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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 30721
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, hatte jetzt vorflimmern Herz ,Krankenhaus wollte eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: hatte jetzt vorflimmern Herz ,Krankenhaus wollte eine kardio durchführen,heute geht es mir viel besser,habe erst mal abgeleht und wollte das mit meinem Hausarzt besprechen,war das richtig Mein alter 43 männlich
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Habe Diabetes 2 ,aber aktuell gute Werte

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

 

Was meinen Sie mit einer "Kardio"? Einen Herzkatheter? Ein Herzecho? Welche Frage haben Sie dazu?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ein Herzecho mit so einer Stromschlag um den sinuswert wieder herzustellen,mir gehts aber wieder gut deswegen wollte ich mir das überlegen (ärtzin im Krankenhaus fand das nicht so gut)bekomme jetzt Tabletten

Ich verstehe. Eine Kardioversion. Das ist eine gute Sache, weil man damit Vorhofflimmern oft beenden kann. Auf alle Fälle brauchen Sie nun die gerinnungshemmenden Tabletten, die verhindern, dass sich Gerinnsel im Herzen bilden, die zu schweren Schlaganfällen führen können. Diese werden Sie auch nehmen müssen, wen der Herzschlag wieder normal ist, zumindest für ein paar Wochen, nach denen mal ein 24- Stunden- EKG macht, um zu sehen, ob VHF besteht oder nicht. Das Problem: Die Kardioversion ist umso eher erfolgreich, je schneller man sie macht! Wenn Sie also im EKG beim Hausarzt noch VHF hatten, würde ich darum dringend dazu raten.

 

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ärtztin meinte ja dann geht es weg,ansonsten ist das Schlaganfall Risiko sehr groß (wegen dem vorflimmern)was jetzt wieder weg ist ,alle anderen Werte sind gut ,aber für das was sie machen wollte musste ich unterschreiben wegen Schlaganfall Risiko

Ja, aber das Risiko ist mit Vorhofflimmern höher als ohne, und natürlich muss man vor der Kardioversion die Gerinnungshemmer nehmen, damit das Schlaganfallrisiko dann winzig ist.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Genau das meine ich ,habe bis jetzt keine gerinnungs Medikamente genommen,deswegen dachte ich ich bespreche das mit meinem Hausarzt nehme diese 2-3 Wochen und mache danach die kardio
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Keiner konnte mir bis jetzt sagen wieviel Prozent Risiko bei der kardio besteht auf Schlaganfall

Das geht auf GAR keinen Fall! Sie brauchen sofort dieses Medikament! Man kann das Risiko nicht genau beziffern, aber es vervielfacht sich ohne Gerinnungshemmung!

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich meine auch nicht das Medikament,sonder das Risiko bei Behandlung des wiederherstellen s der herzfreuquenz

Sorry, in der Praxis war zu viel los. Unter ausreichender Gerinnungshemmung ist nur ein minimales Narkoserisiko im Promillebereich gegeben, und das Risiko eines Schlaganfalles ist auch fast gleich null (Antikoagulation ist Gerinnungshemmung):

 

Eine retrospektive Analyse bei 454 elektrischen Kardioversionen von Vorhofflimmern ergab 1992 eine Embolieinzidenz von 1,32 %, wobei kein Patient mit Embolie antikoaguliert war (15). Das zeitliche Auftreten von Embolien nach elektrischer Kardioversion wurde anhand von 32 Studien zwischen 1966 und 1997 beschrieben (16). Bei insgesamt 4 621 elektrischen Kardioversionen ereigneten sich 92 Embolien, die bis auf 4 innerhalb von 7 Tagen nach Kardioversion auftraten. Eine kürzlich publizierte retrospektive Analyse von 16 274 erstmaligen elektrischen Kardioversionen im Zeitraum zwischen den Jahren 2000 und 2008 in Dänemark ergab in den ersten 30 Tagen nach der Kardioversion ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Embolien, wenn keine Antikoagulation während und nach der Kardioversion verabreicht wurde (17). Auf 100 Patientenjahre bezogen berechnete sich die Ereignisrate mit Antikoagulation auf 4 und ohne Antikoagulation auf 10,33. Das Embolierisiko verminderte sich dann innerhalb von 360 Tagen auf 1,84/100 Patientenjahre mit Antikoagulation und auf 3,18/100 Patientenjahre ohne Antikoagulation.

Sie haben meine Antwort gelesen. Ist nun alles geklärt?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ja zu dieser
Jetzt bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden ,herzfreqeunz wäre in Ordnung,die Ärztin hat gemeint ,da das ekg und Ultraschall in Ordnung war ,brauche ich such kein Blutverdünnung s Medikamente.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Aber iergentein Blutdruck medikament hat sie mir verschrieben,habe aber gar kein Bluthochdruck

Das ist sehr zweifelhaft. Wenn man Virhofflimmern definitiv gesehen hat brauchen Sie auch einen Blutverdünner, zumindest übr sechs Wochen, dafür bei normalem Druck keinen Drucksenker.

 

ich schlage vor, Sie besprechen das sehr zeitnah mit Ihrem Arzt, der bei Bedarf auch noch mit der Kollegin im Krankenhaus telefonieren könnte. Alles Gute noch einmal und bitte die freundliche Bewertung meiner ausführlichen Hilfe nicht vergessen. Danke!

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.