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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 372
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
105603447
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Hallo unsere Tochter 3Jahre weigert sich jegliche Art von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo unsere Tochter 3Jahre weigert sich jegliche Art von fester Nahrung vom Tisch zu sich zu nehmen, sie erwähnt sie habe Angst und will nichts Neues versuchen, das kann so aber nicht weitergehn sie isst momentan nur noch Milchprodukte Vollkornkekse und Früchte/Hafermüsli gemäss Bluttests hat sie noch keine Mängel macht das jetzt aber schon 4Monate so und Kinderärztin meint zuwarten aber für mich nicht tragbar
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Patient Mädchen 3 Jahre keine Medis
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nein das war alles
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer. Mein Name ist Dr. Metzger und ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit bereits 10jähriger Erfahrung. Gern werde ich mich mit Ihrem Anliegen beschäftigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, während ich Ihre Antwort formuliere. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Sehr geehrte Fragesteller,

ich kann gut verstehen, dass Sie sich Gedanken um die Ernährung Ihrer Tochter machen. Ich kann mir auch vorstellen, dass das wählerische Verhalten beim Essen Gegenstand von Diskussionen und Spannungen in der Familie ist. Solche Probleme sind nicht selten und glücklicherweise meist mit einigen einfachen Maßnahmen in den Griff zu bekommen. In jedem Fall ist aber viel Geduld und liebevolle Konsequenz nötig. Ich habe noch ein paar Frage, um Ihre Situation besser einschätzen zu können:

  • Wie groß und schwer ist Ihre Tochter? Wann wurde sie geboren (Monat/Jahr)?
  • Wie hat sich Ihre Tochter bisher entwickelt (sprachlich, körperlich, geistig)?
  • Gab es irgendwelche Probleme während Schwangerschaft oder Geburt?
  • Hatte sie bisher irgendwelche gesundheitlichen Probleme?
  • Was haben Sie bisher schon versucht, um ein normales Essverhalten bei Ihrer Tochter zu fördern?

Ihre Antworten helfen mir, Sie besser zu beraten.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Ihre Kleine sieht wirklich sehr niedlich aus! Sie haben genau recht mit Ihrer Einschätzung, je weniger Druck ausgeübt wird, desto schneller stellt sich wieder ein Fortschritt ein. Gab es denn einen Auslöser an den Sie sich erinnern können, warum sich ihr Essverhalten vor 4 Monaten so geändert hat? Oder war sie schon immer ein mäkeliger Esser?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Danke ***** ***** ist wirklich ein Sonnenschein:)Sie war schon immer eher wählerisch hab auch das Gefühl dass sie allfällig selektiv nach Aussehen von Verpackungen etc. angefangen hat auszuwählen (zum Beispiel bei Kinderkeksen, Joghurts) was natürlich nicht hilfreich ist, es gab nie einen Vorfall dass sie etwas verschluckt hätte oder sonstwie schlechte Erfahrungen gemacht hatte zumindest kommt da auch nix raus wenn man bei ihr nachhakt ausser eben sie habe Angst Neues zu probieren und wolle nicht wie die anderen Kids vom Teller essen... (aber die Antwort nach dem Warum bleibt verborgen)ihre Müslibreie isst sie aber mittlerweile selbstständig wieder vom Teller ...
Hab aber irgendwie das Gefühl da muss doch noch was sein, dass sie immer wieder sagt sie habe Angst vor Neuem ... aber irgendwie kommen wir nicht wirklich weiter, ich denke wir geben der Sache noch etwas mehr Zeit (sind auch grad umgezogen vor Weihnachten und jetzt noch neue Kita und im Mai gibts dann noch ein Geschwisterchen etc. da sollt ich jetzt wohl vorsichtig sein mit zuviel auf einmal einfordern, indirektem Druck etc.)

Das klingt erst mal alles ganz gut, vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Ich habe gerade noch einen Termin, danach melde ich mich mit einer ausführlichen Antwort und einigen Tipps. Vielen Dank für Ihre Geduld!

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** Problem, bis später.Beste Grüsse

Vielen Dank für Ihre Geduld. Ich habe mir zunächst einmal das Gewicht und die Größe Ihrer Tochter angesehen. Sie hat zur Zeit ein gutes Gewicht und eine gute Größe. Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, aber ich denke, es ist schon mal beruhigend zu wissen, dass Ihre Tochter gut wächst und insgesamt Nährstoffe in vernünftigem Maße zu sich nimmt.

Das passt zu Ihren Angaben, dass Ihre Tochter schon noch einiges Essen annimmt:

  • Milchprodukte
  • Vollkornkekse
  • Früchte/Hafermüsli
  • Obst/Gemüseschnitze (Apfel, Banane, Beeren, Karotten, Gurken, Tomaten, Vollkornkräcker)

An Vitaminen und Mineralstoffen dürfte es hier nicht fehlen, wenn Früchte und Haferflocken gegessen werden, klappt es auch mit der Eisenversorgung (Hafer enthält pflanzliches Eisen, das mithilfe von in den Früchten enthaltenem Vitamin C besser im Körper aufgenommen und verwertet werden kann). So wie es aussieht, brauchen Sie also keine großen Sorgen zu haben, dass Ihre Tochter insgesamt zu wenig Nahrung zu sich nimmt.

