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A Stein
A Stein, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 544
Erfahrung:  Angestellter Arzt
102819083
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A Stein ist jetzt online.

Hallo Frau! Mir geht es um meinen Schwager er ist 42 Jahre

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Frau Wilson!
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Mir geht es um meinen Schwager er ist 42 Jahre alt und seit Ende Oktober 2019 in psychiatrischer Behandlung. Damals wegen Depressionen mit Wahnvorstellungen. Die Wahnvorstellungen wurden gut behandelt. Jetzt leidet er aber nach wie vor an schweren Depressionen. Nimmt früh ein Antidepressivum, venlafaxin 225mg und abends eine Olanzapin 7,5mg und eine Quetiapin 100mg. Es geht ihm aber nur phasenweise besser am tag. Die Depression ist nach wie vor stark ausgeprägt, antriebslos, starke schuldgefühle übermäßiges schwitzen, zitternd Hände. Dies ist uns schon bekannt durch das Medikament Risperdal, welche er einige Wochen nahm und aufgrund der starken NW abgesetzt wurde. Daraufhin bekam er die med wie oben beschrieben.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nein
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Mit freundlichen Grüßen

A.Stein

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Mir geht es um meinen Schwager er ist 42 Jahre alt und seit Ende Oktober 2019 in psychiatrischer Behandlung. Damals wegen Depressionen mit Wahnvorstellungen. DieWahnvorstellungen wurden gut behandelt. Jetzt leidet er aber nach wie vor an schweren Depressionen. Nimmt früh ein Antidepressivum, venlafaxin 225mg und abends eine Olanzapin 7,5mg und eine Quetiapin 100mg. Es geht ihm aber nur phasenweise besser am tag. Die Depression ist nach wie vor stark ausgeprägt, antriebslos, starke schuldgefühle übermäßiges schwitzen, zitternd Hände. Dies ist uns schon bekannt durch das Medikament Risperdal, welche er einige Wochen nahm und aufgrund der starken NW abgesetzt wurde. Daraufhin bekam er die med wie oben beschrieben.

Meine Sorge ist, dass er wieder starke nebewirkungen der Medikation hat!? Und was Sie beurteilen dazu sagen bzw.was Sie verändern würden? Sein Zustand hat sich überhaupt nicht verbessert.

Vielen Dank im Vorraus!

Mit freundlichen Grüßen,
I. Siegel

Guten Tag!

Die von Ihnen beschriebenen Symptome wie Zittern,Schwitzen etc.

können durchaus Nebenwirkungen von Medikamenten sein.

Ich vermute hier jedoch viel eher das Venlafaxin, welches mit 225 mg relativ hoch dosiert ist.

Olanzapin oder Quetiapin eher nicht.

Nun ist Venlafaxin bei Ihrem Schwager trotz der aktuellen Dosierung nicht ausreichend antidepressiv wirksam.

Aber eine weitere Erhöhung der Dosis würde die Nebenwirkungen weiter verstärken.

Dies ist also nicht zu empfehlen.

Jedoch gibt es andere Präparate, die derselben Medikamentenklasse angehören.

Ein Unstieg darauf waere einen Versuch wert.

Eine weitere Möglichkeit:

Eine Gabe eines MAO-B Hemmers.

Dabei ist jedoch eine bestimmte Diät einzuhalten und dies ist nicht von jedem Patienten gewünscht.

Aber immerhin eine Möglichkeit, auf die Sie den behandelnden Arzt absprechen können!

Für besonders "schwere Fälle " gibt es noch die Möglichkeit, Ketamin zu spritzen.

Ein kompliziertes Vorgehen ,jedoch recht wirksam!

Ich hoffe ,ich konnte Ihnen ein paar Alternativen aufzeigen.

Sprechen Sie doch einfach mal den behandelnden Arzt darauf an ob er glaubt,dass etwas von dem von mir Beschriebenen für Ihren Schwager geeignet seien könnte!

Falls Sie noch Rückfragen an mich haben so stehe ich Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung!

Wenn dem nicht so sein sollte würde ich mich über eine positive Bewertung meiner Antwort sehr freuen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

A.Stein

A Stein, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 544
Erfahrung: Angestellter Arzt
A Stein und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort!

Ich werde dies bei dem zuständigen Arzt ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen,
I. Siegel
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Eine kleine Frage hätte ich jedoch noch!

Sie haben die MAO-Hemmer vorgeschlagen. Würden sich aber nicht diese und die Med.am Abend ihre Wirkung aufheben? �� Die med am Abend sorgt für einen Abbau des Dopamin und bewirkt somit eine Dämpfung. Die MAO-Hemmer quasi das Gegenteil!?

Wie ist das zu sehen?

Mit freundlichen Grüßen,
I. Siegel

Ich meine die MAO Hemmer könnten eventuell das morgendliche Venlafaxin ersetzen.

Davon unberührt bleibt die abendliche neuroleptische Medikation die in der Tat bewusst dämpfen soll!

Die morgendliche hingegen sollte stärker antriebssteigernd sein!

Konnte ich mich so verständlicher ausdrücken ?