigt. Auch die Pflegekräfte sind völlig überfordert. Wir denken dass meine Mutter starke Schmerzen hat, da auch die Verdauung nicht mehr funktioniert. Wir verstehen nicht, warum der Arzt keine SAPV Verordnung ausstellt; wir würden alle Arztkosten auf privater Abrechnungsbasis zahlen. Niemand fühlt sich zuständig. Wir wären sehr dankbar für einen Rat, ggf. auch per Mail. ******JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen. Customer: Meine Mutter ist 80 Jahre, sie bekommt nur Novasminsuflon Lichten 500 mg, Mirtazipin 15 mg Pragabador 75 mg und 500 ml Flüssigkeit am Tropf JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte? Customer: Die Pflegerin meinte, man könnte evtl Morphin gegen Schmerzen einsetzen; die Hauptfrage bezieht auch darauf, ob man weiter Flüssigkeit am Tropf geben soll.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
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Guten Tag,

Ja, das ist sie, aber ich fürchte, dass wir Ihnen bei der Suche nach einem Palliativmedioziner helfen können. Das können wir nicht, weil wir keine Arztvermittlung sind bzw. haben.

 

Aber dennoch kann ich Ihnen helfen: Ihre Mutter sollte unbedingt vom Tropf genommen werden! In diesem Zustand hat man keinen Durst, nur trockene Lippen, und die kann man ja mit Stäbchen oder Lappen befeuchten. Flüssigkeit i.v. verlängert nur die Qual, und darum würde jeder Palliativmediziner (auch ich) sie weglassen. Auch scheint die Schmerzmittelversorgung völlig unzureichend. Wenn der Hausarzt Ihre Mutter nicht einschreiben will, obgleich er offensichtlich davon ausgeht, dass sie im Sterbeprozess ist (sonst hätte er ja die Infusionen nicht absetzen wollen), dann ist er verpflichtet, Ihre Mutter ausreichend mit Schmerzmitteln zu versorgen! Hier bieten sich Pflaster an, weil sie eine kontinuierliche Versorgung sicher stellen, sowie z. B. Fentanyllutscher für Durchbruchschmerzen, falls nötig. Zumindest die Pflaster würde ich von ihm verlangen!

Stellt er sich stur, sollten Sie ihm klar machen,dass das unterlassene Hilfeleistung sei. Stellt er sich weiter stur, wäre ein Anruf bei der Ärztekammer der nächste Schritt. Falls die Wohngruppe einen Arzt kennt, der Ihrer Mutter helfen will, wäre natürlich auch ein Arztwechsel eine Alternative.

Bis dahin sollte sie nur zu sich nehmen, was sie essen und trinken kann.

 

Ich wünsche ihr das Allerbeste!

 

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen vielen Dank

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Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
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