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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1468
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Blauenentleerung und Inkontinenz, 38, weiblich, Abilify, Ja,

Diese Antwort wurde bewertet:

Blauenentleerung und Inkontinenz
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 38, weiblich, Abilify
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Ja, manisch depressiv

Guten Tag! Gerne helfe ich Ihnen weiter. Allerdings benötige ich weitere Informationen. Geburten? Operationen? Medikamente? Begleiterkrankungen? Bisherige Untersuchungen und Therapieversuche? Können Sie bitte die Beschwerden genau beschreiben ? Wann geht Urin verloren? Beim Husten Lachen und niesen? Mit Drang oder ohne? Wie oft müssen Sie nachts raus? Brennen? Schmerzen? Wieviele Vorlagen benötigen Sie? Haben Sie harnwegsinfekte? Danach nehme ich gerne weiter Stellung, Dr. Christoph Pies

 

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Geburten: nein. Operationen: nein Medikamente: Abilify. Manisch-depressiv. Ich habe mich noch nicht dem Hausarzt vorgestellt. Urin geht verloren, wenn ich nicht gleich auf Toilette gehe, wenn ich muss oder wenn ich huste. Beim Niesen manchmal auch. Die Inkontinenz ist eine Nebenwirkungen von Abilify, genauso wie die nicht vollständige Blauenentleerung.
Einmal in der Nacht muss ich raus. Ich hatte als junge Frau drei Blasenentzündungen. Aber jetzt keine Schmerzen und kein Brennen. Einfach noch Druck auf der Leitung, obwohl ich war und ich kann dann auch nicht weiter pieseln.
Vielen dank für ihre Fragen.
MfG
Uta Drefenstedt

Ein Telefonat kann ich erst morgen anbieten, okay?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ja, ist in Ordnung. So gegen zwölf?

Passt!

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

Guten Tag! Leider kann ich Sie weder über die Telefonfunktion des Portals noch über die angegebene Handynummer erreichen. Bin heute bis 14 Uhr verfügbar. Wann passt es Ihnen?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Jetzt

Wenn Sie keine Herzerkrankung haben, trinken Sie mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Es sollten etwa 1,5 bis 2 Liter Harn pro Tag ausgeschieden werden.

Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.

Bei Harndrang sollten Sie möglichst sofort zur Toilette gehen, Sie sollten nicht mit der Bauchmuskulatur pressen und nicht in angespannter Hockstellung Wasser lassen.

Vermeiden Sie Stuhlverstopfungen, am besten durch reichliches Essen von Obst und Gemüse.

Nach jedem Stuhlgang säubern Sie sich, indem Sie sich mit dem Toilettenpapier von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen.

Verwenden Sie keine Intravaginalpessare zur Empfängnisverhütung. Gehen Sie nach jedem intimen Zusammensein innerhalb von 15 Minuten zum Wasserlassen und trinken Sie reichlich Flüssigkeit.

Waschen Sie Ihren Intimbereich nicht übertrieben häufig, insbesondere nicht mit Seife, Desinfektionsmitteln oder Intimsprays, Sie schaden so dem Säureschutzmantel der Haut.

Die beste Reinigung für den Intimbereich ist ein Sitz- oder Wannenbad im warmen Wasser.

Das tägliche Wechseln von Baumwollunterwäsche ist sinnvoll.

Unterwäsche aus Kunstfasern ist nicht emfehlenswert.

Eine wirksame Vorbeugemethode ist das regelmäßige Trinken von „Cranberry-Saft“ (Preiselbeere), ca. 1 Glas täglich, in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es gibt auch andere Zubereitungsformen wie Granulat oder Kapseln

Andere unterstützende pflanzliche Mittel helfen bei der Durchspülung des Harntraktes.

D-Mannose 1 x 2 g in 200 ml Wasser täglich bindet die Bakterien und schwemmt sie so aus

Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt kann eine niedrig-dosierte Langzeit-Antibiose über circa 50 Tage sinnvoll sein. Dies kann jedoch die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung durch die Pille beeinflussen.

Bei Patientinnen nach den Wechseljahren kann eine vaginale Gabe von östrogenhaltigen Zäpfchen vorbeugend wirken. Auch dies muß aber von einem behandelnden Arzt rezeptiert und überprüft werden.

Impfverfahren bieten die Möglichkeit, das Immunsystem gegen die häufigsten Harnwegsbakterien zu stärken. Es gibt eine „Schluckimpfung“ über 90 Tage oder eine Schutzimpfung durch drei Injektionen im Wochenabstand. Die entstehenden Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Ihnen Alles Gute, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Sehr geehrter Herr Doktor Pies, vielen Dank für die wertvollen Tipps.
Mit freundlichen Grüßen.
Uta Drefenstedt

gerne geschehen und ebenfalls Danke!