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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 225
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Hallo. Unser Sohn 7, hat seit Jahren das Problem, dass man

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Unser Sohn 7, hat seit Jahren das Problem, dass man ihn außen am Hals nicht anfassen kann ohne Schmerzen, Würgereiz und teilweise erbrechen. Der Arzt sagt es sei Psychosomatisch. Allerdings wurde bis dato nie eine Blutuntersuchung oder sonstiges durchgeführt. Was könnte es denn sonst noch sein?

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer. Mein Name ist Dr. Metzger und ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit bereits 10jähriger Erfahrung. Gern werde ich mich mit Ihrem Anliegen beschäftigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, während ich Ihre Antwort formuliere. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Gerne doch. Vielen Dank!

Es tut mir leid, dass Ihr Sohn solche Probleme hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Beschwerden recht belastend im Alltag sind.

Zunächst hätte ich einige Fragen, um die Situation besser zu verstehen:

  • Wie haben die Beschwerden begonnen? Kam es von einen Tag auf den anderen oder haben die Beschwerden nach und nach zugenommen?
  • Ist bei Untersuchung der empfindlichen Stelle irgendetwas zu sehen? Vielleicht ein kleiner "Gnubbel" oder ein Grübchen? Ist vielleicht früher mal eine Schwellung im Rahmen eines Infekts aufgetreten?
  • Lässt sich der empfindliche Bereich genau eingrenzen?
  • Kann der Schmerz- und Würgereiz zuverlässig bei Berührung ausgelöst werden?
  • Gibt es Umstände, die die Beschwerden verschlimmern oder verbessern?
  • Treten Schmerzen und Würgegefühle nur bei Berührung auf oder kommt es auch ohne Auslöser zu Beschwerden?

Ihre Antworten helfen mir, Sie besser zu beraten.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Es gibt keine klar definierte Stelle. Selbst Wasser im Schwimmbad oder ein enger es Shirt können die Würgesymptome auslôsen. Eigentlich traten die Symptome zum ersten Mal mit 3 Jahren auf und verschlimmerten sich stetig bis zum jetzigen Stand. Ich dachte zuerst an eine Problematik im Bereich der Schilddrüse. Oder allgemein im Endokrinologischen Bereich. Vor allem weil er seit kurzem Dauerhaft trinkt. Seine BZ Werte sind allerdings normal.
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Also ca. 3 - 4 Liter am Tag. Er traut sich ohne Brecht-Beutel und Wasserflasche nicht mehr aus dem Haus.

Ich verstehe, das Problem begann also mit ca. 3 Jahren und hat sich seitdem stetig verschlimmert. Wie sieht es mit seinem Gewicht aus? Entwickelt er sich gut? Könnten Sie die anderen Fragen auch noch beantworten?

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Schwellung oder Ähnliches ist nicht erkennbar. Die Problematik kann im Moment mit Regelmäßigkeit ausgelöst werden. Durch seine Angst werden die Symptome schlimmer. Dann kommt es zum Erbrechen. Seine Entwicklung ist allerdings nicht beeinträchtigt.

Natürlich können psychosomatische Beschwerden für eine ganze Reihe von Beschwerden verantwortlich gemacht werden, allerdings sollten organische Ursachen immer hinreichend ausgeschlossen werden.

Im Falle Ihres Sohnes würde ich jetzt von der Beschreibung folgende Untersuchungen andenken:

  • Körperliche Untersuchung: sind irgendwelche anatomischen Auffälligkeiten bemerkbar?
  • Neurologische Untersuchung: sind Auffälligkeiten oder subtile Ausfallerscheinungen bemerkbar? Gibt es Auffälligkeiten im Trigeminus-Bereich?
  • HNO-ärztliche Vorstellung: Ausschluss laterale Halsfistel/-zyste, ggf. Ultraschall-Untersuchung
  • Blutuntersuchung: Blutbild, Entzündungswerte (CRP, Blutsenkung), Elektrolyte (gibt es Verschiebungen durch das anhaltende Erbrechen?), TSH (Ausschluss Schilddrüsenprobleme), HbA1c (Ausschluss Blutzucker-Schwankungen)
  • Regelmäßige Gewichtskontrollen (wie ist der Gewichtsverlauf? Gewichtsabnahme wäre ein Warnzeichen)

Begleitend schadet die Vorstellung bei einem Psychologen sicherlich nicht. Die Beschwerden sind für Ihren Sohn sicher belastend und vielleicht hat der Psychologe gute Tipps zum Umgang damit parat. Auch kann vorsichtig nach möglichen psychologischen Faktoren geforscht werden, die die Beschwerden beeinflussen. Ein so früher Beginn der Beschwerden macht aus meiner Sicht eine rein psychosomatische Ursache eher unwahrscheinlich (allerdings auch nicht ausgeschlossen).

Vielleicht können Sie nochmal mit Ihrem Kinderarzt sprechen. Folgende Fragen würde ich ihm stellen:

  • Welche organischen Erkrankungen wurden bereits ausgeschlossen?
  • Was macht ihn so sicher, dass es sich hier nicht um eine organische Erkrankung, sondern ein psychosomatisches Erkrankungsbild handelt?
  • Wären er bereit, eine Überweisung zu einem HNO-Arzt und/oder Kinder-Neurologen auszustellen?

Ich hoffe, diese Ausführungen helfen Ihnen ein bisschen weiter. Für weitere Fragen diesbezüglich stehe ich natürlich hier gerne ohne weitere Kosten zur Verfügung.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Vielen Dank. Diese Ausführungen helfen mir weiter. Werde dann die nächsten Schritte planen.

Sehr gern geschehen! Herzlichen Dank auch für die gute Bewertung. Liebe Grüße, Ihr Dr. med. M. Metzger