Welche Ursachen kann es für die aktuellen Probleme beim Essen geben?

  • körperliche Ursachen sehe ich auch als ausgeschlossen an, da sie ja nachweislich gut kauen und Schlucken kann.
  • Die vielen Veränderungen in letzter Zeit, könnten ein Faktor sein (Umzug, neue Kita). Da wäre es verständlich, wenn sie sich an vertrautes klammert und weiteren Neuerungen kritisch gegenübersteht.
  • Nicht zu unterschätzen ist auch Ihre aktuelle Schwangerschaft. Die Situation beim Essen kann für Ihre Tochter eine Möglichkeit sein, Aufmerksamkeit zu erhalten. Es ist also gut möglich, dass sich die Probleme nochmal intensivieren, wenn dann das Geschwisterchen da ist.

Was können Sie unternehmen, damit Ihre Tochter wieder mehr an den Familienmahlzeiten teilnimmt?

  • Ich muss Ihnen ein Lob aussprechen, Sie machen das schon sehr gut. Sie zwingen Ihre Tochter nicht, etwas zu essen, wenn sie nicht will. Zwischen den Mahlzeiten bieten Sie gesunde Snacks an, bei denen sie sich bedienen kann. Damit sind sie auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
  • Achten Sie darauf, keine schnellen Alternativen anzubieten, wenn Ihre Tochter etwas ablehnt. So, wie ich es verstanden habe, setzen Sie diese Empfehlung auch schon gut um. Der Hintergrund ist so: wenn die Kinder merken, dass es eine schmackhaftere Alternative gibt, sobald sie das Essen ablehnen, lernen Sie sehr schnell diese Taktik anzuwenden. Wenn ein Essen nicht geschmeckt hat, können Sie es einfach und ohne viele Worte abräumen. Wahrscheinlich ist der Hunger bei der nächsten Mahlzeit dann etwas größer und Hunger ist ja bekanntlich der beste Koch. Durch die häufigen Zwischenmahlzeiten ist ja auch nie länger als ein bis zwei Stunden bis es wieder etwas gibt.
  • Essen Sie wann immer möglich als Familie. Auch das setzen Sie (denke ich) schon gut um. Kinder lernen durch Nachahmung und es fällt leichter, gut zu essen, wenn die ganze Familie isst.
  • Gemeinsam einkaufen und kochen. Was sich Ihre Kleine beim Einkaufen an Obst und Gemüse selbst ausgesucht hat, wird sie dann wahrscheinlich auch mit mehr Appetit essen. Gleiches gilt für die gemeinsame Zubereitung. Das Karottengemüse bei dem sie selbst die Karotten gewaschen hat, kann dann auch auf dem Teller mehr Erfolg haben.
  • Haben Sie viel Geduld. Fast alle Kinder im Alter Ihrer Tochter sind mäkelige Esser. Dahinter steckt eine Überlebensstrategie: vertrautes Essen ist sicher, Unbekanntes potentiell giftig. Es gibt Untersuchungen, nach denen ein neues Nahrungsmittel 10-20 Mal angeboten werden muss, bis es angenommen wird. Und manche Gerichte schmecken einem vielleicht einfach nicht, egal, wie oft man sie probiert.

Sehr gute und praxisnahe Tipps habe ich auch in diesem Artikel gefunden: https://www.stillkinder.de/17-tipps-um-deinen-maekeligen-esser-zu-ernaehren/

Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen etwas weiter. Wenn Sie noch Fragen zum Thema haben, können Sie mir gerne schreiben.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.

Lieber Her Dr. Metzger Vielen herzlichen Dank für ihre ausführliche Antwort mit den entsprechenden Tipps die wir natürlich gerne so umzusetzen versuchen, sie hatte ja zwar auch beim zusammen kochen etc. nie dann was gegessen aber wer weiss sie wird ja auch älter und ändert vielleicht doch noch die Meinung ich hoffe es sehr und achte weiterhin auf wenig/kein Druck mit konsequenter Umsetzung aller Tipps und der notwendigen Portion Geduld:) Ich bedanke ***** *****ür die sehr angenehme Konversation und wünsche Ihnen alles Gute! Herzliche Grüsse ******

Sehr gern geschehen! Wenn Sie sich gut beraten gefühlt haben, freue ich mich natürlich auch über Ihre freundliche Bewertung. Klicken Sie dazu einfach oben auf die Bewertungssterne (je mehr, desto zufriedener). Herzlichen Dank und liebe Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 372
Erfahrung: FA für Kinder- und Jugendmedizin
Manuel Metzger und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank für die gute Bewertung und den Bonus! Es freut mich sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte. Alles Gute für Sie und Ihre Familie!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Bitte sehr gerne und vielen Dank ***** ***** alles Gute!