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Achim Reither
Achim Reither, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 122
Erfahrung:  Facharzt
103609911
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Achim Reither ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Maric,sie haben mich heute auch noch

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Maric,sie haben mich heute auch noch angegriffen, weil ich eine Kur verneint habe, wo bei mir schon versucht wurde und ich Ihnen das eigentlich erklären wollte. Irgendwas dagegen zu unternehmen ist momentan alles nur Geldmacherei bei mir.Habe alles versucht einzunehmen, Schlaftabletten, Schlafmittel und auch Antidepressiva, es hat alles nichts gewirkt. Es liegt auch nicht an den Blutdrucktabletten und auch dort wurde schon herumexperimentiert.Schlaflabor wurde gemacht und es wurde dann nur auch nur vermutet, das ich an Narkolepsie leide. (Ist es aber nicht).Ich habe keine Schlafstörung in dem Sinn, dass ich überhaupt nicht schlafe und ich nicht erholt bin (Das ist sehr selten 1-mal im Monat). Die Erschöpfung ist bei mir mehr lähmend und vermehrt im Nervensystem, Muskeln und Sehnen zu spüren. Wie ich eigentlich die ganze Zeit erklären möchte, habe ich tatsächlich die gleichen Symptome, wie bei MS anzutreffen sind. Leider ist es auch kein MS!Darum bitte ich auch immer die Ärzte bei CFS zu bleiben, nicht immer andere Krankheiten zu erfinden und es auch nicht immer ständig mit Psychischen Krankheiten zu vergleichen.Was ich eben in neueren Forschung gelesen habe, könnte die Krankheit CFS in den Nervensystem Autoimmunkrankheit angesiedelt werden und ist leider noch nicht ganz bestätigt. Darum könnte man mit der Vermutung, viel mehr nahekommen warum es der MS sehr ähnelt und sehr gleiche Symptome wie bei mir hervorruft.Wie bei mir schon festgestellt wurde habe ich folgende Symptome wie unten beschrieben von der der Deutschen Gesellschaft von ME/CFS:Neben der Post-Exertional Malaise leiden die Betroffenen unter Symptomen des autonomen Nervensystems wie Herzrasen, Schwindel, Benommenheit und Blutdruckschwankungen. Viele Betroffene können dadurch nicht mehr für längere Zeit stehen oder sitzen. Medizinisch spricht man von der orthostatischen Intoleranz.Dazu kommen immunologische Symptome wie ein starkes Krankheitsgefühl, schmerzhafte und geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen, Atemwegsinfekte und eine erhöhte Infektanfälligkeit.Viele Betroffene leiden zudem unter ausgeprägten Schmerzen wie Muskel- und Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen eines neuen Typus. Hinzu kommen Muskelzuckungen und -krämpfe, massive Schlafstörungen und neurokognitive Symptome wie Konzentrations-, Merk- und Wortfindungsstörungen (oft als »Brain Fog« bezeichnet) sowie die Überempfindlichkeit auf Sinnesreize.Schwerstbetroffene müssen deshalb oft in abgedunkelten Räumen liegen und können sich nur flüsternd mit Angehörigen verständigen. (Ich fühle mich wohl wenn ich wenig Licht und leise im Raum ist)Laut einer Studie der Aalborg Universität, 2015, ist die Lebensqualität von ME/CFS-Erkrankten oft niedriger als die von Multiple Sklerose-, Schlaganfall- oder Lungenkrebspatienten. 7 Ein Viertel aller Patienten kann das Haus nicht mehr verlassen, viele sind bettlägerig und auf Pflege angewiesen. 8 Schätzungsweise über 60 Prozent sind arbeitsunfähig. 9Häufig beginnt die Krankheit akut nach einem schweren Infekt, aber auch schleichende Verläufe sind bekannt.Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bisher noch ungeklärt. Neuere Studien weisen auf eine mögliche Autoimmunerkrankung 10 , 11 und eine schwere Störung des Energiestoffwechsels 12 hin. Auch virale Infektionen, wie der Epstein-Barr-Virus, 13 werden als Auslöser diskutiert.Ein Biomarker zur eindeutigen Diagnose fehlt bisher. Die Diagnose wird daher nach Ausschluss anderer Krankheiten und anhand etablierter klinischer Kriterienkataloge 14 gestellt. Für ME/CFS gibt es bisher keine zugelassene kurative Behandlung oder Heilung.Wichtig:https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20181068Leider war die letzte Begutachtung noch vor dem 2015, im Jahre 2006 und seit dem wurde bei mir nicht mehr ergebnisoffen und einzelfallgerecht bewertet!So das ist das Letzte mal wo ich darüber schreibe und dann mag ich nicht mehr. Habe gen
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 42, Männlich, Blutdrucktablette und Zink 10 mg.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Das war der mein Schreiben an meinem Neuen Hausarzt wo alles wieder versucht was an mir gemacht wurde. Irgendwie mag ich nicht mehr+
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Medizin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich lebe seit 2005 mit einer halber Schweizer Rente und seid dem hat sich das verschlimmert. Ich versuche, seid Langem die Rente auf 100 % zu erhöhen aber es wird geholfen, sondern immer wieder versucht zu experimentieren. Ich gebe nur Geld aus für nichts. Angefangen nach Krebs und Chemotherapie im Jahre 2006. Krebs wurde erst im 2005 festgestellt und seid dem ist es nicht mehr das, was es war. Vorher hatte ich nur einen noch nicht diagnostizierter Asperger Syndrom und fälscherweise als Schizophrenie verwechselt.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Fehler eingeschlichen: aber es wird geholfen. Sollte heissen: aber es wird nicht geholfen.
Experte:  Erich-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen. Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung über:
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter:
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136,
Schweiz: 0800 820064
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Achim Reither hat geantwortet vor 1 Jahr.

