So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Christoph P...
Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1471
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Hallo habe seid Oktober brennen und schmerzen in der Blase

Kundenfrage

Hallo habe seid Oktober brennen und schmerzen in der Blase hatte Montag blasenspiegelung. Hatte schon Angst vor einen Blasentumor ist aber ausgeschlossen. Habe aber an der Blasenschleimhaut trigonum und massiver leukoplakie habe schmerzen und es brennt morgen bekomme ich eine blasen Installation meine Frage ist wird das Zeug auch wirken? Mache das ganze seid Anfang Oktober mit und wird nicht besser was kann ich tun? Bitte um hilfe
Gepostet: vor 20 Tagen.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 20 Tagen.

Guten Tag! Wenn Sie eine Trigonum-Leukoplakie haben, so ist das meist ein Zeichen eines lokalen Hormonmangels im Rahmen beginnender Wechseljahre. Hier kann man oft sehr gut mit östrogenhaltigen Vaginalzäpfchen helfen, sofern von gynäkologischer Seite nichts dagegen spricht. Diesen Weg sollten Sie auf jeden Fall auch weiter verfolgen. Ansonsten gebe ich Ihnen noch einige Tipps wie Sie Ihre Blasenschleimhaut schützen können:

Wenn Sie keine Herzerkrankung haben, trinken Sie mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Es sollten etwa 1,5 bis 2 Liter Harn pro Tag ausgeschieden werden.

Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.

Bei Harndrang sollten Sie möglichst sofort zur Toilette gehen, Sie sollten nicht mit der Bauchmuskulatur pressen und nicht in angespannter Hockstellung Wasser lassen.

Vermeiden Sie Stuhlverstopfungen, am besten durch reichliches Essen von Obst und Gemüse.

Nach jedem Stuhlgang säubern Sie sich, indem Sie sich mit dem Toilettenpapier von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen.

Verwenden Sie keine Intravaginalpessare zur Empfängnisverhütung. Gehen Sie nach jedem intimen Zusammensein innerhalb von 15 Minuten zum Wasserlassen und trinken Sie reichlich Flüssigkeit.

Waschen Sie Ihren Intimbereich nicht übertrieben häufig, insbesondere nicht mit Seife, Desinfektionsmitteln oder Intimsprays, Sie schaden so dem Säureschutzmantel der Haut.

Die beste Reinigung für den Intimbereich ist ein Sitz- oder Wannenbad im warmen Wasser.

Das tägliche Wechseln von Baumwollunterwäsche ist sinnvoll.

Unterwäsche aus Kunstfasern ist nicht emfehlenswert.

Eine wirksame Vorbeugemethode ist das regelmäßige Trinken von „Cranberry-Saft“ (Preiselbeere), ca. 1 Glas täglich, in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es gibt auch andere Zubereitungsformen wie Granulat oder Kapseln

Andere unterstützende pflanzliche Mittel helfen bei der Durchspülung des Harntraktes.

D-Mannose 1 x 2 g in 200 ml Wasser täglich bindet die Bakterien und schwemmt sie so aus

Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt kann eine niedrig-dosierte Langzeit-Antibiose über circa 50 Tage sinnvoll sein. Dies kann jedoch die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung durch die Pille beeinflussen.

Bei Patientinnen nach den Wechseljahren kann eine vaginale Gabe von östrogenhaltigen Zäpfchen vorbeugend wirken. Auch dies muß aber von einem behandelnden Arzt rezeptiert und überprüft werden.

Impfverfahren bieten die Möglichkeit, das Immunsystem gegen die häufigsten Harnwegsbakterien zu stärken. Es gibt eine „Schluckimpfung“ über 90 Tage oder eine Schutzimpfung durch drei Injektionen im Wochenabstand. Die entstehenden Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Ihnen alles Gute und herzlichen Dank für eine Bewertung, Dr. Christoph Pies

 

 

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 19 Tagen.

genügen Ihnen diese Informationen?

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 18 Tagen.

bitte um Rückmeldung, Danke!

Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 14 Tagen.

warum reagieren Sie nicht?