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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 30051
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Frage an den Kardiologen Guten Tag, Mein Mann( 54) hatte vor

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage an den KardiologenGuten Tag,Mein Mann( 54) hatte vor 2 Jahren eine 3 fach bypass op aufgrund schwerer 3 khk mit multiplen stenosen. Pumpkraft ist gut.Das Belastungs ekg zeigt jedoch immernoch bei 150 Watt immer st streckensenkungen (horizontal) bis 1,5 mm. Die Ärztin sieht kein handlungsbedarf.
Wir sind jedoch sehr verunsichert weil doch nach erfolgreicher op keine st senkungen auftreten dürften oder? Wir wissen nicht ob vielleicht nicht genug Bypässe gelegt worden sind oder woher diese senkungen kommen könnten.
Mein Mann hat auch Angst, dass er dadurch eine schlechtere prognose hat, obwohl er gesund lebt.Dies sind die Bypässe:
Dreifache Myokardrevaskularisation (minimal invasive, MVST) mit Anlage der linken A. Mammaria interna (LIMA) auf den RIVA,
eines A.radialis Grafts auf den R.marginalis I und eines Venen Bypass auf den Ramus interventricularis posterior( RIVP)Wie schätzen Sie diese st senkung in v4_ v6 ein?

Guten Tag,

ST- Streckensenkungen können, müssen aber keinen Hinweis auf eine Gefäßverengung darstellen. Falls sie neu aufgetreten wären, wäre das ein Grund für mich, eine Koronarangiografie zur Überprüfung der Durchblutung durchführen zu lassen, insbesondere dann, wenn mit zunehmender Belastung auch Angina pectoris aufträte. Sind die ST- Streckensenkungen aber persisitierend, also nicht neu aufgetreten, und ist Ihr Mann beschwerdefrei, sehe auch ich keinen Handlungsbedarf. Immerhin messen wir elektrische Ströme und schließen darauf auf die Durchblutung, aber nicht die Durchblutung selbst. Es gibt darum ST- Streckensenkungen als elektrophysiologische Phänomene, hinter denen keine Durchblutungsstörung steckt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die St streckensenkung bestand schon 7 Monate nach der op, also bei der 1. Nachuntersuchung.
1) kann sich ein bypass in dieser Zwischenzeit schon verschlossen haben?
2.) Sind nicht 3 bypässe etwas wenig für so schwere 3 khk. Manchmal liest man dass andere 4,5 oder 6 bypässe bekommen. Kann es auch daran liegen?Beschwerden hat er nichtDanke ***** *****ürlich werde ich Sie bewerten

1.) Nein, schon gar nicht ein Mammaria interna Bypass. bBi Stents kann das passieren, nicht aber bei Bypässen.

2.) Welche Beypässe man legt, entscheidet sich nicht durch die "Schwere" der KHK, sondern allein den Verengungsgrad der Gefäße. Wenn man nur drei sehr verengte Adern hat, braucht man auch nur drei Bypässe.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Dankeschön.
Letzte Frage÷
Ich dachte man hat nur 3 Hauptgefässe. Können Sie in meiner Anfangsfrage nochmal kurz gucken ob diese 3 hauptgefässe ersetzt worden sind? So hatte ich das eigentlich gedacht..

Die Hauptgefäße gabeln sich ja, und man hat einen Bypass auf ein Hauptgefäß (RIVA) zwei Bypässe auf einzelne Gabeln (Ramus) anderer Hauptgefäße gesetzt. Wenn die anderen Gabeln auch betroffen gewesen wären, hätte man die auch mit Bypässen versorgt.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.