Lieber Kunde,

danke, ***** ***** JustAnswer nutzen. Mein Name ist Dr. Reither und ich bin als Schmerztherapeut tätig.

Patienten mit CFS durchlaufen einen langen Weg an Ärzten und Therapien z.B. Manuelle Therapie ,Psychotherapie, Injektionen und noch vieles mehr. Diese Therapien, die bei akuten Beschwerden oftmals sehr wirksam sind, helfen jedoch bei chronischen Beschwerden wenig. Bei Ihnen deutet die Schilderung auf einen chronischen Prozeß ähnlich einer chronischen Schmerzerkrankung hin.

Im Gegensatz zu akuten Beschwerden, die oft nur über wenige Wochen verlaufen, helfen hier oft keine üblichen einseitigen Therapien mehr. Bei chronischen Beschwerden spielen neben den körperlichen Ursachen für den Schmerz auch psychische und soziale Faktoren eine große Rolle. Chronische Schmerzen ähnlich die CFS Beschwerden entstehen aufgrund eines komplexen Zusammenspiels bio-psycho-sozialer Faktoren. Ein direktes auslösendes Ereignis ist oftmals nicht mehr eruierbar. Nicht die Infektion, der z. B. Rückenschmerz oder der nicht erholsame Schlaf ist mehr die Ursache der Beschwerden, sondern die Beschwerden selbst werden zu einer eigenständigen belastenden Erkrankung.

Bei chronisch Schmerzkran***** *****egt in der Regel ein vielschichtiges Wechselspiel zwischen körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren vor. Alle genannten Dimensionen sind dabei als Teile des Schmerzes und nicht nur als Folge der Schmerzwahrnehmung zu verstehen. Ähnlich verhält es sich beim CFS. In einem komplexen Geschehen bedingen, unterhalten und verstärken sich Faktoren wechselseitig. Aufgrund des multidimensionalen Geschehens haben sich in der Behandlung chronischer Beschwerden „multimodale Behandlungsprogramme“, in denen diese Einzelaspekte wie auch ihr Zusammenspiel und übergeordnete Chronifizierungsmechanismen differenziert angesprochen werden, als eine effektive Behandlungsmethode erwiesen.

Deshalb hier im ist Gegensatz zu einseitigen unimodalen Therapien (Massage, Physiotherapie, Medikamente) bei Ihnen wäre eine ganzheitliche, multimodale Schmerztherapie in Betracht zu ziehen, die auch bio-psycho-soziale Belastungsfaktoren berücksichtigt.

Unter der multimodalen Schmerztherapie versteht man die ganzheitlich orientierte, umfassende Behandlung von Patienten mit chronifizierten Schmerzerkrankungen. Sie wird an Schmerzkliniken oder Schmerzambulanzen angeboten.

Zuvor werden Sie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachrichtungen untersucht, Ihre Befunde zusammengetragen, dann wird gemeinsam beraten und für Sie ein Therapieregieme erarbeitet.

Es sind mindestens drei Berufsgruppen an der Evaluierung und der Behandlung des Patienten beteiligt: Ärzte, Psychologen und Bewegungstherapeuten, oft begleiten auch Ergotherapeuten die Behandlung.

Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eine Grundvoraussetzung der multimodalen Schmerztherapie, um eine optimale Versorgung des Patienten zu gewährleisten. Das Behandlungsteam arbeitet dabei Hand in Hand, es findet ein regelmäßiger Austausch in Teambesprechungen statt.

Ein grundlegendes Ziel der multimodalen Schmerztherapie, ist die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit im Alltag sowie den Aufbau von eigenen Kompetenzen und Strategien im Umgang mit der Schmerzerkrankung. Dieses Ziel kann bei jedem Patienten anders aussehen, deshalb werden die individuellen Therapieziele zu Beginn der Therapie gemeinsam mit dem Patienten festgelegt. Der Patient steht innerhalb der gesamten Therapie im Mittelpunkt. Es wird versucht den individuellen Bedürfnissen des Patienten gerecht zu werden.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Reither