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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 30505
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Kombinationstherapie aus Amitriptylin und Opipramol

Diese Antwort wurde bewertet:

Kombinationstherapie aus Amitriptylin und Opipramol

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

das ist durchaus möglich. Wie viel Opipramol sollen Sie jetzt nehmen? Warum überhaupt der Wechsel?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Hallo Frau Dr. Gehring,
ich habe seit dem Tod meines Vaters vermehrt mit Panikattacken, innerer Unrihe und massiven Schlafstörungen zu kämpfen die am Anfang nur ab und an und in den letzten Wochen permanent auftraten.
Zusätzlich soll eben eine Medikamentenumstellung erfolgen.
Die Umstellung sollte so sein, dass ich die Amitriptylin komplett absetzen soll. Stattdessen morgends Duloxetin 30mg und abends Opipramol langsam einschleichen auf maximal 100mg.
Aber durch dieses aprupte absetzen ging es mir so schlecht, dass ich jetzt wieder die Amitriptylin nehme. Und eben weiterhin die Unruhe und die Schlaflosigkeit da ist. Daher wollte ich eine Zweitmeinung ob es nicht doch möglich wäre die Amitriptylin auszuschleichen und die Opipramol einzuschleichen. Der Psychiater war der Meinung dass keine Entzugserscheinungen auftreten , wenn man zwischen zwei trizyklischen Antidepressiva switched.

Ich gebe dem Kollegen, Recht, "eigentlich" sollte das auch so sein! Jetzt aber kommt noch Duloxetin ins Spiel.... Hatten Sie das vorher nicht?

Das kann ja sehr psychomotorisch aktivierend wirken, hier mal aus "Onmeda" die Nebenwirkungen:

Verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, Angst, Schlafstörungen, Aufregung, Libido-Verminderung, Kopfschmerzen, Schwindel und Drehschwindel, Zittern, Lustlosigkeit, Schläfrigkeit, nervliche Missempfindungen, unscharfes Sehen, Bluthochdruck, Erröten, Durchfall, Erbrechen, Verdauungsstörungen, vermehrtes Schwitzen, Bauchschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Rachenentzündung, Überempfindlichkeitsreaktionen, Schilddrüsenunterfunktion, Austrocknung, Verwirrtheit, abnormale Träume, Teilnahmslosigkeit, Zähneknirschen, abnormaler Orgasmus, schlechter Schlaf, Aufmerksamkeitsstörung, Nervosität, Geschmacksstörung, Sehstörungen, Pupillenerweiterung, Ohrensausen, Ohrenschmerzen, Herzklopfen, Herzrasen, Ohnmacht, Blutdruckanstieg, Gähnen, Magen-Darm-Blutungen, Magen-Darm-Entzündung, Mundschleimhautentzündung, Magenschleimhautentzündung, Blähungen, Aufstoßen, Mundgeruch, Leberentzündung, erhöhte Leber-Enzym-Werte (ALAT, ASAT, alkalische Phosphatase), akute Leberschädigung, Hautausschlag, erhöhte Neigung zu Blutergüssen, Nachtschweiß, kalter Schweiß, Kontaktdermatitis, Nesselsucht, Muskelkrämpfe, Muskelsteifigkeit, Schmerzen an Knochen und Muskeln, Krampf der Kaumuskulatur, Harnverzögerung, Harnverhalt, nächtlicher Harndrang, abnormaler Uringeruch, Wechseljahres-Beschwerden, Blutungen aus Gebärmutter oder Scheide, Brustschmerzen, Unwohlsein, Unbehagen, Kältegefühl, Hitzegefühl, Durst, Gewichtsveränderungen, erhöhter Cholesterin-Spiegel, Anstieg des Wertes an Kreatininphosphokinase im Blut.

Seltene Nebenwirkungen:
Allergische Reaktion, Blutzuckerabfall (hauptsächlich bei Diabetes-Patienten), Natriummangel im Blut, gestörte hormonelle Regelung des Wasserhaushaltes im Körper, Selbstmordversuche, Selbstmordgedanken, Übersteigerung, Wahnideen, Aggression, Wut, Serotonin-Syndrom, Krampfanfälle, allgemeiner Muskelkrampf, krankhafte Bewegungsunruhe, seelische Unruhe, unwillentliche Bewegungen, Bewegungsstörungen, rastlose Beine, Grüner Star, Herzrhythmusstörungen (überwiegend Vorhofflimmern), Bluthochdruck-Krise, Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung, kalte Hände, Arme und Beine, Nasenbluten, Engegefühl im Rachen, Blut im Stuhl, Leberschwäche, Gelbsucht, Stevens-Johnson-Syndrom, Gesichtsschwellung (Angioödem), Lichtüberempfindlichkeit der Haut, Muskelzuckungen.

Ich würde , wenn das Medikament neu dazu gekommen ist, eher das für ursächlich haltenals der eigentlich problemlose Wechsel von Amitryptilin auf Opipramol.

 

 

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Die Duloxetin habe ich noch nixht genommen. Maxht keinen Sinn wenn ich die Amitriptylin weiter nehme.
Meine Frage wäre eigentlich nur ob irgendetwas dagegen spricht die Amitriptylin ausszuschleichen und aber gleichzeitig die Opipramol einzuschleichen. Wegen möglicher Wechselwirkungen.

Ich bin gerade am Telefon, ich melde mich bei Ihnen.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.