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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 30346
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich habe vor ca. 4-5 Wochen an meinem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich habe vor ca. 4-5 Wochen an meinem Mittelfinger-Nagel rumgeschnitten/gebissen der daraufhin seitlich angeschwollen ist. Die Schwellung/Stelle ist links vom Nagel an der Seite, nicht um den Nagel herum o.Ä.Nach ca. 2-3 Tagen waren keine Schmerzen mehr vorhanden, allerdings weiter gewollen als auch Rot. Ich bin daraufhin zum Hausarzt. Dieser hatte mir für insgesamt 20 Tage Antibiotika verschrieben (2x 10 Tage) und mehrmals überprüft, es hat sich nur wenig verändert. Mein Blutbild nach den 20 Tagen war okay und die Schwellung ist sehr zurückgegangen. Eine weitere Woche später bin ich (weil der Hausarzt im Urlaub ist) zu einem anderen Arzt, da die Rötung immer noch da war (nur noch eine leichte Schwellung). Er sagte, ich solle Betaisodona Lösung für weitere 2 Wochen darauf anwenden. Dies habe ich bisher noch nicht gemacht. Gefühlt ist es "leicht" besser geworden (ca. 1,5 Wochen seit dem letzten Arztbesuch), allerdings frage ich mich mittlerweile, ob (mein Hausarzt hatte dies anfangs angemerkt) man die Stelle nicht aufschneiden sollte (Eiter etc.), dass das ganze wieder verheilen kann. Insgesamt bin ich damit nun schon ca. 4 Wochen beschäftigt und ich habe etwas Angst, das der Eiter zum Knochen wandert o.Ä. - Schmerzen habe ich nach wie vor aber keine (abgesehen von den ersten paar Tagen).Ich müsste morgen wieder einen Termin beim Hausarzt ausmachen, der es sich dann nochmals anschaut. Ich bin mir nicht sicher, was ich möchte - am liebsten wäre mir ein Schnitt, wenn dies das ganze "löst". Mit all den Salben, verbänden, etc. ist es aktuell nicht wieder heil geworden. :(

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

 

Aufschneiden ist nur dann sinnvoll, wenn sich tatsächlich eine Eiteransammlung darunter gebildet hat. Dann wäre es gut, den Eiter abzulassen, und das hätte man wahrscheinlich anfangs besser getan, als so lange Antibiotika zu geben. Im ketzigen Zustand ist da aber mit Sicherheit kein Eiter, den man ablassen kann, sondern nur noch eine Entzündung, weil der Nagel ins seitliche Nagelbett drückt. Hier könnte man eine Emmeth- Plastik machen, bei der ein Viertel des Nagels samt Nagelbett entfernt wird, was allerdings im Heilungsverlauf unangenehm ist.

Ich würde darum das sehr gut entzündungshemmende Betaisodona versuchen, um um so eine OP herumzukommen.

 

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Hallo Frau Gehring,

danke für die Rasche Antwort. Ein paar Rückfragen noch:

1. Muss ich generell Sorge haben, falls sich das ganze mit der Entzündung noch "länger zieht"? Kann da "mehr passieren" (Bei Google liest man eben sehr viel, wie das es bis zum Knochen gelangt, etc. pp.)
2. Ist es normal, dass es überhaupt nicht schmerzt, trotz Entzündung?
3. Wie kann ich die Betaisodona entfernen, dass ich sehen kann, ob die Entzündung (Rötung/Schwellung) zurückgegangen ist? Durch die Farbe ist das etwas schwierig.
4. Wenn ich nun nächste Woche nochmals zum Hausarzt gehe, und es *nicht* besser geworden ist. Was würden Sie empfehlen, dass ich dem Hausarzt sage bzw. wie sollte ich weiter machen wollen (zu einem anderen Arzt damit, weiter Betaisodona, oder doch Richtung Chirurg...)
5. Kann ich eine Eiteransammlung wirklich ausschließen? Würde ich das spüren/sehen?
6. Im schlimmsten Fall, falls es aufgeschnitten werden muss, wäre dies eine "lokale Operation" (Betäubungsspritze, schneiden, verbinden), oder eine "richtige" (vollnarkose)?

1.) Das wäre extrem ungewöhnlich und ist nicht zu erwarten.

2.) ja, wenn die Entzündung nur gering ist

3.) Einfach mit Papier abwischen

4) Ich würde den Hausarzt das entscheiden lassen und ihn fragen, ob er eine OP für sinnvoll hält. Kein Antibiotikum mehr.

5.) Eiter macht gelbes Sekret und schmerzt sehr

6.) Das macht man in Leitungsanaesthesie, betäubt also den Zeh per Spritze-

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.