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Ulla Elfrath
Ulla Elfrath,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 77
Erfahrung:  Betriebsmedizinerin at Klinikum Gifhorn
106161502
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Ulla Elfrath ist jetzt online.

Ich habe schon einmal eine ähnliche Frage gestellt. 2017

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe schon einmal eine ähnliche Frage gestellt. Im Okober 2017 wurde eine Magenspiegelung gemacht mit der Empfehlung, dies in 3 Jahren wegen des Refluxes zu wiederholen. Ich trinke gerne
Saures wie Apfelschorle, Sekt, Wein.... Manchmal muss ich auch wegen der Rückenschmerzen Voltaren einnehmen. Meistens nehme ich eine Patapazol dazu. Muss ich mir jetzt Sorgen um eine bösartige Entartung machen?
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Meine gröste Angst besteht darin, es könnte sich ein Magenkrebs entwickreln.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Meine gröste Angst besteht darin, dass sich dadurch ein Magenkrebs entwickeln könne, nach menschlichem Ermessen.

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage. Durch den Reflux, der bei Ihnen besteht, gelangt Magensäure in den Bereich der unteren Speiseröhre und kann dort natürlich die Schleimhaut reizen, was theoretisch auch mal zu chronischen Entzündungen oder auch Entartungen führen kann. Das geschieht aber nicht nur bei Genuss von sauren Lebensmitteln, sondern vor allem auch, wenn Sie etwas Süßes oder Kurzgebratenes essen oder auch Kaffee trinken (das sind starke Säurelocker, genau so , wie das Voltaren). Grundsätzlich regt jedoch auch jedes andere Lebensmittel die Produktion von Magensäure an, das gehört zum Verdauungsprozess. Von dieser Magensäure gelangt dann oft ein wenig durch den nicht optimal schließenden Mageneingang in die Speiseröhre. Um dort den Reiz und die Gefahr möglichst gering zu halten, nehmen Sie ja das Pantoprazol und lassen regelmäßig eine Magenspiegelung durchführen. Die sauren Getränke erhöhen also zwar den Reiz der Magensäureproduktion (genau wie die anderen oben genannten Säurelocker), sind aber nicht der Ausschlag gebende Grund für die Disposition des Schleimhautreizes, das ist eher der unzureichend schließende Mageneingang. Sie sollten alle Säurelocker mit Bedacht geniessen das Pantoprazol begleitend einnehmen (und natürlich die vorsorgliche Magenspiegelung durchführen lassen)um das Entartungsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen.

Sollte ich mit meiner Antwort Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflichst um positive Bewertung(3-5 Sterne, ganz oben auf dieser Seite), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort

Vielen Dank ***** ***** Grüße, Dr. Elfrath

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Mir sind vor 2 Jahren 3 Jahre Abstand angeraten worden. Soll ich es dabei belassen. Wie gesagt nach menschlichem Ermessen sicher?
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Gibt es noch eine Rückmeldung

Sehr geehrter Ratsuchender, es wird normalerweise bei jeder Magenspiegelung anhand des aktuellen Befundes neu über das Untersuchungsintervall entschieden. Wenn vor 2 Jahren die Schleimhaut im Mageneingangsbereich entsprechend ausgesehen hat (es wurden ja sicherlich auch Proben entnommen und mikroskopisch untersucht), können Sie es diesmal auf die Aussage des 3-Jahres- Intervalls belassen, nach menschlichem Ermessen und medizinischer Erfahrung des Untersuchers sollte das sicher sein. NAtürlich kann man in der Medizin aber niemals eine 100% Sicherheit garantieren.

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Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich möchte gerne eine Antwort der Risikobewertung.

Natürlich gibt es Guidelines, die das Krebs-Risiko einer Refluxkrankheit anhand von Studien bewerten (z.B. die Richtlinie des Clincal Guideline Commitee des American College of Physicians). Hiernach entsteht bei einem Reflux nicht zwingend eine immer Gewebsschädigung, tatsächlich haben etwas mehr als die Hälfte der Betroffenen eine nicht erosive(=gewebsschädigende) Refluxerkrankung. Hier ist lediglich das statistische Risiko für die Entstehung eines Adenokarzinome erhöht. Das jährliche Krebsrisiko liegt hier bei ca. 0,05%. Nur bei 10% der Patienten mit Reflux treten Zellveränderungen auf, die eine Vorstufe zur Entartung sein können (= Metaplasie). Diese Vorstufe nennt man Barrett- Syndrom. Das Krebsrisiko beim Barrett- Syndrom liegt bei 0,1 -0,5% pro Patientenjahr. Eine fünfjährige Follow-up Studie bei solchen Patienten fand bei weniger als 2% ein Karzinom. Wenn also die mikroskopische Untersuchung der Probeentnahmen bei Ihrer letzten Magenspiegelung normale Zellen zeigte (wovon ich bei dem angegebenen Untersuchungsintervall fast ausgehe), dürfte das jährliche Krebsrisiko bei Ihnen eher gering sein. Risikofaktoren für die für die Entstehung des Magenkrebses sind eher chronische Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre und Besiedlungen der Magenschleimhaut mit dem Keim Helicobacter pylori, hier ist der Reflux nicht so ausschlaggebend.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Es wurde allerdingseine leicjtgradige chronisch-reaktive Anzrumgastritis, Typ C nrschrieben und leichtgradige chrob
Nische Entzündung sowie eine hetdförmige intestinale Metaplasie. Keine ydydplasien.

Wie oben schon ausgeführt, liegt bei einer Metaplasie das jährliche Krebsrisiko bei 0,1 bis 0,5% pro Patientenjahr. Bei einer Typ-C- Gastritis ist das Risiko für ein Magenkarzinom (im Gegensatz zu einer Typ-A - und Typ-B Gastritis) statistisch nicht erhöht., allerdings können sich hieraus Magengeschwüre bilden. Da die Typ C- Gastritis definitionsgemäß durch Medikamente, (Alkohol) und ggf Rauchen mit hervor gerufen wird, sollte man prophylaktisch mit diesen Dingen sehr sparsam umgehen.

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Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Zuguterletzt, :ichuss nicht jetzt schojn zur Magenspiegelung?

Man kann durchaus auch jetzt schon eine Kontroll-Gastroskope durchführen, das hängt ganz von der Intensität der bestehenden Beschwerden und der Ausdehnung des Vorbefundes ab. Sprechen Sie das auch ruhig mit dem behandelnden Hausarzt nochmals durch und bitten Sie ich ggf um eine entsprechende Überweisung.

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