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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2097
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Ich grüße Sie :) Zuerst möchte ich erwähnen dass ich am

Diese Antwort wurde bewertet:

ich grüße Sie :)Zuerst möchte ich erwähnen dass ich am (ganzen) linken Bein eine Orthese trage. Aber ich laufe sehr gerne und das schon immer. Früher hatte ich sogar einen Hund. (Mit laufen meine ich eher das Spazieren-gehen, mal zügiger mal nur ganz langsam, also kein Joggen oder Spurt. Wenn ich so cirka 3 bis 4 Stunden am Tag laufe und das über 4 bis 5 Tage die Woche brauche ich ein bis zwei Tage Erholung. Meine Fragen wären: Ganz allgemein: Wieviel Bewegung am Tag ist denn notwendig um sich gesund zu halten? Dann wieviel Bewegung ist notwendig um sich aufzubauen? Und wie macht man denn Aufbautraining? Ist es überhaupt ratsam als Orthesenträger sich für relativ recht lange Strecken aufzubauen oder beispielsweise ist dann folglich mit einem erhöhten Verschleiß der Gelenke zu rechnen? Ich möchte keine Spätfolgen haben die mich zusätzlich belasten. Wie stärke ich denn meine Muskeln, Bänder und Sehnen. Magnesiumtabletten? Oft sind auch an meinem rechten Bein (dort wo ich keine Orthese trage) die Wadenmuskeln "verhärtet". Nach ein bis zwei Tage Ruhepause ist dann aber alles wieder ok.

Grüß Gott,

vielen Dank, ***** ***** sich an uns wenden.

Ihre Frage ist sehr interessant und durchaus berechtigt.

Es gibt allerdings keine fixen Zahlen, mit denen man sie beantworten kann - was naheliegend ist, wenn man sich vor Augen führt, wie unterschiedlich Menschen sind.

Zu den Rahmenbedingungen: Sport als solcher liegt in der Natur des Menschen, der früher täglich viele Stunden unterwegs war, z.B. als Jäger. Damals wurden die Menschen allerdings auch noch nicht so alt wie heute, Langzeitprobleme waren also kein Thema. Heute weiß man, dass viel Sport auf die Gelenke, auf die Gefäße und auf´s Herz gehen kann. Die Grenze zwischen dem, was noch gut tut und dem, was zu viel ist, lässt sich allerdings immer erst dann definitiv ziehen, wenn ein Schaden eingetreten ist.

Andererseits ist davon auszugehen, dass der Körper mit seinem Kopf redet und das, was Sie schildern, harte Muskeln und Erholungsbedürftigkeit spricht eine deutliche Sprache. Ihr Körper ist mit dem jetzigen Pensum überfordert und es scheint ratsam, die Anforderungen auf ein Maß herunter zu fahren, das sie dauerhaft ohne mehrtägige Pausen als durchweg positiv empfinden.

Die Frage, wie Sie dauerhaft am besten Ihre Muskeln, Sehnen und Bänder stärken, kommt zur selben Antwort: Eine Ausdauerbelastung, die Ihnen gut tut ohne Sie zu erschöpfen - und harte Muskeln sowie mehretätige Erholung sind damit nicht vereinbar.

Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.

Dr. Schaaf

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