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Markus Landinger
Markus Landinger,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 937
Erfahrung:  Facharzt at Praxis Kommedico
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Markus Landinger ist jetzt online.

Guten Tag. Ich habe einen bsv der hws höhe c6/7 sowie höhe

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Ich habe einen bsv der hws höhe c6/7 sowie höhe c5/6 sowie eine protrusion c4/5. ich bin 42 jahre alt. habe eine steilstellung der hws. vor 9 monaten traten akute Schmerzen im linken arm, schulter und fingern der lin***** *****d auf. später armschwäche sowie kribbeln im arm und hand. meist kleiner finger. vorher hatte ich bereits oft nacken und kopfschmerzen. wurde viel konservativ behandelt. physiotherapie, Akupunktur. Reha, am anfang prt spritzen. die beschwerden sind besser aber noch nicht gut. habe noch öfter schmerzen im linken arm. linke kopfhälfte, kribbeln linker finger. verspannungen. linke schulter. aber seltener und schwächer als anfänglich. weiß aber nicht ob ich noch abwarten soll oder mich letztlich doch operieren lassen soll. weil ich noch in der Lebensqualität eingeschränkt bin. zudem ist es auch schwierig, sich frei zu bewegen, wenn man weiß dass man bsv hat und bei jedem kleinen autounfall zb. eine querschnittslähmung erleiden könnte. können sie mir einen rat geben? wie soll ich zukünftig damit umgehen um mich wieder unbeschwert zu bewegen. tanzen zb. fahrrad dahren. zur Zeit alles nicht möglich. freue mich auf eine Antwort. mfg kormos
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 42 jahre, weiblich. ortoton 750 mg 1x meistens, akoxia bei bedarf 60 mg.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: erstmal nicht

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bin Orthopäde und Unfallchirurg und möchte Ihnen gerne weiterhelfen. Eine Op sollten Sie nur bei deutlichem neurologischen Defizit durchführen lassen. Es gibt bei der OP definitiv keine Garantie. Außerdem wird meist nur dekomprimiert und nicht versteift, so dass die oftmals von den Wirbelgelenken ausgehenden Schmerzen nicht unbedingt verschwinden. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Der Neurochirurg würde versteifen wollen oder eine bandscheibenprothese einsetzten wollen. ich frage mich halt nur, welche Gefahr für mich ohne op besteht. bei vieöen Bewegungen habe ich schmerzen. bleibt das jetzt immer so oder nicht und wie soll ich mich im Alltag verhalten. ich bin sehr unsicher.

Im Alltag ist Bewegung sehr wichtig, damit die schmerzenden Wirbelgelenke und die Muskulatur besser und ohne Verspannung funktionieren. Eine akute Querschnittslähmung bei abnutzungsbedingten Bandscheibenproblemen ist eine Rarität. Schonen bringt nichts, außer mehr Schmerz.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
ich hatte das geld für den anruf bezahlt. wird es mir erstattet? danke für ihre Antwort. ich bewege mich auch. mache übungen. aber die bandscheibenvorfälle sind sehr groß und ich habe die sorge dass es mit der zeit schlimmer wird. zumal es jetzt stagniert und ich viele bewegungen nicht ausführen kann. zudem wurde vom neurologen eine nervenschädigung gemessen. was hat das für folgen? ärzte informieren sehr wenig. ich bin seit 9 monaten krank geschrieben und weiß nicht wie ich alles schaffen soll weil ich nun so eingeschränkt bin und mich vorher eigentlich sehr gerne bewegt hatte. wurd das je besser werden? und welche vorteile hätte die op?
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
können sie mir auf meine nachricht bitte noch antworten. vielen dank

Sollte kein Telefonat zustande kommen, wird das Geld natürlich erstattet.

Eine Bandscheibenprothese hat gute Ergebnisse. Ob Sie hierdurch komplett schmerzfrei werden, hängt vom Grad des Wirbelgelenkverschleißes ab. Jeder Nerv, der etwas unter Kompression steht und ein sensibles Defizit aufweist, ist bei neurologischer Messung auffällig. Da Sie aber berichten, dass die anfängliche Kraftminderung verschwunden ist, rate ich Ihnen von der OP aktuell ab. Vorteil der OP: Voraussichtliche Verbesserung der Nervenfunktion und, je nach Abnutzungsgrad, bessere Beweglichkeit.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
vielen dank für ihre antwort. eine frage noch. da meine hws, wie berichtet, ja nicht so gut mehr ausschaut. kann ich es ohne op trotzdem durch übungen erreichen, dass ich wieder beschwerdefrei werde? auch langfristig? und wie oft sollte ivh übungen durchführen? und welche pbungen sind am geeignetsten. hier bekommt man wenig unterstützung.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
die armschwäche ist noch gering vorhanden

Nach einer freundlichen Bewertung durch das Anklicken der Bewertungssterne werde ich Ihnen hierzu nochmals antworten. Viele Fragesteller bewerten uns Experten aber nicht mehr, sobald alle Fragen beantwortet sind. Haben Sie bitte Verständnis dafür. Meine Antwort folgt garantiert.

Markus Landinger und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
ok ich habe bewertet. könnten sie mir dann noch auf meine vorherige nachricht antworten? vielen dank

Gezielte Nackenübungen gibt es wenige. Viel wichtiger ist regelmäßiges Ganzkörpertraining. Mindestens 3 Mal pro Woche Bewegung: Nordic walking, Crosstrainer, Klettern/Bouldern und Kraulschwimmen wären sehr gut geeignet. Außerdem regelmäßig, angepasst an Ihre Beschwerden, sollten Sie an manuelle Therapie beim Physiotherapeuten denken. Grundsätzlich wäre eine stationäre Reha sehr gut geeignet, Ihnen Verhaltensweisen und Vertrauen in Ihren Körper zu geben. Neu wird Ihre Wirbelsäule davon natürlich nicht, aber operiert ist schnell. Ich stehe weiter für Ihre Rückfragen zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
ok vielen dank. ich habe ja schon eine ganztägige ambulante reha gemacht. und gehe seitdem regelmäßig zur nachsirge und zum training. zudem zur physiotherapie. ich weiß dass es nicht weg gehen wird. aber ich quäle mich schon sehr lange herum damit und die Lebensqualität leidet stark. ich werde es einfach erstmal weiter mit bewegung versuchen. ich danke ihnen. mfg kormos