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Ulla Elfrath
Ulla Elfrath,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 95
Erfahrung:  Betriebsmedizinerin at Klinikum Gifhorn
106161502
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Ulla Elfrath ist jetzt online.

Meine Mutter hat seit 5 Jahren eine monoklonale Gammopathie

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Mutter hat seit 5 Jahren eine monoklonale Gammopathie und nimmt entsprechende Medikamente. Sie ist sehr infektanfällig und die Blutwerte sind ca. 3-4 mal im Jahr sehr schlecht+Schwächezustand. Nun wurde im Krankenhaus entdeckt, dass sie keine Milz hat. Was bedeutet das für die zukünftige Therapie und hat beides miteinander zu tun? Beate Kießling
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: /5 Jahre, weiblich
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Die Infektanfälligkeit meiner Mutter ist sehr hoch und der heilungsverlauf bei Erkältungen/Viren sehr schwer (Nasennebenhöhlen, Lungenentzündung) Sie hat außerdem seit einigen Jahren Diabetes, aber sehr leicht, sodass sie ohne Spritzen auskommt.

Sehr geehrte Ratsuchende, vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Milz ist eines der Abwehrorgane des Körpers, fehlt sie, ist der Organismus anfälliger für Infektionen mit unterschiedlichen Keimen, vor allem mit bekapselten Bakterien wie z. B. Pneumokokken. Natürlich beeinträchtigen die monoklonale Gammopathie und der Diabetes die Immunabwehr zusätzlich, so dass es durchaus erklärlich ist, warum IhreMutter so anfällig ist. Sicherlich werde die behandelnden Ärzte Ihrer Mutter die Behandlungen entsprechend modifizieren, ggf bestimmte Stoffe zugeben wie z. B. Wachstumsfördernde Stoffe für Kolonien der bestimmterAbwehrzellen (G - CSF) um die Immunabwehr möglichst gut zu stärken. Evtl. kommen unterstützend auch Impfungen gegen Pneumokokkeninfekte in Frage.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sie gerne hier kostenfrei stellen.

Sollte ich Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflich um eine positive Bewertung(3-5 Sterne ganz oben auf der Seite), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort. Vielen Dank und beste Grüße. Dr. Elfrath

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Vielen Dank für die Erklärung und Hinweise. Ich frage mich, ob die Diagnose monoklonale Gammopathie falsch sein könnte, weil bei dieser Diagnose noch nicht bekannt war, dass meine Mutter keine Milz hat. Lässt man dies beim behandelnden Hämatologen abklären oder welcher Facharzt ist für die Milz zuständig? Sind wir dann besser beraten, wenn wir zu einem Immunologen gehen?

Die monoklonale Gammopathie ist eine Diagnose, die normalerweise laborchemisch gestellt wird, die fehlende Milz hat sich sicherlich in einem bildgebenden Verfahren (Sonographie oder Mrt) gezeigt. Es ist auch durchaus möglich, dass beides gleichzeitig vorliegt. Am besten sprechen Sie zunächst mit dem behandelnden Onkologen, ob er diesen Aspekt mit abdecken kann oder einen Immunologen mit ins Boot holt. Wenn Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sie gerne hier noch kostenfrei stellen. Sollte ich Ihre Frage jetzt zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflich um eine positive Bewertung (3-5 Sterne ganz oben auf der Seite), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort. Vielen Dank und beste Grüße Dr Elfrath

 

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