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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1490
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Ich habe seit 2 tagen brennen beim wasserlassen. Heute

Kundenfrage

Ich habe seit 2 tagen brennen beim wasserlassen. Heute brennt es weniger. Habe viel Cranberrysaft und Wasser getrunken. Nun schmerzt es mehr in der Blasen und Nierengegend. Dumpfer Schmerz, manchmal stechend. Sollte ich noch ein bisschen warten oder doch zum Arzt? Blut im Urin konnte ich keines finden.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Ich bin 26 Jahre alt, weiblich und nehme keine Medikamente ein.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Ich hatte unverhüteten Sex Tage zuvor, ausserdem habe ich viel Alkohol getrunken und war etwas kalt die Nacht zuvor, bevor die Symptome (Schmerzen) schlimm wurden.
Gepostet: vor 13 Tagen.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 13 Tagen.

Guten Tag! Wenn Sie starke Nierenschmerzen oder Fieber bekommen müssen Sie zum Arzt (in eine Notfallambulanz). Ansonsten kann man einen solche Harnwegsinfekt bei einer jungen Frau auch oft ohne Antibiotika in den Griff bekommen, Neben hoher Trinkmenge und Cranberry Saft hilft oft auch die Einnahme von 3 x Tal 400 mg Ibuprofen. Ansonsten kann ich Ihnen noch folgende Tipps geben, insbesondere um sich vor wiederkehrenden Infektionen zu schützen:

Wenn Sie keine Herzerkrankung haben, trinken Sie mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Es sollten etwa 1,5 bis 2 Liter Harn pro Tag ausgeschieden werden.

Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.

Bei Harndrang sollten Sie möglichst sofort zur Toilette gehen, Sie sollten nicht mit der Bauchmuskulatur pressen und nicht in angespannter Hockstellung Wasser lassen.

Vermeiden Sie Stuhlverstopfungen, am besten durch reichliches Essen von Obst und Gemüse.

Nach jedem Stuhlgang säubern Sie sich, indem Sie sich mit dem Toilettenpapier von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen.

Verwenden Sie keine Intravaginalpessare zur Empfängnisverhütung. Gehen Sie nach jedem intimen Zusammensein innerhalb von 15 Minuten zum Wasserlassen und trinken Sie reichlich Flüssigkeit.

Waschen Sie Ihren Intimbereich nicht übertrieben häufig, insbesondere nicht mit Seife, Desinfektionsmitteln oder Intimsprays, Sie schaden so dem Säureschutzmantel der Haut.

Die beste Reinigung für den Intimbereich ist ein Sitz- oder Wannenbad im warmen Wasser.

Das tägliche Wechseln von Baumwollunterwäsche ist sinnvoll.

Unterwäsche aus Kunstfasern ist nicht emfehlenswert.

Eine wirksame Vorbeugemethode ist das regelmäßige Trinken von „Cranberry-Saft“ (Preiselbeere), ca. 1 Glas täglich, in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es gibt auch andere Zubereitungsformen wie Granulat oder Kapseln. Aber das machen Sie ja bereits.

Andere unterstützende pflanzliche Mittel helfen bei der Durchspülung des Harntraktes.

D-Mannose 1 x 2 g in 200 ml Wasser täglich bindet die Bakterien und schwemmt sie so aus

Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt kann eine niedrig-dosierte Langzeit-Antibiose über circa 50 Tage sinnvoll sein. Dies kann jedoch die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung durch die Pille beeinflussen.

Impfverfahren bieten die Möglichkeit, das Immunsystem gegen die häufigsten Harnwegsbakterien zu stärken. Es gibt eine „Schluckimpfung“ über 90 Tage oder eine Schutzimpfung durch drei Injektionen im Wochenabstand. Die entstehenden Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Ihnen alles Gute und herzlichen Dank für eine Bewertung, Dr. Christoph Pies

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 12 Tagen.

Kann ich Ihnen sonst noch irgendwie weiterhelfen?

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 10 Tagen.

genügen Ihnen diese Informationen oder haben Sie noch Rückfragen?

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 7 Tagen.

Bitte um kurze Rückmeldung, Danke!

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 2 Tag.

sehr schade (und auch wenig unhöflich), dass Sie fachärztliche Informationen abrufen und dann nicht mehr reagieren... irgendwie seltsam