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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2245
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Guten Tag, mein Mann hat eine Penisteilamputation bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: mein Mann hat eine Penisteilamputation bei Plattenepithelkarzinom der Glans penis hinter sich und nun wurde noch rechts der Lymphknoten entfernt, der schon Metastasen hatte. Es gibt jetzt dabei eine Wundheilungsstörung und es sollte noch die linke Lymphdrüse entfernt werden, was im Moment ja nicht geht.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Mein Mann hat nach einem Schlaganfall vor 4 Jahren eine vaskuläre Demenz und epileptische Anfälle und man möchte ihm unnötige Narkosen ersparen. Deshalb bin ich inzwischen nicht mehr so einfach bereit, noch mehr OPs zuzustimmen`.

Hallo,

vielen Dank, ***** ***** sich an uns wenden. Ich denke, Sie wollen wissen, was ich zum weiteren Vorgehen denke bzw Ihnen empfehlen würde. Nun, zum einen ist es grundsätzlich möglich, einen Lymphknoten in der Leiste ohne Vollnarkose, nur mit Teilnarkose zu entfernen. Zum anderen bedeutet eine Wundheilungsstörung nicht unbedingt, dass nicht operiert werden darf. Man muss dann eben die Wunde auch mitbehandeln im Rahmen der OP. Was ich natürlich nicht beurteilen kann: Wie ist denn die allgemeine Prognose Ihres Mannes vor dem Hintergrund dieses Karzinoms? Hat man Ihnen gesagt, dass gute Chancen auf Heilung bestehen, wenn er am Penis und an den Lymphknoten operiert wird? Ist dann alles Krebsgewebe entfernt, so weit man es bisher feststellen kann oder hat der Krebs schon weiter gestreut? Wenn die Chancen gut stehen, dass man alles bösartige Gewebe einschließlich der befallenen Lymphknoten entfernen kann, dann sollten Sie eher schon einer erneuten OP zustimmen, wie gesagt ggf in Teilnarkose, um Ihren Mann möglichst wenig zu belasten.

Beantwortet das Ihre Frage? Sonst fragen Sie bitte nach ... natürlich kostenlos.

Gute Besserung - Dr. Schaaf

Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Guten Tag, also mein Mann ist 78 Jahre alt und hatte vor 4 Jahren einen Schlaganfall und danach Epileptische Anfälle immer wieder. Mit der Zeit wird seine vaskuläre Demenz immer schlechter. Ich habe vor 2 Tagen mit dem Chefarzt der hiesigen Urologie gesprochen und er meinte. der Tumor muß weg und der 2. Lymphknoten entfernt werden und ev. weitere, sonst geht das immer weiter und es bleiben nur noch Monate und wenn alles weg ist ev, kann man von Jahren sprechen. MRT von Körper und Kopf haben keine Metastasen gezeigt. Er sagt, das in den Lymphknoten kann man erst sehen, wenn man daran geht.
Teilnarkose wollen sie nicht machen, weil er voriges Jahr einen Abszess in der Wirbelsäule hatte.
Bei all den Vorerkrankungen finden wir die Belastungen für meinen Mann zu groß und wir (unsere Kinder und ich) stehen mit der Entscheidung vor einem großen Problem.

Das ist auch eine schwierige Entscheidung.

Es ist richtig, dass man den Befall der Lymphknoten erst erkennt, wenn man sie raus nimmt und dann untersucht.

Es ist auch richtig, dass die Lebenszeit sehr unterschiedlich ist, wenn schon Metastasen da sind und nicht operiert werden.

An Ihrer Stelle würde ich das Gespräch mit dem Anästhesisten suchen und mit ihm über die Möglichkeiten sprechen. Meines Erachtens sollte trotz des Abszesses vor einem Jahr ein Eingriff in Teilnarkose gewählt werden.

Mit freundlichen Grüßen