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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2095
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Vorgestern bin ich eine Achterbahn gefahren. Seitdem habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Vorgestern bin ich eine Achterbahn gefahren. Seitdem habe ich mäßige Kopfschmerzen (4-6 von 10) gelegentlich Schwindel mit kurzen Übelkeits-Episoden. Im Internet habe ich (selbsverständlich) gelesen, dass eine Achterbahnfahrt im schlimmsten Fall ein Aneurysma verursachen kann. Bei mir bestehen keine bekannten Risikofaktoren, jedoch bin ich beunruhigt. Meine 12-jährige Tochter war auch dabei, also habe ich auch mit schlechtem Gewissen zu tun.
Ich möchte mich statt von dem Internet lieber von einem Arzt/Ärztin beraten lassen, inwieweit meine Sorgen begründet sind.
P.S. Meine allgemeine Problemzonen sind Rücken und Nacken

Guten Abend,

vielen Dank, ***** ***** sich an uns wenden.

Es ist nicht richtig, dass eine Achterbahnfahrt ein Aneurysma auslösen kann. Das geht nicht. Bei einem bestehenden Aneurysma und einem erheblichen Schleudertrauma, wenn der Kopf bei der Achterbahnfahrt gegen die Halterung prallt oder Ähnliches, dann könnte ein bestehendes Aneurysma platzen. Dann wären Sie aber jetzt nicht mehr in der Lage, hier etwas zu schreiben, sondern auf Intensiv oder gar nicht mehr unter den Lebenden.

Schwindel kommt aus dem Innenohr, vom Nacken oder aus dem Kopf.

Da der Nacken bei Ihnen ohnehin eine Problemzone ist, liegt es nahe, dass durch die Achterbahnfahrt das Nackenproblem verschärft wurde und Sie deswegen jetzt den Schwindel haben. Davon würde ich ausgehen.

Behandeln Sie die Verspannungen im Nacken mit Massage, Wärem und ggf Schmerzmitteln, dann wird auch der Schwindel wieder besser.

Hilft Ihnen das weiter?
Sonst fragen Sie bitte nach !
Mit besten Grüßen
Dr. Schaaf
_______________

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Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
Sehr geehrte Frau Dr. Schaaf, Ihre Antwort hat mich beruhigt und mir weiter geholfen. Leider habe ich am Sonntagabend-6 Tage nach der Achterbahnfahrt- meinen Kopf beim aufstehen gegen Treppenrand gestoßen. Seitdem haben sich die Symptome verschlechtert: Kopf- und Nackenschmerzen. Der Kopfstoß ereignete sich auf dem oberen Teil des Kopfes, die hintere Hälfte. Der Stoß war sehr schmerzhaft, jedoch war ich die ganze Zeit beim Bewusstsein, , keine Gedächtnislücken, keine Übelkeit oder Erbrechen. Die verletzte Stelle habe ich sofort gekühlt, so dass keine Beule zu spüren ist. Die Haut an der Stelle ist schmerzhaft, es hat aber nicht geblutet.
Da zwei Tage später Kopf- und Nackenschmerzen sich verstärkt haben bin ich zu meinem Orthopäden gegangen. Röntgenbild ist in Ordnung, MRT ist in ca. 10 Tage. Der Orthopäde hat mir eine Spritze direkt in den Nacken- und Schulternbereich gegeben, dazu Kinesietape und Tropfen gegen Schmerzen. Jetzt kann ich es immerhin aushalten.
Ich frage mich warum der Orthopäde kein MRT des Kopfes angeordnet hat. Diagnose lautet HWS-Distorsion.
Würden Sie aufgrund der Beschreibung ein Besuch zum Neurologen/weitere Untersuchungen empfehlen, oder soll ich mich erstmal auf meinen Arzt verlassen? Vielen Dank!