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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 24003
Erfahrung:  praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 30-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, ich habe folgendes Problem: (50 Jahre alt) aufgrund

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich habe folgendes Problem:(50 Jahre alt)
aufgrund einer Blasen- und Nierenbeckenentzündung habe ich im letzten Jahr Antibitotikum vom Arzt verschrieben bekommen. Er meinte, wenn es in den nächsten 5 Tagen nicht besser werden würde, dann sollte ich mich wieder an ihn wenden. Da die Schmerzen nach den 5 Tagen nicht besser wurden, sondern stärker und sich verlagerten, ging ich am Wochenende ins Krankenhaus in die Ambulanz. Ich wurde unter anderem auch in die Gynäkologie geschickt, um die Schmerzen abzuklären. Dort meinte die Ärztin, dass sie eine Entfernung meiner Gebärmutter empfehlen würde (Myom und Senkung der Gebärmutter (Zystozele und Rektozele Grad I, Uterus vergrößert) und ich das beim nächsten Besuch (Krebsvorsorge) bei meiner Frauenärztin besprechen sollte. Und obwohl meine Frauenärztin den Befund und die unten genannten Fakten kennt, reagiert sie für mich rätselhaft.
Hier nun ein paar Fakten:
• PAP III D II – 3 x in Folge
HPV 56, 90 und 91
• 2 Genitalwarzen
• Seit der Pubertät starke Periode (starke Blutung und starke Schmerzen)
• Nach der Geburt des zweiten Kindes eine Sterilisation, danach Blutung und Schmerzen etwas schwächer als vorher. Aber seit 2014 immer wieder starke Zwischenblutungen.
• Pille nur sehr kurz im Alter von 17 genommen. Innerhalb von 3 Monaten 7 Kilo Gewichtszunahme und die schon großen Brüste sind größer geworden und haben stark (sehr unangenehm) gespannt. Das selbe erlebte ich auch vor drei Jahren, wo ich wegen der immer häufigeren teils sehr starken Zwischenblutungen (wie Wasserahn aufdrehen) wieder die Empfehlung bekommen hatte, die Pille zu nehmen. Erklärung für die starken und häufigen Blutungen (das Myom 3,6 x 3,5 x 3,3).
• Momentan blute ich seit Ende Mai fast durchgehend, mit kurzen blutfreien Phasen dazwischen.
• Psychische Belastung wegen der Blutungsproblematik qausi schon seit der Pubertät (Periode mit 12), die nun immer schlimmer wird. Und auch wegen der Diagnose PAP III D II mit positiven Risiko HPV 56 gegenüber Sexualverhalten meinem Ehemann.Im Zusammenhang mit dem PAP Befund verstehe ich nicht, warum mir meine Frauenärztin schon wieder nur ein Produkt (Pille) empfiehlt, dass das Myom kleiner werden lassen soll und die Blutungen stillt und mich zum nächsten Abstrich in 3 Monaten einlädt. Ich habe einfach Angst, dass ich mich dann noch unwohler fühle und die Brüste wieder kurz vor dem Platzen sind. Ich bin eigentlich schlank und sportlich, aber in der letzten Zeit musste ich wegen der starken Blutungen den Sport einschränken und fühle auch so einfach energielos und sehr depressiv, sodass ich nach Feierabend am liebsten nur noch im Bett liege. Ich musste nun auch schon zweimal meine Arbeit (Büro und Außendienst) wegen starker Blutungen abbrechen, so wie heute.Wäre eine Entfernung der Gebärmutter nicht einfach am Sinnvollsten in meinem Alter?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Ich bin weiblich, 50 Jahre und nehme aktuell Condylox und dauerhaft Augentropfen Dorzo Comp Vision
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrte Patientin,
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer, gerne werde ich versuchen, Ihnen zu helfen.

In dem von Ihnen beschriebenen Fall würde ich mich aufgrund der Befunde und Beschwerden auch unbedingt dem Rat zur Entfernung der Gebärmutter anschliessen. Eine medikamentöse Behandlung ist dabei ganz sicher keine akzeptable Alternative. Sie sollten dazu eine zweite Meinung einholen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für den weiteren Verlauf.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" zur Verfügung und würde mich über eine positive Bewertung (3-5 Sterne) Ihrerseits sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. N. Scheufele

Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.