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Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2837
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Erfahrung in eigener grosser Praxis
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Dr. Schürmann ist jetzt online.

Guten Abend! Hier geht es nicht um mich. Ich habe vor kurzem

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend! Hier geht es nicht um mich. Ich habe vor kurzem ein Familienmitglied verloren. Er hatte 11 Tage vor seinem Tod eine Bypass-OP. Am Tag seines todes habe wir ihn noch besucht und mit einen Arzt gesprochen, wann er denn ungefähr in ein näheres Krankenhaus verlegt werden könnte. Der zuständige Arzt meinte, wenn sich sein Zustand weiterhin so verbessern würde, kann er in max. 4 Tagen verlegt werden. Um 23 Uhr kam dann der erschütternde Anruf. Ich kann irgendwie nicht glauben, dass man davon nichts bemerkt hat. Wäre der Arzt nicht dafür zuständig uns ehrlich über seinen Zustand zu informieren? Oder kann es wirklich sein, dass man soetwas nicht bemerkt?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Alter des Familenmitglieds war 62. Medikamente wurden gegen Bluthochdruck und Zucker genommen + die notwenigen Medikamente für nach der OP.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Bereits Tage vor seinem Ableben konnte er sich nur noch sehr schwer verständigen (nuschelte).

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Innerhalb 30 Tagen nach einer bei Pass Operation am Herzen kann es mit unterschiedlicher Häufigkeit zu schwerwiegenden Komplikationen kommen. Hierzu zählen Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand, Herzinfarkte, Schlaganfälle und auch NachBlutungen. Alle erst genannten Ereignisse treten leider unvorhersehbar auf und können in der Regel auch nicht mehr gestoppt werden.

Das einzige was mich im konkreten Fall etwas irritiert ist die SprachStörung in den letzten Tagen vor dem Tod. Hier hätte man durchaus an einen abgelaufenen Schlaganfall denken können. Ob sich die Prognose und der weitere Verlauf hierdurch aber verändert hätten bleibt dahingestellt.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sollte gegen diese genannten Komplikationen nicht irgendwelche Geräte zur Überprüfung der Vitalfunktionen angeschlossen werden? Denn das war absolut nicht der Fall!
Wir hatten anfangs auch an einen Schlaganfall gedacht, da er wirklich nur sehr schwer zu verstehen war und man merkte, dass er sehr viel Kraft zum sprechen benötigt. Da uns aber mitgeteilt wurde, dass dies nicht der Fall ist (wir wurden leider generell, meines Erachtens, nicht genügend informiert), dachten wir, dass das alles von den Medikamenten/Schmerzmittel kommt.

Ich danke für Ihre Rückmeldung.

Es ist eine ErmessensEntscheidung, ob man bei einem doch eher vagen Verdacht auf einen Schlaganfall die Vitalfunktionen apparativ überwacht. Vor allen Dingen erscheint mir nicht gesichert, dass diese Maßnahme etwas am Verlauf geändert hätte.

Dr. Schürmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.